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neues Regelwerk (?)
#11
Zitat:Original von Friederike Fresse
Dieses Vetorecht ist in meine Augen aber rein demokratisch betrachtet ebenso fragwürdig, da große Teile der Mitwirkenden an diesem Kartenprojekt keine Einflußmöglichkeit haben.

Warum wurde damals nicht eine volldemokratische Abstimmung in einer OIK-Delegierten-Vollversammlung in Betracht gezogen?
Wurde natürlich erwogen.

Gründe waren:
- das "Vetorecht der Allgemeinheit" wird vom Direktorium wahrgenommen
- die stärkeren regionalen Interessen wurden durch die Gebietsregelung bei Vetorecht herausgearbeitet
- die Gesamtheit hat auch den Weg, allgemeingültige Regeln zu erlassen, um über die Einzelfallentscheidung hinaus seine Interessen durchzusetzen. Beispielhaft seien hier die Sperrungen von Planquadraten im Ozean genannt.
- manche Mitglieder meinten, es gehe einen Staat weit weg von der Eintragung schlicht nix an, was am anderen Ende der Welt passiert
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#12
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Nehmen wir mal den hypothetischen Fall, dass irgendein Land an seiner Grenze an 100 Stellen sein Gebiet um 1 Pixel verkleinert. Diese "Sprenkelkarte" sollte man verhindern. Denn welche 100 Staaten würden sich auf dem freigewordenen Pixel niederlassen?

Genau - dieser Fall droht bei einer Entschlackung des überladenen Regelwerkes sicher viele Dutzende Male.

Davor habe ich schon seit meiner Kindheit Angst. Rolleyes
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#13
Dann würde §6 des Regelwerkes in etwa so abgeändert:

Zitat:§6 Gebietveränderungen
1. Eine Gebietserweiterung ist nur auf freien Flächen zulässig. Weiterhin gilt §7.
2. Eine Gebietsveränderung ist nur dort zulässig, wo mindestens 1 Staat ein Vetorecht besitzt. Bei Besiedlung eines neuen Kontinents oder einer Insel die weit vom Festland entfernt liegt, muss die Kartenkommission hiervon eine Ausnahme erlauben.
3. Eine Gebietsveränderung kann nicht erfolgen, wenn ein gültiges Veto vorliegt.
4. Eine Gebietserweiterung in gesperrte Planquadrate ist nicht gültig.
5. Ein Gebietsveränderung eines Staatsgebietes ist nur alle zwei Monate einmal zulässig. Eine Änderung in den ersten drei Monaten ist ebenfalls nicht zulässig.
Hiervon unberührt bleiben Zusammenschlüsse von Staatsgebieten nach §5 Absatz 2.
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#14
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Wurde natürlich erwogen.

Ich sehe da eine Reihe von Vorteilen für eine Delegierten-Abstimmung.

In einer auf den Kartenplatzantrag folgenden Abstimmung wird immer ein zügiges und demokratisches Ergebnis entstehen.

Nämlich, ob mit dem Anwärter eine gemeinsame Karte simuliert werden soll oder nicht.

Dann hätten die Zeiten ein Ende, in der sich irgendwelche potentiellen Nachbarn Gründe aus den Fingern saugen müssen, obwohl Sie eigentlich doch nur sagen wollen, daß Sie den neuen Staat oder Teile der dortigen Bürgerschaft nicht mögen.
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#15
Es hätte aber auch erhebliche Nachteile.
Eine einfache Abstimmung wäre eine rein politische Sache, das Ziel der OIK ist es jedoch, die Politik draußen zu lassen.
Außerdem wird durch eine einfache Abstimmung, die auf der OIK-Karte eh schon begrenzte Stimmigkeit, was Geschichte, Geographie, Kulturräume angeht, weiter eingeschränkt. Wenn nämlich die Mehrheit einfach beschließt, daß neben dem subtropischen Wüstenstaat der arktische 11-Monate-Winter-Staat liegt, müßte das so eingetragen werden.

Das Veto hat den Vorteil, daß angrenzende Staaten so etwas verhindern können und letztendlich nur diejenigen entscheiden, die es etwas angeht.
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#16
Zitat:Original von Nara
Eine einfache Abstimmung wäre eine rein politische Sache, das Ziel der OIK ist es jedoch, die Politik draußen zu lassen.

Das ist doch reine Theorie! Es gibt eine Vielzahl von politischen Entscheidungen, die natürlich momentan mit mehr oder weniger glaubwürdigen Pseudo-Gründen getarnt werden.

Zitat:Wenn nämlich die Mehrheit einfach beschließt, daß neben dem subtropischen Wüstenstaat der arktische 11-Monate-Winter-Staat liegt, müßte das so eingetragen werden.

Genau so, als wenn die vetoberechtigen Staaten einen Wunsch nach subtropischen Wüstenstaat neben arktischem 11-Monate-Winter-Staat haben und hiernach kein Veto einlegen?

Zitat:Das Veto hat den Vorteil, daß angrenzende Staaten so etwas verhindern können und letztendlich nur diejenigen entscheiden, die es etwas angeht.

In einem gemeinsamen Kartenprojekt geht das Hinzukommen eines neuen Mitgliedes der Weltgemeinschaft m.E. jeden etwas an.
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#17
Zitat:Original von Friederike Fresse
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Nehmen wir mal den hypothetischen Fall, dass irgendein Land an seiner Grenze an 100 Stellen sein Gebiet um 1 Pixel verkleinert. Diese "Sprenkelkarte" sollte man verhindern. Denn welche 100 Staaten würden sich auf dem freigewordenen Pixel niederlassen?

