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[Ausschreibung] Exekutivdirektor
#1
Hiermit wird die Stelle des Exekutivdirektors für die nächste Amtsperiode ausgeschrieben.

Die Wahl durch den Beirat findet in der Zeit vom 01.11.-08.11.2007 statt.

Bewerber um das Amt stellen sich bitte hier im Thread möglichst aussagekräftig vor.
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#2
Ich bewerbe mich hiermit um eine weitere Amtszeit als Exekutivdirektor.

Zu meiner Person ist nicht allzu viel zu sagen. Ich bin 45, ledig und lebe in Neuenburg in der Republik Schwion, einem Teil der Turanischen Föderation.

Über meine Arbeitsweise und meine Vorstellungen für die Zukunft der OIK gibt es auch nichts grundsätzlich Neues. Wie den meisten Delegierten bekannt sein dürfte, stehe ich eher für Kontinuität und Solidität, statt für sprunghafte oder grundsätzliche Veränderungsbestrebungen bei der Arbeit unserer Organsation und sehe das nicht als Nachteil an.

Auch wenn das sicher mancher schon nicht mehr hören kann, möchte ich trotzdem auch für eine eventuell kommende Amtszeit wieder Vorschläge meinerseits für weitere behutsame Modernisierungen der Organisationsstruktur und der Regelwerke ankündigen, welche vielleicht helfen können, die Arbeitsweise der OIK effizienter und das Bild der OIK in der Öffentlichkeit auch etwas moderner zu gestalten.

Für Fragen stehe ich selbstverständlich gern zur Verfügung.
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#3
Eine Frage hätte ich dann schon: Wann kapieren Sie es endlich, dass für solche Änderungen der Beirat zuständig ist und jeder Delegierter sie dort einbringen kann? Warum bestehen Sie darauf, dass solche Initiativen scheinbar zwangsläufig mit einem Amt verknüpft sein müssen?
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#4
Zitat:Original von Faantir Gried
Eine Frage hätte ich dann schon: Wann kapieren Sie es endlich, dass für solche Änderungen der Beirat zuständig ist und jeder Delegierter sie dort einbringen kann? Warum bestehen Sie darauf, dass solche Initiativen scheinbar zwangsläufig mit einem Amt verknüpft sein müssen?

Aber werter Emir Gried, es tut mir wirklich leid, wenn ich in Ihren Augen halt schwer von Begriff und in Ihren Augen immer noch dem "Wahn von der besonderen Verantwortung des Direktoriums" erlegen bin, wie Sie es so nett im Zuge meiner Bewerbung für die ablaufende Amtszeit formuliert haben. Ich kann und will mich halt nicht verbiegen, nur weil Sie das vielleicht von mir erwarten. Wenn Sie mich als begriffsstutzig und eventuell auch mit leichtem Hang zu Wahnvorstellungen einschätzen, ist mir das zwar nicht unbedingt angenehm, aber ich muss und werde das akzeptieren.

Bitte gestatten Sie mir aber, dass ich genauso gebetsmühlenhaft, wie Sie immer wieder auf die alleinige Entscheidungsbefugnis des Beirats verweisen, welche ich niemals in Frage gestellt habe, wiederhole, dass das Initiativrecht für Änderungsvorschläge neben den einzelnen Delegierten halt auch beim Direktorium liegt. Und genauso, wie jeder Delegierte solche Vorschläge in den Beirat einbringen kann, kann dies auch das Direktorium. Es stimmt daher nicht, dass solche Initiativen zwangsläufig mit dem Amt eines Direktors verknüpft sein müssen, aber sie können es sein.

Und ob die Mehrheit der Delgierten es lieber sähen, dass sich die gewählten Direktoren aus jeglichen (von ihnen vielleicht sogar als notwendig erachteten) Veränderungs- oder Modernisierungsbestrebungen heraushalten, wird sich ganz einfach an den Wahlergebnissen ablesen lassen.

Ich jedenfalls lege den Wahlberechtigten dar, wie ich die Funktion des Exekutivdirektors sehe und auch weiterhin auszufüllen gedenke, so mir das Vertrauen noch einmal ausgesprochen werden sollte. Dass dies nicht Ihre Vorstellungen sind, werter Emir Gried, sollte mittlerweile allen Delgierten, die unsere wiederholten Diskussionen verfolgt haben, klar sein. Möglicherweise sollten Sie am besten einfach auch hier kandidieren und Ihre Amtsauffassung darlegen. Welche Auffassung vom Amt des Exekutivdirektors sich dann letztendlich durchsetzt, könnten die Delegierten somit im direkten Vergleich entscheiden.
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#5
Ich kann nichts von dem beim Herrn Exekutivdirektor lesen, was Sie da behaupten, Herr Gried. Von einer Zwangsläufigkeit ist nicht die Rede, allerdings sollte es klar sein, dass man im höchsten Amt in der OIK eine Position zu den wichtigen Fragen in der Organisation haben sollte.
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#6
Warum sollte das in einem Verwaltungsamt klar sein? Es geht darum, die Arbeit ordentlich zu erledigen, nicht sie zwangsläufig zu reformieren. Man könnte vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass es deshalb so viele andere Karten gibt, weil man die OIK zu Tode reformieren will.

Edit: Zudem werde ich mich nicht auf einen Sympathiewettbewerb einlassen, da die Delegierten dann aus Prinzip Sie wählen würden, Emir Saxburger, nicht weil Sie irgendwie besser wären. Ob Sie das nämlich sind oder nicht, würde dann schlicht keine Rolle spielen.
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#7
Aber werter Emir Gried, vielleicht dazu vorerst noch mal zwei Bemerkungen meinerseits.

