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Man muß sich wundern...
#51
Mit entsetzten habe ich als Delegierter Condorias festgestellt, wie die OIK in den Sumpf abglitt und einfach nur noch unter vielen zum Gespött wurde.
Nein, nicht die OIK, das Direktorium viel mehr.
Ich schätze König Georg sehr, auch Herrn Gried als Aussenminister und auch Herrn Domstädter.
Ich denke jedoch, dass diese Zusammenstellung nicht die optimale ist. Sad
Entschuldigen sie, nehmen sie es nicht persönlich!
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#52
Regeln nur um der Regel willen sklavisch zu befolgen ist Unsinn. Wenn die Regel ersichtlich ihren Sinn verfehlt, dann muss man sie so auslegen, dass sie nicht angewendet wird. Das nennt man in der Rechtssprache teleologische Reduktion. Hier sehr anschaulich erläutert.

In diesem Fall war es, wenn ich es richtig mitbekommen habe, so, dass Freistein eine Volksabstimmung über den Verbleib in der OIK abgehalten hat, die mit 70% gegen den Verbleib geendet hat.
Die 30-Tage-Regel soll aber den Staat vor eigenmächtigen Löschungen durch Machthaber oder vor irrtümlichen Maßnahmen schützen. Von beidem kann im vorliegenden Fall aber keine Rede sein.
Freistein hat in einem anerkannt rechtmäßigen Referendum mit mehr als 2/3-Mehrheit gegen den Verbleib gestimmt. Der Schutzzweck der Norm kann also in diesem Fall nicht zur Geltung kommen, da die Norm nicht vor der demokratisch legitimierten Mehrheit eines Landes schützen, dieses also gleichsam entmündigen soll.

Daher kann ich das Handeln des Direktoriums nur unterstützen. Wem es dagegen nur um Paragraphenreiterei und Rechthaberei geht, der sollte sich lieber fragen, ob er der OIK mit dieser Haltung wirklich hilft.
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#53
Hr. Elskamp, mit Verlaub, wenn es eine eindeutige Regelung gibt, dann hat man sich an die zu halten. Alles andere führt zu Willkür und Anarchie.
Wenn diese Regel Ihnen grundsätzlich nicht paßt, dann lassen Sie selbige einfach ändern - hier ist ja nun nichts in Stein gemeißelt.
Insbesondere wo umgekehrt mir bislang niemand verdeutlichen konnte warum es zwingend so sein muß das Freistein sofort von der Karte gelöscht werden muß. Angesichts der Aktivität des Kartenzeichners dauert das sowieso eher 60 Tage bis Freistein gelöscht wurde...

Aber der Kardinalfehler der hier von Ihnen und vielen anderen gemacht wird / wurde ist doch eindeutig der das Sie eine MEINUNG, die nicht mehr oder weniger wert ist wie die Ansicht einer beliebigen anderen Person, zur allgemeingültigen Wahrheit erklären.
So ist das und deshalb muß man so handeln.
Richtig ist das es hier einen OIK-Beirat gibt, und der ist aufgrund seiner Position befugt und in der Lage über eine einfache Abstimmung so eine Frage zu klären. Dabei vertritt weiterhin jeder seine Meinung mit seinen Argumenten und am Ende gibt es ein Ergebnis, und das zählt dann, egal wie es ausgeht.
Der größte Fehler des Direktoriums war es den Beirat nicht in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.
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#54
Zitat:Original von Ron Tacitus
Hr. Elskamp, mit Verlaub, wenn es eine eindeutige Regelung gibt, dann hat man sich an die zu halten. Alles andere führt zu Willkür und Anarchie.
Wenn diese Regel Ihnen grundsätzlich nicht paßt, dann lassen Sie selbige einfach ändern - hier ist ja nun nichts in Stein gemeißelt.
Insbesondere wo umgekehrt mir bislang niemand verdeutlichen konnte warum es zwingend so sein muß das Freistein sofort von der Karte gelöscht werden muß. Angesichts der Aktivität des Kartenzeichners dauert das sowieso eher 60 Tage bis Freistein gelöscht wurde...

