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Erklärung Exekutivdirektor Saxburger
#1
Sehr geehrte Damen und Herren,

seit nunmehr über einem Jahr übe ich das Amt des Exekutivdirektors der OIK aus. Fünf mal haben mir die Delegierten das Vertrauen ausgesprochen und mir dieses hohe und wichtige Amt übertragen. Ich möchte mich rückblickend noch einmal bei allen, die mich gewählt haben für dieses Vertrauen bedanken.

Während dieser langen Amtszeit kamen mir mehrfach Zweifel, ob ich der richtige für dieses Amt bin und ob ich die hohen Erwartungen seitens der Delegiertenschaft auch erfüllen kann. Die Ergebnisse bei den Wiederwahlen ließen bei mir die Vermutung aufkommen, dass meine Amtsführung nicht derart desaströs sein konnte, dass man mich besser aus dem Amt entfernen oder nicht wieder hinein wählen sollte. Das gab mir immer wieder Mut, weiter zu machen.

Mehrfach kam es in dieser Amtszeit auch zu schwerwiegenden Vorwürfen gegen mich, die von Willkür, Amts- oder Machtmissbrauch sprachen. Bisher war ich mir in dieser Beziehung keiner Schuld bewusst, was mir meine Gegener sicherlich als Unfähigkeit zur Selbstkritik oder gar populistische Selbstüberschätzung auslegen werden. Mit solchen Einschätzungen kann ich mittlereile ganz gut leben, obwohl sie doch immer wieder ein ungutes Gefühl hinterlassen. Stets war ich am abwägen, ob die gegen meine Person erhobenen Vorwürfe das Ansehen des Amts des Exekutivdirektors unserer Weltorganisation nachhaltig oder umfassend beschädigen könnten. Wäre ich zu dieser Einschätzung gekommen, hätte ich das, was ich heute tue, schon eher getan, nämlich das Amt des Exekutivdirektors zur Verfügung zu stellen.

Ich möchte Ihnen hiermit erklären, dass ich mit sofortiger Wirkung vom Amt des Exekutivdirektors der OIK zurücktrete.

In den letzten Wochen wurden wiederum recht schwerwiegende Vorwürfe von Rechtsmissbrauch über Willkür bis hin zu Machtmissbrauch gegen mich erhoben. In wie weit diese Vorwürfe haltbar sind und den Tatsachen entsprechen, müssen die Delegierten selbst einschätzen. In den letzten Tagen kam nun noch die mehr oder weniger offene Unterstellung dazu, ich würde Interessen der OIK zu Gunsten einer anderen MN-Einrichtung preisgeben und dieser anderen Einrichtung in die Hand spielen. Auch die Einschätzung dieser Behauptungen sollten die Delegierten selbst vornehmen.

Persönlich sehe ich aber mit diesen negativen Einschätzungen meiner Person das Ansehen des Amts des Exekutivdirektors der OIK als massiv von Beschädigung bedroht an. Dies will ich soweit es in meiner Macht steht unbedingt verhindern. Und dazu sehe ich als einzigen wirkungsvollen Weg, mich selbst aus diesem Amt zu entfernen. So wird die Möglichkeit geschaffen, dass jemand vollkommen unbelastetes das höchste Amt unserer Organisation übernehmen kann und damit dem Amt wieder das Gewicht und das Ansehen in der Welt verschafft, das ihm zukommt.

Ich möchte mich bei allen denjenigen, die mich während meiner Amtszeit unterstützt haben und loyal zu mir gestanden haben bedanken. Vor allem gilt mein Dank natürlich allen Vizedirektoren, die mit mir zusammen gearbeitet haben.

Von internationalen Organisationen und vor allem von deren Leitungsgremien werde ich wohl vorerst Anstand halten. Der OIK bleibe ich, solange mich Turanien noch entsendet, als Delegierter erhalten. Und ansonsten werde ich mich vorrangig auf die Arbeit in Turanien *SimOff* und meine Aktivitäten auf Meta-Ebene, die ich keinesfalls aufgebe *SimOn* konzentrieren.

Vielen dank für Ihre Aufmerksamkeit und Auf Wiedersehen.
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#2
Das wäre verdammt Schade. Ich finde du machst deine Arbeit sehr gut. Du hast Erfahrung und bist sicher auch eine der bekanntesten, im positiven Sinne, Personen der MNs.
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#3
Ein sehr trauriger Moment für die OIK!
Der Name Saxbuger stand, und steht immer für Qualität.
Ich möchte mich herzlich für die geleistete Arbeit bedanken, hoffe aber innerlich auf einen Fortbestand der "Saxburger-Ära" in der OIK.
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#4
Ein herber - wenn nicht ein elementarer - Verlust für die OIK.
Diese Orga verliert mehr als ihren Direktor.
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#5
Schade wirklich sehr schade!
Aber durchaus verständlich, denn wer will sich schon ständig ans Bein pissen lassen.
Einige Leute mögen ja nun zufrieden sein, die OIK aber hat einen schweren Verlust erlebt.
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#6
Ich bedaure diesen Rücktritt zutiefst. Herr Saxburger hat seine Aufgaben an der Spitze der OIK stets zuverlässig geführt und stand in der OIK immer für Stabilität und Sachlichkeit. Dass einige Personen ihn mit haltlosen Vorwürfen in Bezug auf Lapalien zugeschüttet haben, hat in meinen Augen nur gezeigt, dass sich Herr Saxburger keine echten Verfehlungen gezeigt hat.
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#7
Zitat:Original von Georg von Nøresund
Ein sehr trauriger Moment für die OIK!
Der Name Saxbuger stand, und steht immer für Qualität.
Ich möchte mich herzlich für die geleistete Arbeit bedanken, hoffe aber innerlich auf einen Fortbestand der "Saxburger-Ära" in der OIK.
Dem kann ich mich nur anschließen. Eine sehr traurige Entwicklung für die OIK.
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#8
Zitat:Original von James T. Kirk
Ich bedaure diesen Rücktritt zutiefst. Herr Saxburger hat seine Aufgaben an der Spitze der OIK stets zuverlässig geführt und stand in der OIK immer für Stabilität und Sachlichkeit. Dass einige Personen ihn mit haltlosen Vorwürfen in Bezug auf Lapalien zugeschüttet haben, hat in meinen Augen nur gezeigt, dass sich Herr Saxburger keine echten Verfehlungen gezeigt hat.


Dem ist nichts hinzuzufügen.
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#9
Schade. Ich kenne sogut wie niemanden, der sich derart um objektive Entscheidungen bemüht hat, wie Saxburger. Daher ist gerade dieser Rücktrittsgrund sehr traurig und wenn die Objektivität und vertrauenswürdigkeit jener Personen, welche die Vorwürfe erhoben haben, nun das Maß der Dinge werden, wäre das Ergebnis ein schlechter Witz.
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#10
Senor Saxburger, der Weg eines Menschen ist lang. Viele Straßen muss er bewandern bis er an den Ort seiner Bestimmung gelangt. Er wird an Kreuzungen kommen und Entscheidungen treffen müssen, Entscheidungen, die von seinen inneren Eingebungen gelenkt werden. Auf diesen Wegen werden ihm Menschen begegnen, einige gehen ein Stück des Weges mit ihm, andere verweilen nur kurz mit ihm bevor sie in anderen Richtungen entschwinden. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, doch das ihm vorgegebene Ziel bleibt.

Ich danke Ihnen, dass Sie wir Ihnen begegnen und ein Stück Ihres Weges mit Ihnen gehen durften und wünsche Ihnen auf Ihrem Weg weiterhin alles Gute!
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