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Neuen Staat gründen???
#61
Zitat:Original von Ascanius Divus
der Holocaust ebenso gut von Frankreich ausgehen können.
Unser tolles Bier hätte ebenso in Frankreich entstehen können. Ist es aber nicht.
Tut mir leid, aber ich finde deine Begründung ziemlich holprig. Warum sollte der Holocaust nichts mit der deutschen Kultur zu tun haben? Weil wir ihn nicht pflegen? Allein schon durch seinen Einfluss auf die deutsche Nachkriegsliteratur zum Beispiel gehört er für mich zu Deutschland.
Ich finde ja auch nicht, dass man sich deswegen schämen muss. Ein Franzose oder ein Spanier ist für das Verhindern eines Verbrechens schließlich nicht weniger verantwortlich als ein Deutscher.

edit: Ich glaube, wir sind Off-Topic. Wink
#62
Weil der Holocaust Ausdruck einer pervertierten Deutschen Kultur ist, deswegen. Aber darüber will ich nicht diskutieren. Kennt jemand den Mythos "Der Führer hat's nicht gewußt!"? Wink
#63
Dann ist eben diese Pervertierung der... gut, ich hör auf, weil man das Thema so wirklich ins unbegrenzte führen könnte. Wink
Noch nie was davon gehört, aber der Titel sagt glaub ich alles.
#64
Zitat:Original von Ascanius Divus
Weil der Holocaust Ausdruck einer pervertierten Deutschen Kultur ist, deswegen. Aber darüber will ich nicht diskutieren. Kennt jemand den Mythos "Der Führer hat's nicht gewußt!"? Wink

Wenn du nix Ahnung du Fresse zu kapisch?

Hergottzackerl!
Selbst Juden währen für (und SIND) Hitler in den Krieg gezogen (im übrigen auch Niederländer, Dänen, Franzosen, Norweger, Schweden und massig Finnen).

Mich kotzt es schlicht in diesem Moment massivst an dass du den Holocaust als deutsche Kulturausprägung was es leider ist leugnest.
Die deutschen rechten waren rechter als als die anderen Rechten ihrer Zeit. Die deutschen linken waren linker als all die anderen linken ihre Zeit. Durch das massive deutsche Kaisertum wurde das Scheitern der Weimarer Republik besiegelt nicht von den Reparationszahlungen wenngleich diese das Fass wohl zum Überlaufen brachten.
Das Kaisertum ist deutsche Geschichte. Preussen ist deutsche Geschichte. Und eben beides führt unweigerlich dazu, dass die Republik ohne Hilfe von außen scheiterte.
Wenn du das nicht in dein Erbsenhirn bekommst hast du kein verdammtes Recht deinen kleinen Arsch deutsch nennen zu dürfen egal wie viel Blut von Schiller oder Goethe durch deine Darmwände gepumpt wird.

Edit: Die neue "deutsche" Schlechtschreibung nervt mich auch grad.
Ich bin dafür, dass wir die von vor 1904 wieder einführen.
#65
Zitat:Original von SHODAN
Die deutschen linken waren linker als all die anderen linken ihre Zeit.

Von welcher Zeit redest du? Vor dem 1. WK? Zu der Zeit war die deutsche Sozialdemokratie sicher sehr einflussreich in der internationalen Bewegung, aber bestimmt nicht linker als die Linke in anderen Ländern. Auch nach dem 1. WK war die KPD nicht linker als die kommunistischen Parteien in anderen Ländern, wenn man von der ultralinken Phase 1924 unter der Führung Maslow/Fischer absieht. Selbst dies war aber kein auf Deutschland beschränktes Phänomen.
#66
Zitat:Original von SHODAN
Zitat:Original von Ascanius Divus
Weil der Holocaust Ausdruck einer pervertierten Deutschen Kultur ist, deswegen. Aber darüber will ich nicht diskutieren. Kennt jemand den Mythos "Der Führer hat's nicht gewußt!"? Wink

Wenn du nix Ahnung du Fresse zu kapisch?

Hergottzackerl!
Selbst Juden währen für (und SIND) Hitler in den Krieg gezogen (im übrigen auch Niederländer, Dänen, Franzosen, Norweger, Schweden und massig Finnen).

Mich kotzt es schlicht in diesem Moment massivst an dass du den Holocaust als deutsche Kulturausprägung was es leider ist leugnest.
Die deutschen rechten waren rechter als als die anderen Rechten ihrer Zeit. Die deutschen linken waren linker als all die anderen linken ihre Zeit. Durch das massive deutsche Kaisertum wurde das Scheitern der Weimarer Republik besiegelt nicht von den Reparationszahlungen wenngleich diese das Fass wohl zum Überlaufen brachten.
Das Kaisertum ist deutsche Geschichte. Preussen ist deutsche Geschichte. Und eben beides führt unweigerlich dazu, dass die Republik ohne Hilfe von außen scheiterte.
Wenn du das nicht in dein Erbsenhirn bekommst hast du kein verdammtes Recht deinen kleinen Arsch deutsch nennen zu dürfen egal wie viel Blut von Schiller oder Goethe durch deine Darmwände gepumpt wird.

