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Sylfaen
#1
Ich muss jetzt doch noch mal nachfragen, als alter BIKler, der ich damals mit dabei war, als vehement das politische Veto abgeschaft wurde, aber das kulturelle und klimatische man belassen wollte - aus gutem Grund!

Die BIK-Karte war schon so zerstückelt, dass ein Klima schwerlich möglich war. Für die Zukunft wollte man es gerne so machen, dass die Staaten sich schon ein wenig auf einander abstimmen und nicht ein Tropenstaat direkt neben einem Arktisstaat läge. Daher behielt man die klimatischen und kulturellen Vetos bei.

Mal abgesehen davon, dass dem Kirchenstaat irgendwie ja tatsächlich eine nominelle Angabe fehlt, welches Klima sie haben, so passt allem Anschein nach ja aber Sylfaen auch nicht zu Gemeth, wenn ich das richtig verstanden habe? Der Kirchenstaat muss in meinen Augen nicht zwingend ein Veto einlegen, weil Sylfaen nicht zu seinem Land passt. Es kann auch ein Veto einlegen, weil Sylfaen grundsätzlich nicht zu der Region passt. Als Anrainerstaat ist der Kirchenstaat berechtigt, ein Veto einzulegen. Die Begründung verstehe ich durchaus ... also ist das Veto eigentlich in meinen Augen korrekt (bitte wertfrei verstehen).

Persönliche Anmerkung: Ich hätte den Kirchenstaat durchaus grundsätzlich als mediterran und italienisch angehaucht verstanden, aber anscheinend geht das nicht jedem so. Man muss nur ein bissche in dem Forum rumlesen um zu diesem Eindruck zu gelanden, da hat Kollege Omar schon recht. Allerdings wäre es für "Kurzleser" schon besser, man würde auf Anhieb ein kleines klimatisches und kulturelles Portfolio bekommen. Wink
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#2
Schade, dass das Direktorium mit keiner einzigen Silbe auf das Veto des Kirchenstaates aufgrund der kulturellen Unstimmigkeit Sylfaens in der Region eingegangen ist. Ich denke, dass hier sehr eigenmächtig das Recht auf Veto eines Anrainerstaates übergangen wurde.
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#3
Bei der AIC wäre eine solche Entscheidung aus gutem Grunde anfechtbar ...
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#4
*so*Mal ganz ehrlich: Es ist genauso gekommen, wie ich es beschrieben habe. Und der zunehmende Machtmissbrauch des Direktoriums kotzt mich auch an. *so*
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#5
Ich kann mich dem Kaiser nur anschließen. Wir brauchen dringend die Möglichkeit Entscheidungen des Direktoriums durch den Beirat oder ein Schiedsbericht zu revidieren.

Die Entscheidung bei der Eintragung Sylfaens jedenfalls ist ein wahrer Skandal. Da wurde einfach über die berechtigten Interessen des Kirchenstaats hinweg entschieden ohne dem ganzen auch nur den Hauch einer angemessenen Begründung zu geben.

Das Veto-Recht jedenfalls kann man nach dieser Entscheidung getrost vergessen. Es ist allenfalls noch ein lästiger Papiertiger.
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#6
Zitat:Original von Vinzenz Bailey
Ich werde zusammen mit dem Direktorium die Dinge ausführlich prüfen, die Vetogründe halte ich bis jetzt für recht stichhaltig. Bis zur genauen Prüfung wird das Kartenverfahren unterbrochen. Dies wird einige Tage in Anspruch nehmen, diese Vezögerung bitte ich natürlich zu entschuldigen.

Warum wird das Kartenverfahren bei Pektonien während einer Prüfung des Vetos unterbrochen, lief bei Sylfaen aber weiter?
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#7
Zitat:Original von Dr. Thasco
Schade, dass das Direktorium mit keiner einzigen Silbe auf das Veto des Kirchenstaates aufgrund der kulturellen Unstimmigkeit Sylfaens in der Region eingegangen ist. Ich denke, dass hier sehr eigenmächtig das Recht auf Veto eines Anrainerstaates übergangen wurde.

Wieso ist dies hier keine Silbe?:

Zitat:Begründung:
Es reicht aus Sicht des Direktoriums nicht aus, wenn ein Staat ein kulturelles Veto einlegt, aber selbst kein richtiges kulturelles Profil hat. Ich begrüße es sehr, dass der Kirchenstaat diesen Umstand behoben hat, aber da dies erst auf mein Drängen in dieser Angelegenheit geschah und vor allem rückwirkend, kann ich das nicht gelten lassen.

Ich finde die Vorwürfe ans Direktorium nicht wirklich gerechtfertig. Warum auf eine angebliche Unstimmigkeit Sylvaniens ins Terrain nicht eingegangen wird, kann ich Ihnen erklären. Das Veto wurde ganz ausdrücklich nicht wegen der Unstimmigkeit Sylvaniens abgewiesen, sondern weil der Vetostaat von seinem Nachbarn etwas forderte, was er selbst nicht vorweisen konnte.

Somit lag kein Grund vor, nun Seitens des Direktoriums festzustellen, ob Sylvanien nun wirklich in die Gegend paßt oder nicht. Die Frage war einzig: Darf ein Staat ohne wirkliche Klimaausgestaltung einen anderen wegen des gleichen Mängels ablehnen. Und da hat meiner Ansicht nach das Direktorium völlig korrekt mit Nein geantwortet.

Andere Länder haben kein Veto eingelegt. Was sollte das Direktorium denn nun tun, nachdem kein gültiges Veto mehr vorlag? Von sich aus eines stellen? Dazu bestand keine Veranlassung, denn die anderen Anreihner sahen ja ebenfalls keinen Grund für ein Veto. Die Frage, ob Sylvanien da hineinpaßt oder nicht, ist also nicht objektiv zu beantworten. In so einem Falle hätte ich ein hervorgezaubertes Veto Seitens des Direktoriums als Willkür empfunden. Aber so, wie es sich derzeit anschickt zu lesen, sehe ich den Grund in der Kritik am Direktorium als ungerechtfertigt an.
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#8
Und aufgrund welcher Kartenregel machen Sie Ihre Äußerung? Die Kartenregeln sagen klar, dass Anrainerstaaten ein Veto einlegen können ob der klimatischen oder auch kulturellen Unstimmigkeit. Die Kartenregeln sagen nicht, dass der Anrainerstaat selbst hier eine komplette Ausgestaltung haben muss, denn das Veto kann auch erfolgen, wenn der Anrainerstaat der Meinung ist, dass das betroffene Land grundsätzlich nicht in die Region passt. Das Veto war also absolut gültig.

Abgesehen konnte sogar ich als jemand, der beim Kirchenstaat so gut wie nie vorbeischaut, feststellen, welche Art Klima und Kultur vorherrscht, obwohl dort keine speziellen Angaben gemacht worden waren. Dann sollte das ein Kartendirektor auch können.
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#9
Es wurde nicht gegen Regelwerk verstoßen.
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#10
Selbstverständlich wurde es das, denn ein Veto wurde als nichtig erklärt, obwohl es das nicht war.
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