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Sylfaen
#21
Das wird es aber totschweigen und ignorieren. Reines Machtpoker halt, wollen wir wetten?
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#22
Sie, Dr. Thasco, haben festgestellt, daß Sylvanien nicht reinpaßt, das würde ich nicht als Fakt hinstellen. Denn falls der Kirchenstaat zur Zeit des Vetos keine ordentliche kulturell-klimatische Ausgestaltung besaß, kann er auch nicht behaupten, ein Nachbar passe kulturell oder klimatisch nicht zu ihm.
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#23
Wir bewegen uns im Kreis. Bitte lesen Sie meien Beiträge auch sorgfältig, sonst möchte ich die Diskussion lieber beenden.

Nicht ich habe die Unstimmigkeit festgestellt, sondern der Delegierte von Gemedeth. Und der Kirchenstaat braucht nach dem offiziellen Regelwerk keine AUsgestaltung, er kann auch ein Veto einlegen, wenn der betroffene Staat nach Meinung des Kirchenstaats grundsätzlich nicht in die Region passt.
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#24
Naja, ich denke auch geplante Ausgestaltungen sollten geschützt sein, da diese Basis für die Entwicklung der MN ist.
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#25
Was Gemedeth feststellt, ist unerheblich, wenn es kein Veto einlegt. Das Veto kam vom Kirchenstaat und muß von ihm begründet werden. "kulturell nicht passend" ist in meinen Augen ein Allerweltsgrund. Jeder kann jederzeit sagen, daß etwas kulturell nicht passe, ohne es zu begründen. Wären solche Vetos akzeptabel, könnte das Regelwerk umgeschrieben werden in "ein Veto ist immer gültig". Nehmen wir an, ein slavischer Königsstaat legt ein Veto gegen einen Afrikastaat ein. Muß das Direktorium nun die Päßlichkeit prüfen oder nicht? Ich denke ja. Es kommt zu dem Schluß, daß afrikanisch und slavisch nicht passen und läßt das Veto zu. Nun kommt ein slawischer Neustaat und erhält ebenfalls ein Veto: "kulturell unpassend". Nun prüft das Direktorium erneut und kommt zu dem Schluß: slavisch + slavisch paßt. Die Begründung des Vetostaates war schlicht Unsinn. Daher lehnt das Direktorium das Veto ab.

Was Sie meinen, Herr Dr. Thasco, ist dies: Jedes Veto, daß nicht aus politischen Gründen erhoben wird, muß angenommen werden. Damit lassen Sie politische Vetos indirekt zu. Dann nämlich, wenn eine Monarchie keinen Kommunisten neben sich haben will und statt "politisch" einfach "kulturell" ruft. Denn Sie sind ja der Meinung, das Direktorium hat kulturelle Vetos nicht zu prüfen.

Oder sind Sie der Ansicht, auch kulturelle Prüfungen haben stattzufinden? Wenn ja, dann können Sie nicht behaupten, das Direktorium hätte das Veto übergangen. Denn es hat es geprüft und mit Begründung abgelehnt. Daß Ihnen die Begründung nicht gefällt, ist eine ganz andere Sache.

Kurz: muß ein kulturelles Veto vom Direktorium auf Stichhaltigkeit geprüft werden oder nicht? Und darf ein kulturelles Veto, das vom Direktorium für nicht Stichhaltig erachtet wird, abgelehnt werden oder nicht?
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#26
Keiner hat etwas gegen eine Prüfung. Ab erin diesem Falle fand eine solche nicht statt. Die Aussage war schlichtweg "der Kirchenstaat selbst hat keine ausgestaltete Kultur oder Klimaangaben". Das war alles. Es fand keine Prüfung statt, ob Sylfaen tatsächlich kulturell oder klimatisch in die Region passen würde oder nicht.

Und Sie müssen bitte zweierlei Dinge sehen: Ein Staat hat ein Veto eingelegt, ein anderer - der selbst keine Veto eingelegt hat - hat aber die Begründung dafür sogar geliefert. Und diese Begründung war zumindest in meinen Augen sehr stichhaltig. Und exakt dafür wurde das kulturelle und klimatische Veto ja beibehalten. Sonst könnte man Vetos auch einfach abschaffen.
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#27
Der Punkt ist doch aber, das jene Nation, welche eine Vetobegründung hat liefern können aufgrund klimatischer / kultureller Eigenschaften, gesagt hat sie würden kein Veto einlegen.

Der Kirchenstaat, welcher ein Veto eingelegt hat, hat dies jedoch ohne Ausarbeitung eines eigenen Hintergrundes getan.

Schön, dass die Begründung des Staates, welcher kein Veto eingelegt hat stichaltig war... dennoch haben sie ein OK gegeben.

