26.04.2007, 16:24
*so* Und hier: Quelle
Wie meine Lady immer zu betonen pflegt, befinden sich die meisten MN auf dem militärischen stand der 80er Jahre oft noch darunter und halten das für 2007. Ich weiß auch nicht, was das Problem ist. Ob nun einer eine Friedensstiftung ins Leben ruft oder ein an real angelehntes Bedrohungsszenario, beides ist im Prinzip dasselbe: Man simuliert was. Man geht drauf ein oder nicht. Doch Gründe vorzuschieben, die Realität wäre einem zu absurd, naja, das spricht für sich selbst. Nur mal angenommen, ein Irrer Terroristenverein hätte eine funktionierende Bombe und würde genau das Szenario vorgeben...*so*
Zitat:Der nächste erfolgreiche Weltraumtest der "Operation Dominic" war "Starfish Prime". Die Bombe wurde am 9. Juli 1962 fast 800 Kilometer hoch im Van-Allen-Gürtel gezündet. Sie war ein großer militärischer Erfolg, was die Zerstörung von damals ohnehin noch nicht zahlreichen Satelliten betrifft: Die von ihr erzeugte zusätzliche Strahlung im Van-Allen-Gürtel führt dreieinhalb Tage später zum Ausfall eines britischen wissenschaftlichen Satelliten und eines Navigations- sowie eines Forschungssatellit der US-Navy. Auch der einen Tag später gestartete [extern] Telstar 1, der erste Kommunikationssatellit, der zwar noch mit Röhrentechnik sendet, aber in der Steuerung bereits Transistoren verwendet, erleidet von diesem und einem sowjetischen Weltraum-Atombombentest solche Strahlenschäden, dass er nach vier Monaten erstmals nicht mehr richtig funktioniert und nach sieben Monaten trotz etlicher Versuche, die ausgefallenen Baugruppen zu umgehen, endgültig aufgegeben werden muss. Urraca, der höchste und stärkste geplante Test, wird deshalb abgesagt: Die Militärs können sich gegen den Vorwurf, sie wollten "einfach eine Bombe werfen und mal schauen, was dann so passiert", nicht mehr verteidigen.
Wie meine Lady immer zu betonen pflegt, befinden sich die meisten MN auf dem militärischen stand der 80er Jahre oft noch darunter und halten das für 2007. Ich weiß auch nicht, was das Problem ist. Ob nun einer eine Friedensstiftung ins Leben ruft oder ein an real angelehntes Bedrohungsszenario, beides ist im Prinzip dasselbe: Man simuliert was. Man geht drauf ein oder nicht. Doch Gründe vorzuschieben, die Realität wäre einem zu absurd, naja, das spricht für sich selbst. Nur mal angenommen, ein Irrer Terroristenverein hätte eine funktionierende Bombe und würde genau das Szenario vorgeben...*so*


simon