Edit: Die neue "deutsche" Schlechtschreibung nervt mich auch grad.
Ich bin dafür, dass wir die von vor 1904 wieder einführen.

Ts, was ich für Kultur halte und was für Barbarei: Dies überlasse mir.
#67
Zitat:Original von SHODAN
Durch das massive deutsche Kaisertum wurde das Scheitern der Weimarer Republik besiegelt nicht von den Reparationszahlungen wenngleich diese das Fass wohl zum Überlaufen brachten.
Das Kaisertum ist deutsche Geschichte. Preussen ist deutsche Geschichte. Und eben beides führt unweigerlich dazu, dass die Republik ohne Hilfe von außen scheiterte.
Nun aber mal ganz langsam. Auch wenn mich die BRD momentan in etwa noch soviel interessiert wie Georgien, stehe ich dem Kaiserreich doch immer noch sehr wohlwollend gegenüber. Die pro-kaiserlichen, konservativen Eliten für das Scheitern der Republik verantwortlich zu machen, zeugt von massiver Linksblindheit, ihnen eine aktive Mitwirkung am Holocaust zu unterstellen (das interpretiere ich in die Aussage mal rein), geht schlicht und ergreifend an den offensichtlichsten Realitäten vorbei: allenfalls kann man gewissen Schichten vorwerfen, daß sie sich zulange von Hitler haben einlullen lassen, nämlich ziemlich genau bis Oktober/November 1939. Überspitzt läßt sich das Verhältnis zwischen den konservativen Eliten und dem NS-Regime mit einem einzigen Namen beschreiben: Stauffenberg.
#68
Wobei Stauffenberg mitunter sehr zu unrecht glorifiziert wird.
#69
Das ist vollkommen Ansichtssache.
#70
Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
Zitat:Original von SHODAN
(...)
Nun aber mal ganz langsam. Auch wenn mich die BRD momentan in etwa noch soviel interessiert wie Georgien, stehe ich dem Kaiserreich doch immer noch sehr wohlwollend gegenüber. Die pro-kaiserlichen, konservativen Eliten für das Scheitern der Republik verantwortlich zu machen, zeugt von massiver Linksblindheit, ihnen eine aktive Mitwirkung am Holocaust zu unterstellen (das interpretiere ich in die Aussage mal rein), geht schlicht und ergreifend an den offensichtlichsten Realitäten vorbei: allenfalls kann man gewissen Schichten vorwerfen, daß sie sich zulange von Hitler haben einlullen lassen, nämlich ziemlich genau bis Oktober/November 1939. Überspitzt läßt sich das Verhältnis zwischen den konservativen Eliten und dem NS-Regime mit einem einzigen Namen beschreiben: Stauffenberg.

Viel mehr mache ich das Pulverfass aus Ultralinken und denen die das Kaiserreich auf Teufel komm raus restaurieren wollten Verantwortlich.
Es war immer ein (oder mehrere) starker Mann in Deutschland am Werk. Der war plötzlich weg. Weite Gebiete waren plötzlich weg, obwohl man mit dem Friedensvertrag von Brest-Listovsk oder wie genau das nun auch immer hieß da im Osten noch massiv an Gebieten gewonnen hätte. Selbst das war weg. Man war zersplittert. In Frankreich hatte man durch diverse Republiken demokratisches Vorwissen. In Deutschland hatte man vor 1848 nicht wirklich viel. Amerika ist eine gewachsene Demokratie, in England hatte man länger damit zu tun. Der einzige Gegenpol in dem alles "nur noch linker" war war im Osten, und vor denen hatte man Angst. (Abgesehen von den ganz linken).
Ich behaupte nicht, dass die Rechten Schuld haben, die Linken haben das rechte Feuer angefacht mit Zunder sondergleichen.
Aber es kotzt mich massiv an wenn ich von so einem Bengel zu hören bekomme der mit lächerlichen Was-wäre-wenn Geschichten den Shoa indirekt verharmlost denn dieser ist das direkte Erbe eines Judenverachtenden deutschen (europäischen) Christentums der so auch in Frankreich hätte stattfinden können aber es trotzdem nicht tat.
Wenn ein Franzose auf sein Land stolz ist ist das wunderbar aber genau dieser muß auch einsehen, dass Frankreich unter Napoleon (und auch zu andern Zeiten) massiv Krieg und Leid in Europa gesäht hat. (Von der Zerschlagung der deutschen Kleinstaaterei mal abgesehen ... das ich als recht positiv empfinde.)


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