Es obliegt nicht der Direktion zu prüfen ob eine neue Nation von ihrem Ausbau in ein bestimmtes Gebiet passt (man erinnere sich an den freien Hintergrund gedanken der OIK), dann wäre dies ja im Endeffekt ein Veto der Direktion, nicht einen Anliegerstaates. Die Anliegerstaaten, welche Vetoberechtigt waren haben entweder von selbst gesagt, sie hätten nichts dagegen oder einfach schlichtweg verpennt sich eine Absicherung durch einen klaren Ausbau ihrer Kultur zu schaffen.

Das Direktorium hat lediglich anerkannt, dass der Kirchenstaat aufgrund seines vorerst nicht vorhandenen Ausbaus zwar ein Vetorecht nutzen konnte, dies jedoch ohne stichhaltige Begründung. Die andere Nation deren Namen mir grad entfallen ist, welche ebenso vetoberechtigt war und zudem einen nötigen Grad an Informationen seitens ihrer Kultur etc. hätte einbringen können, hat dieses recht nicht genutzt.

Fazit: Hätte das Direktorium aufgrund der ausgebauten Nation ein Veto festgestellt, wäre es ein Veto der Direktion gewiesen. Der Kirchenstaat hat schlicht und ergreifend verpennt sich die nötige Absicherung für ihr Veto im Vorfeld zu sichern. Somit sind dem Direktorium die Hände gebunden, da es meines erachtens nach selbst kein Vetorecht besitzt.

Willkommen in der Maschinerie der Bürokratie.
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#28
Zitat:Was Sie meinen, Herr Dr. Thasco, ist dies: Jedes Veto, daß nicht aus politischen Gründen erhoben wird, muß angenommen werden. Damit lassen Sie politische Vetos indirekt zu. Dann nämlich, wenn eine Monarchie keinen Kommunisten neben sich haben will und statt "politisch" einfach "kulturell" ruft. Denn Sie sind ja der Meinung, das Direktorium hat kulturelle Vetos nicht zu prüfen.

Da gibt es natürlich auch eine Grauzone, ich glaube kaum, daß rechtstaatliche Großmächte mit Zivilgesellschaft einen Folterkammerstaat der Größe San Marinos neben sich dulden würden. Sie würden einfach einmarschieren und für "Ordnung" sorgen. Da müßte man eigentlich dann ein Veto zulassen, weil die betreffenden Staaten einfach dazu in der Lage wären einen solchen Staat zu beseitigen und das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch tun würden.
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#29
Dass Gemedeth kein Veto eingelegt hat, leigt daran, dass wir relativ jung sind und ich persönlich niemanden etwas verbauen will.

Zudem war man gewillt die Geschichte beider Staaten stimmig auszugestalten.
Und was das Klima angeht, so machen für mich die ein paar Grad mehr oder weniger keinen Unterschied. Vorallem da die OIK ohnehin kein einheitliches Klimamodell hat. Das heißt aber nicht, dass ich die Beweggründe anderer Staaten nicht nachvollziehen kann. Mein Post hier war nur der Versuch einer möglichen Lösung.

Was nun die Kultur oder die Politik der Staaten angeht, so bin ich durchaus der Meinung, dass zwei benachbarte Staaten durchaus eine völlig unterschiedliche Politik oder Kultur haben können. Solange es logisch erklärbar ist.
Russland und die USA liegen auch nebeneinander und betrieben diametral unterschiedliche Politik.

Ich sehe das ganze nicht so eng und habe mich deshalb eines Vetos enthalten.
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#30
Genau das ist der Punkt. Gemedeth sieht es nicht so eng, wenn eine kutruelle und klimatische Unstimmigkeit da ist. Also legen sie kein Veto ein. Das ist ihr Recht und das ist auch ok so. Moncao würde wahrscheinlich ähnlich handeln, wir finden das auch nicht so wichtig.

Aber der Kirchenstaat fand dies wichtig. Und wenn er das wichtig findet, dann ist das nach den Regeln vollkommen in Ordnung so. Und dann MUSS die Direktion prüfen, ob eine klimatische und/oder kultruelle Unstimmigkeit vorliegt. Denn sonst könnte man in der Tat kein Veto prüfen und müsste alle zulassen; ein Prüfungsrecht des Direktoriums wäre dann ja hinfällig. Ihre Aussage kann so also schon mal nicht stimmen, werter Kollege Payne. Und auch für Sie nochmal: Laut den Regeln muss der Kirchenstaat keine kulturelle oder klimatischen Informationen haben, um ein Veto einzulegen. Es reicht, wenn diese Unstimmigkeit regional bedeutsam wäre. Das zu prüfen hat das Direktorium. Und das hat es nicht getan.
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