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Antrag zur Nichtanerkennung der Vetoabweisung des Direktoriums
#21
Ich persönlich wäre für eine gewisse Absicherung. Die Menschen kommen manchmal auf die seltsamsten Ideen und drehen leicht durch. Was, wenn ein Direktor völlig grundlos und für jeden ersichtlich ein Veto ablehnt? Für einen solchen Fall sollte das Regelwerk vorsehen, daß der Beirat eine Entscheidung dann revidieren kann, wenn er einstimmig, insofern es nur Ja- und Enthaltungs- aber keine Nein-Stimmen gibt, für eine Revision stimmt.

Dem Kartendirektor Amtsmißbrauch vorzuwerfen, halte ich für überzogen. Ganz offenkundig liegt ein Fall vor, in dem einige Delegierte es so sehen, einige andere wieder anders. Das legt nahe, wir haben es mit einem nicht eindeutigen Fall zu tun. Für solche Fälle, ist das Entscheidungsfinden des Direktoriums ja vorgesehen und nicht nur für die klaren und eindeutigen Fälle. Was wäre geschehen, wenn das Veto für gültig erklärt worden wäre? Dann hätten andere Delegierte hier ebenso einen Antrag auf Revision wegen Amtsmißbrauch eingereicht, weil sie keinen Grund für ein Veto gegeben sehen.

Wird in Zukunft jede Vetostattgabe und Vetoablehnung vor den Beirat kommen?
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#22
Das Problem sehe ich auch. Immerhin wird der Exekutivdirektor ja auch vom Beirat für diese Aufgabe gewählt. Daher wäre ein aufweichen der Regelung IMHO eine Schwächung des Direktoriums, die die Frage der Existenzberechtigung im bisherigen Rahmen aufwirft.
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#23
Nun, es hilft nichts, die Delegierten sind unterschiedlicher Meinung, daher muss IMHO eine Abstimmung darübr her, ob der Beirat dieses Recht nun hat oder nicht.
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#24
Zitat:Original von Attila Saxburger
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
...
Prinzipiell steht aber der Beirat für mich immer über dem Direktorium, daher meine Einschätzung, dass er letztlich auch die Entscheidung des Direktoriums revidieren kann. Was in der Geschichte der OIK ja auch schon vorgekommen ist, ohne dass heute das Direktorium völlig entmachtet und nutzlos wäre.
Es wäre sehr hilfreich für mich, wenn Sie mich einmal auf einen vergleichbaren Präzedenzfall verweisen könnten. Also einen Fall wo der Beirat in einem Karteneintragsverfahren durch Beschluss entschieden hat. Besser wäre noch ein Fall, in welchem der Beirat über eine Vetoentscheidung des Direktoriums selbst entschieden hat. Dann könnte ich die in diesem Zusammenhang geführten Diskussionen und die sich gebildete allgemeine Auffassung dazu möglicherweise nachvollziehen. Für eine Unterstützung Ihrerseits wäre ich Ihnen da sehr dankbar.
Hat noch jemand ein Archiv der alten OIK-Foren? Unter den letzten mir bekannten URLs finde ich leider nur neue Foren ...
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#25
Vielleicht sollte man darüber nachdenken in Zukunft dem Direktorium gesunden Menschenverstand zuzusprechen anstatt für jeden möglichen Einzelfall Regelungen zu fordern!?
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#26
Zitat:Original von König Friedrich III.
Vielleicht sollte man darüber nachdenken in Zukunft dem Direktorium gesunden Menschenverstand zuzusprechen anstatt für jeden möglichen Einzelfall Regelungen zu fordern!?
Das hängt nun jeweils stark vom jeweiligen Direktor ab, wieviel gesunden Menschenverstand man da attestieren kann ...
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#27
Zitat:Original von Faantir Gried
Zitat:Original von Christoph Linth
Monsieur Gried, erkennen Sie es an, wir sind KEINE Kulturkarte. Kulturelle Unstimmigkeiten gibt es auf der Karte der OIK einfach nicht.
Sicher doch, deswegen sind ja auch kulturelle Vetos zulässig. Sie lernen es einfach nicht. Wollten Sie nicht eh auf die GF wechseln?
Meine privaten Dinge gehen sie gar nichts an!

Und nein, SIE lernen es offenbar nicht. Die OIK Karte ist nach keinerlei Gegebenheiten angeordnet. Sie brauch kulturell nicht zusammen zu passen.
Oder wollen Sie etwas behaupten Ihr Persien passt gut in eine Mitteleuropäische Region? Rolleyes
Dann empfehle ich Nachhilfe in RL-Geographie.
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#28
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Zitat:Original von König Friedrich III.
Vielleicht sollte man darüber nachdenken in Zukunft dem Direktorium gesunden Menschenverstand zuzusprechen anstatt für jeden möglichen Einzelfall Regelungen zu fordern!?
Das hängt nun jeweils stark vom jeweiligen Direktor ab, wieviel gesunden Menschenverstand man da attestieren kann ...

Da die Mitglieder der OIK das Direktorium wählen, haben sie im Zweifel gar keinen besseren Direktor verdient.
Das nennt man "Demokratie"
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#29
Zitat:Original von Christoph Linth
Die OIK Karte ist nach keinerlei Gegebenheiten angeordnet. Sie brauch kulturell nicht zusammen zu passen.

Falsch. Kulturelle Stimmigkeit geht gibt es genau so viel, wie sie von den verzeichneten Staaten gewollt wird. Manchen Staaten ist es nunmal egal, wer in ihrer Nachbarschaft siedelt, anderen nicht - und das ist ihr gutes Recht, das habe ich schonmal hervorgehoben. Ansonsten kann man das Vetorecht gleich abschaffen.

Zum Antrag an sich: Worum ausgerechnet Futuna diesen stellt ist mir schon klar, aber das tut nichts zur Sache (wer sich ein wenig mit Futunischer Außenpolitik auskennt, wird schnell drauf kommen). Fest steht nur, daß es keinen legalen Weg gibt, Entscheidungen des Direktoriums zu revidieren. Erstaunlich ist in diesem speziellen Falle wirklich die Haltung von Monsieur Goldmann, der sonst stets auf die strikte Einhaltung des legalen Verfahrenswegs pochte und sich nun auf einmal auf eine (seiner Meinung nach) legitime Lösung beruft. Daß Monsieur von Jäger sich auf die volle Souverainität des Beirats berufen würde, das konnte ich mir hingegen bereits denken.
Egal, was man persönlich von der Vetozurückweisung halten mag: es gibt nach wie vor nur einen Verfahrensweg in der OIK und das ist der legale - der Beirat genießt eben keine volle Souverainität.
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#30
Um der behaupteten "Unstimmigkeit" meiner Haltung zu entgegen sei darauf hingewiesen, dass eine der in der Vergangenheit durch den Beirat gekippten Direktoriumseintscheidung auf meinen Antrag zurück geht (also die Rücknahme geht auf meinen Antrag an den Beirat zurück- die strittige Entscheidung war meiner Erinnerung nach von Herrn Gried in seiner Zeit als Exekutivdirektor gefällt worden). Es ist also eine mitnichten neue Einstellung von mir (was für einen freiländischen Basisdemokraten auch seltsam wäre), dass der Beirat über dem Direktorium steht.

Und was den gesunden Menschenverstand der Direktoren angeht: wir hatten einen Gried, wir hatten einen Grimmberg. Damit ist beispielhaft alles gesagt.
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