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Ja, die Beobachtung habe ich ebenfalls gemacht: Durch verstärkte Beschäftigung mit dem Lateinischen fallen einem komplexere Satzstrukturen im Deutschen leichter.
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Zitat:Original von Ascanius Divus
Zitat:Original von SHODAN
Ich beschäftige mich mit Geschichtswissenschaften, Theologie und Philosophie und kann kein Latein.
Bzw: Es erschöpft sich nach "in vino veritas" und "tolerare"
Oberflächliche Beschäftigung ist natürlich auch mit modernen Sprachen möglich.
Es geht auch um das Verständnis der Welt des Altertumes, das man ohne Latein niemals erlangen kann und ohne das eine wirklich breite Bildung Illusion ist.
Das Altertum besteht mit Nichten nur aus Rom.
Und oberflählich ist mein Interesse nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass mich besonders Griechenland, Rom und Ägypten nicht oder kaum interessieren.
Zitat:Wenn ich sehe, daß einige Studenten (!) nichtmal die verschiedenen Satzteile oder Wortarten voneinander unterscheiden können, dann frage ich mich wirklich, wie so manch einer seine Hochschulzugangsberechtigung erhalten hat.
In dem Zusammenhang frage ich mich auch noch immer wie ich an die meine gekommen bin.
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Zitat:Original von SHODAN
Das Altertum besteht mit Nichten nur aus Rom.
Und oberflählich ist mein Interesse nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass mich besonders Griechenland, Rom und Ägypten nicht oder kaum interessieren.
Aus Rom und Griechenland. Das sind die entscheidenden Grundlagen der euroäischen Geistesgeschichte. Außer diesem und dem jüdisch-christlichen Grundlagenverband hat das Altertum sich kaum in die europäische Geistesgeschichte gerettet. Höchstens noch das, was die Griechen von den Ägyptern übernahmen in hellenistischer Zeit. Anosnsten sind Sumerer, Alte Chinesen, Babylonier, Assyrer, Hethiter, Nubier etc. kaum von Belang. Phönizier und Etrusker ein wenig ausgenommen.
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Maya und Chinesen sind für mich sehr wohl von Belang.
Vor allem wenn man bedenkt, dass die Maya ein größeres Strassennetz hatten als die "ach so tollen" Römer.
Ich sehe mich kurz davor dir mangelden Horizont vorzuwerfen.
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Gleichfalls.
Welchen Einfluß genau hatten die Maya und die ollen Chinesen auf die europäische Geistesgeschichte???
Vor allem kann man sie niemals in die "Antike" einordnen. Das ist ein eurozentrischer Begriff.
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Du bist der einzige der hier ausschliesslich von europäischer Geistesgeschichte faselt.
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Zitat:Original von SHODAN
Du bist der einzige der hier ausschliesslich von europäischer Geistesgeschichte faselt.
Als Mitglied des europäischen Kulturkreises- selbstverständlich.
Die Entwicklung ist in den letzten 3000 Jahren zu regional als dass man von einer universalen Geistesgeschichte sprechen könnte

Und die europäische Geistesgeschichte ist die einzig Relevante in dieser Weltgegend.
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Zitat:Original von Ascanius Divus
Zitat:Original von SHODAN
Du bist der einzige der hier ausschliesslich von europäischer Geistesgeschichte faselt.
Als Mitglied des europäischen Kulturkreises- selbstverständlich.
Die Entwicklung ist in den letzten 3000 Jahren zu regional als dass man von einer universalen Geistesgeschichte sprechen könnte 
Und die europäische Geistesgeschichte ist die einzig Relevante in dieser Weltgegend.
Mangelnder Horizon eben.
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Das Problem liegt nicht in meinem mangelnden Horizont begründet, sondern eben in Deinem, denn Du (Hier wird "Du" und "Sie" ohnehin alle 2 Minuten gewechselt) erkennst die Realitäten nicht und zwar deshalb, weil du dich nicht ausreichend mit Geisteswissenschaften befasst. Stattdessen greifst du auf multikulturelle Standartismen zurück.
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Zitat:Original von SHODAN
In dem Zusammenhang frage ich mich auch noch immer wie ich an die meine gekommen bin.
Ich präzisiere: Studenten in einer Linguistik-Vorlesung.