Sie werden doch hier nicht ernsthaft behaupten wollen, dass die OIK an übermäßigem Reformeifer leidet und dass die zur OIK im Wettbewerb stehenden Kartenprojekte auf Grund einer kaum einzudämmenden Veränderungswut in unserem Haus entstanden sind? Ist nicht gerade umgekehrt die eingreschränkte oder fehlende Veränderungsbereitschaft unserer basisdemokratisch verfassten Organisation der Grund für das Ausscheiden verschiedener Mitglieder und die Etablierung manch anderen Kartenprojekts gewesen? Nur in einem möchte ich Ihnen zustimmen. Falsche oder inkonsequent durchgeführte Reformen könne zu massiven Problemen bis in die Substanz einer Kartenorganisation führen, wie sich leider gerade aktuell in einem unserer "Nachbarhäuser" zeigt.

Ja und was den angeblichen "Sympathiewettbewerb" angeht, welchem Sie sich zu stellen nicht bereit sind, so ist diese Einschätzung der Wahl zum höchsten Amt unserer Organisation in meinen Augen eine klare Missachtung der Entscheidungsfähigkeit und der Intelligenz der Delegierten. Sie unterstellen damit den Beiratsmitgliedern, dass sie nicht in der Lage seien, unterschiedliche Konzepte und Vorstellungen von der Amtsführung eines Exekutivdirektors zu erkennen, zu werten und danach zu entscheiden, sondern ohne Blick auf die Inhalte nur nach einer angeblich vorhandenen persönlichen Sympathie oder Antipathie den Spitzenposten der OIK besetzen. Emir Gried, ich muss sagen, da unterschätzen Sie die Beiratsmitglieder aber gewaltig.
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#8
Ich fürchte, die menschliche Natur ist mir nach so vielen Jahren OIK äußerst schmerzhaft bewusst. Da hilft auch Ihre Polemik nichts, auch wenn sie sicher den beabsichtigten Werbeeffekt hat.

Bezüglich der Reformierung stimme ich mit Emirin Fresse überein, dass die Welt ist, wie sie ist. Abspaltungen auf Grund einzelner Meinungen mag es immer wieder geben, doch die OIK bleibt auf lange Sicht das beste und erfolgreichste Kartenprojekt, gerade weil sie nicht solche Blockaden und Vorschriften wie manch andere Karten setzt. Darum wird sie auch wesentlich länger überleben. Das sollte Ihnen eigentlich klar sein.
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#9
*so*
Tut mir leid, ich wähle wirklich niemanden, der derart lange Beiträge schreibt mit Inhalten, die ich auch in zwei Sätzen hätte ausdrücken können, ich hab schlicht und ergreifend weder Zeit noch Lust mir solche Dinge anzutun, ehrlich.....das mußte ich hier echt mal raushauen..... Big Grin
*so*
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#10
Aber sehr geehrter Emir Gried, nun sind wir uns doch schon fast wieder einig. Die menschliche Natur ist selbstverständlich auch mir bewusst, wenn ich sie auch nicht als so schmerzhaft empfinde, wie dies bei Ihnen offenbar der Fall ist. Sie ist halt, wie sie ist, und ich kann mich recht gut damit arrangieren.

Als gewählter Vertreter einer derart basisdemokratisch verfassten Organisation wie der OIK muss man das auch, will man sich nicht plötzlich im Gegensatz zur Mehrheit der Mitglieder wiederfinden. Das Wahlamt erfordert halt ein gesundes Maß an Opportunismus, will man sich nicht kurzfristig wieder aus dem Amt entfernt und somit wesentlicher Mitwirkungs- und damit auch Veränderungsmöglichkeiten beraubt sehen.

Ja und was Ihre Einigkeit mit Frau Fresse betrifft, sehe ich dabei keinerlei Differenz zu meinen Grundauffassungen und bisher von mir geäußerten Ansichten. Selbstverständlich ist mir klar, dass die OIK bei all ihren Schwächen und Problemen das mit Abstand erfolgreichste Kartenprojekt ist und dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch bleiben wird. Abspaltungen, welche es gegeben hat und welche es genauso sicher auch immer wieder geben wird, sind doch eher Randercheinungen, welche die Grundsubstanz und damit den Bestand der OIK keinesfalls gefährden können.

Dies soll jedoch nicht heißen, dass die OIK perfekt ist und keinerlei Veränderungen in ihrer Ausgestaltung und Organisation bedarf. Ohne wesentliche Änderungen des Grundkonzepts und der Grundstruktur, sind aber doch einige Modernisierungen und Anpassungen an die aktuellen Gegebenheiten in Organisation und Regelwerk nicht nur notwendig, sondern auch von Teilen der Mitgliedschaft gewünscht. Dies wird an den immer wieder eingebrachten Änderungs- und Reformvorschlägen verschiedener Delegierter deutlich.

Ja und auch das Direktorium kann und sollte aus seiner Erfahrung bei der Umsetzung und Realisierung der Regelwerke und aus seiner täglichen Arbeit heraus befähigt und auch angehalten sein, wünschenswerte Änderungen, welche ihm zur Steigerung der Effizienz der Arbeit, aber auch der Transparenz von Entscheidungsfindungen vorteilhaft erscheinen, dem Beirat zur Entscheidung vorzuschlagen.

Und genau hier sind wir, werter Emir Gried, wieder an der Stelle, wo unsere Auffassungen doch noch differieren. Sie würden die Direktoren gern als reine Veraltungsangestellte, Befehlsempfänger des Beirats und sture Bürokraten sehen, während ich der Meinung bin, dass sie sich auch aktiv in die Fortentwicklung unserer Organisation einbringen können und sollen.
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