Aber der Kardinalfehler der hier von Ihnen und vielen anderen gemacht wird / wurde ist doch eindeutig der das Sie eine MEINUNG, die nicht mehr oder weniger wert ist wie die Ansicht einer beliebigen anderen Person, zur allgemeingültigen Wahrheit erklären.
So ist das und deshalb muß man so handeln.
Richtig ist das es hier einen OIK-Beirat gibt, und der ist aufgrund seiner Position befugt und in der Lage über eine einfache Abstimmung so eine Frage zu klären. Dabei vertritt weiterhin jeder seine Meinung mit seinen Argumenten und am Ende gibt es ein Ergebnis, und das zählt dann, egal wie es ausgeht.
Der größte Fehler des Direktoriums war es den Beirat nicht in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Mit Verlaub, aber ich wollte hier darauf hinweisen, dass diese Art der Auslegung einer Vorschrift, nämlich sie nicht anzuwenden, wenn sie von ihrer Rechtsfolge und ihrem Zweck her völlig verfehlt ist durchaus den Regeln der Kunst entspricht.
Der folgende Fall ist meiner Ansicht nach so ein Fall.

Darüberhinaus steht es einer unpolitischen Kartenorganisation nicht zu über die politischen Gründe, warum eine Nation früher oder später beantragt von der Karte genommen zu werden, zu urteilen. Dadurch würde die Souveränität Freisteins verletzt.
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#55
Zitat:Original von Frederic Elskamp
Mit Verlaub, aber ich wollte hier darauf hinweisen, dass diese Art der Auslegung einer Vorschrift, nämlich sie nicht anzuwenden, wenn sie von ihrer Rechtsfolge und ihrem Zweck her völlig verfehlt ist durchaus den Regeln der Kunst entspricht.
Der folgende Fall ist meiner Ansicht nach so ein Fall.

Darüberhinaus steht es einer unpolitischen Kartenorganisation nicht zu über die politischen Gründe, warum eine Nation früher oder später beantragt von der Karte genommen zu werden, zu urteilen. Dadurch würde die Souveränität Freisteins verletzt.
Dann sind wir uns ja völlig einig. Sie haben eine "Ansicht" und ich habe eine andere "Ansicht" - da diese Ansichten nicht unter einen Hut zu bringen sind findet gerade eine Abstimmung im OIK-Beirat statt. Und genau da gehört die Frage dann auch hin.
Auch völlig richtig das die internen Abläufe in Freistein die OIK überhaupt nicht zu interesieren haben, noch hat es die OIK zu interessieren wann sich die von der Karte verabschieden wollen. Die beantragen das nach den gültigen Regeln des OIk und das wird dann nach eben diesen Regeln abgehandelt. Und diese umfassen eben das man nach dem erfolgreichen Antrag noch 30 Tage auf der Karte bleibt. Und was Freistein davon hält, oder Sie oder ich, ist dabei völlig bedeutungslos.
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#56
Ich komme nicht umhin, Herrn Tacitus uneingeschränkt in seiner Meinung und Aussage zu bestärken!

Und vielleicht ist es jetzt möglich, diese leidige Diskussion zu beenden und sich wieder dem Tagesgeschehen innerhalb der OIK zu wenden. Wir haben inzwischen alle Meinungen gehört, die man zu dem Thema haben kann, auch wenn sich nicht jeder ausschweifend geäußert hat.
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#57
Noch einmal zum angenommenen Antrag:
"Hiermit stellt der Beirat der OIK folgendes fest:
in dem Beschluss zum Antrag auf Löschung des Freistaats Freistein | DU Ratelon vom 10.11.2005 hat das amtierende Direktorium entgegen dem geltenden Regelwerk der OIK gehandelt. Somit ist der verkündete Beschluss als nichtig zu erklären und ein sich am Regelwerk der OIK orientierender neuer Beschluss über den Antrag zu fassen."

Ich möchte, wie es schon der Hirte andeutete, darauf hinweisen das da nirgendwo, wie der Exekutivdirektor fälschlich verbreitet, etwas davon steht das irgendein Antrag ungültig ist. Es ist jetzt ein neuer Beschluss (weil der ungültig ist) zu fassen <- erstmal Sache des Direktoriums.

Aus meiner persönlichen Sicht, ich kann nicht für Hr. Goldmann oder andere sprechen, hat der Delegierte Ratelons den Antrag bestätigt, der ist gültig, dem wird stattgegeben und gut ist das. Mit dem Unterschied das es keine sofortige Löschung mehr gibt, sondern die 30 Tage eingehalten werden.
Das ganze wird jetzt beschieden wie z.B. schon bei Imperia.
Warum man meint da jetzt immer noch eine Diskussion drum machen zu müssen ist mir persönlich ein Rätsel.
Wenn jemand das anders sieht bitte ich darum meine Anicht zu widerlegen.
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