Genau - dieser Fall droht bei einer Entschlackung des überladenen Regelwerkes sicher viele Dutzende Male.

Davor habe ich schon seit meiner Kindheit Angst. Rolleyes
Sie müssen da Ihren hübschen Kopf schon ein bischen anstrengen und den Umstand verallgemeinern ... Rolleyes
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#18
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Sie müssen da Ihren hübschen Kopf schon ein bischen anstrengen und den Umstand verallgemeinern

Meinen hübschen Kopf werde ich nicht mit von Ihnen konstruierten Problemstellungen belasten, die auf mich nicht einmal bei allgemeinster Betrachtungsweise realistisch wirken.
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#19
Zitat:Original von Friederike Fresse
Das ist doch reine Theorie! Es gibt eine Vielzahl von politischen Entscheidungen, die natürlich momentan mit mehr oder weniger glaubwürdigen Pseudo-Gründen getarnt werden.

Ich habe nicht behauptet, daß es in der OIK keine politische Entscheidungen gibt, daß es viele sind, müßten Sie vielleicht erstmal belegen. Behaupten kann ich auch viel.

Das es ein Ziel der OIK ist, die Politik draußen zu lassen, ist ein Fakt. Der ideale Zustand wäre, daß das auch gelingt. Aber Ideale haben es nun mal so an sich, daß man sich ihnen zwar annähern kann, sie aber nicht vollkommen erreicht. Das ändert aber nichts an der Existenz des Ziels.

Zitat:Genau so, als wenn die vetoberechtigen Staaten einen Wunsch nach subtropischen Wüstenstaat neben arktischem 11-Monate-Winter-Staat haben und hiernach kein Veto einlegen?
Richtig, nur hat dann der Betroffene, nämlich der Nachbar, die Entscheidungsgewalt und kann nicht von einer Mehrheit überstimmt werden, die das Ganze nicht weiter interessiert, weil diese Mehrheit der Staaten am anderen Ende der Karte auf einem anderen Kontinent liegt.

Zitat:In einem gemeinsamen Kartenprojekt geht das Hinzukommen eines neuen Mitgliedes der Weltgemeinschaft m.E. jeden etwas an.
1. Es geht hier nicht um Weltgemeinschaft. Die ist und die war schon immer größer als die Menge der Staaten die auf der OIK-Karte eingezeichnet waren/sind. Zur Weltgemeinschaft gehörten auch immer Staaten, die nicht auf der OIK-Karte verzeichnet waren oder, das ist allerdings neuer, die auf anderen Karten verzeichnet sind.
2. Eine Weltgemeinschaft zu bilden, ist auch nicht Aufgabe der OIK. Die OIK hat die Aufgabe auf einer Karte interessierte Staaten einzuzeichnen und dies ohne Ansehen der Person/des Staates. Daher ist das Ziel jeden aufzunehmen, der aufgenommen werden will und die in den Regeln festgehaltenen Bedingungen erfüllt. (Schon daher verbietet es sich über die Aufnahme abzustimmen.) Das sie dieser Aufgabe nicht immer ganz so nachkommt, wie sich das der einzelne wünscht, ist eine andere Sache. Wenn es Ihnen um Weltgemeinschaft geht, kann ich Ihnen nur die UVNO empfehlen, bei diesem Projekt ging/geht es darum.
3. Die OIK ist ein gemeinsames Projekt, jedoch nicht ein gemeinsames Projekt nur der Mitglieder der OIK, sondern ein gemeinsames Projekt aller Interessierter aus den Mns und auch daher fände ich es falsch, wenn sich die Mitglieder zu einem exklusiven Klub aufschwingen, die darüber entscheiden dürfen, wer mitmachen darf und wer nicht!
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#20
*simoff*
Was mich derzeit echt an der OIK stört, ist der pure Bürokratismus. Irgendwie muss man es ja schaffen, den Leuten den Spaß am Spiel Micronation zu verderben.
Man kann das Regelwerk natürlich so gestalten, dass alle möglichen Grenzfälle betrachtet werden. Man kann aber auch einfach an den Gemeinschaftsgeist der Staaten appelieren.
Z.B. zu der Bemerkung von Hernn Goldmann: welcher Staat würde z.B. seinen Staat nur partiell um einzelne Pixel verkleinern? Natürlich wäre es rein theoretisch möglich, aber es würd sogut wie niemand machen.

Ich kann nur sagen, dass mich diese ganzen Diskussionen über irgendwelche Feinheiten im reglewerk tierich nerven. Vielleicht ist ja auch das der Grund, warum immer mehr Staaten auf die GF-Karten abwandern...

Meiner Meinung nach, sollte die OIK einfach das Kartenmaterial verwalten, wenn ein Staat sich neu eintragen möchte, ihn auch (ggf. nach einer Frist) eintragen und wenn er wieder verschwinden will (wenn auch nur teilweise) auch wieder austragen. Da es faktisch unmöglich ist, ein Veto auszusprechen, kann die Vetoregelung auch ganz entfallen undwenn es einem Staat nicht passt, dass sich da jemand neues irgendwo ansiedelt, dann soll das halt Staaten-intern über die Anerkennung, bzw. nicht-Anerkennung der Staaten laufen.

Das ist meine persönliche Meinung zur Arbeit der OIK und ich habe sie als Privatperson und nicht als Deligierter geäußert.
*simon*
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