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[Diskussion] Wahl- / Abstimmungsmodalitäten
#1
Werte Abgeordnete,

im Moment beschäftigt mich das Thema "Abänderung der GO und des Kartenregelwerks in Bezug auf die Wahlmöglichkeit Enthaltung".

Die letzten Abstimmungen, gerade in Bezug auf die Feststellung der Inaktivität von Staaten, haben gezeigt, dass vielfach von der Möglichkeit "Enthaltung" Gebrauch gemacht wurde. Nach den vorangegangenen Diskussion darüber ob diese Staaten noch simulatorische Aktivität zeigen, was objektiv betrachtet nicht der Realität entspricht, wenn seit Monaten keine Beiträge mehr verfasst wurden, habe ich natürlich kein Verständnis dafür, dass man sich da der Stimme enthält, statt klar positioniert. Denn, das ist das Wesentliche daran, für die Feststellung der Inaktivität wird eine 2/3 Mehrheit benötigt, die so zumeist nicht erreicht werden kann.

Nun bitte ich hier, bevor ich das Kartenregelgewerk sowie die GO dahingehend überarbeite, vorab um Ihre Stellungnahme dazu, warum die Option "Enthaltung" zwingend bei Wahlen und/oder Abstimmungen erhalten bleiben muss. Bei Einsicht meinerseits in Bezug auf die vorgebrachten Argumente, würde ich mir eine Überarbeitung dann ersparen. Wink

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
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#2
Ich beteilige mich hier normalerweise nicht an Diskussionen und ich weiß auch genau, warum ich dies lieber sein lasse. Bei diesem Punkt aber folgende Stellungnahme:

Ich bin gegen die Abschaffung der Enthaltungsoption, da es einem Delegierten offenstehen muss, sich seiner Stimme bei einer Abstimmung zu enthalten, ganz abgesehen davon, dass mir die allgemeine Intention durchaus klar ist, die hier wohl erreicht werden soll. Man will einen Delegierten im Falle einer Änderung zu einem "Ja/Nein" Votum zwingen und das kann ich beim besten Willen nicht befürworten.

Wenn sich ein Delegierter beispielsweise unsicher ist, welche Stellung er beziehen soll, ist die Enthaltung als Mittelweg eine gute Entscheidung, mit der Abschaffung würde man einen wichtigen Mittelweg abschaffen.
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#3
Es bedarf aus meiner Sicht keinerlei Änderungen an der GO wenn man sich an die weltweit üblichen Auszählungs- und Wertungsbedingungen für Stimmenthaltungen halten würde. Die Möglichkeit, sich der Stimme zu enthalten sollte es schon weiterhin geben. Sie ist ja schon dadurch gegeben, dass man jeder Wahl oder Abstimmung fern bleiben kann. Mancher will halt nur dokumentieren, dass er über die Durchführung der Abstimmung informiert ist und trotzdem keine Stimme pro oder contra abgeben will.

Das Problem des Hauses OIK ist nur, dass hier die "aktiven" Enthaltungen von verschiedenen Leuten, so auch Ihrem Amtsvorgänger Aichberger, als abgegebene Stimmen gezählt und gewertet werden. Das ist zwar in meinen Augen absoluter Blödsinn und es gab dazu bereits eine sehr kontroverse Diskussion. Aber ich habe mich damit abgefunden, dass bei der Stimmauszählung á la OIK eben solcher Unfug praktiziert wird und Enthaltungen quasi als Nein-Stimmen gewertet werden. Unter diesen Bedingungen sollte man dann aber wirklich besser auf die Abstimmungsoption ENTHALTUNG verzichten, da dies eben keine ist. Wer sich wirklich der Stimme enthalten will und nicht für NEIN stimmen möchte, kann bei einer OIK-Abstimmung derzeit nur der Abstimmung fern bleiben.
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#4
Ich denke jeder Delegierte solte langsam wissen, das eine Stimmenabgabe mit "Enthaltung" einer "Nein"-Stimme gleichkommt.
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#5
Frau de Mora-Trauenstein, irgendwie legen Sie in meinen Augen zu viel Elan in das Umkrempeln bewährter Formalismen in der OIK. Nur weil Sie nicht mögen, dass Delegierte mit Enthaltung stimmen, warum sollten diese es nicht trotzdem tun und dürfen? Ich sehe keinen Grund, die bewährten Mechanismen zu ändern.
Vielmehr ist ein dauerndes Ändern der Verfahren ja eher verwirrend und kontraproduktiv. Kaum hat man sich auf ein Verfahren eingestellt und ist sich aller Optionen und deren Auswirkung gewahr, soll das Verfahren geändert werden. Darin sehe ich keinen (positiven) Sinn ...
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#6
Zitat:Original von Lion Lorgar
Ich denke jeder Delegierte solte langsam wissen, das eine Stimmenabgabe mit "Enthaltung" einer "Nein"-Stimme gleichkommt.

Eben. Das ist ja der Unfug.
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#7
Zitat:Original von Attila Saxburger
Das Problem des Hauses OIK ist nur, dass hier die "aktiven" Enthaltungen von verschiedenen Leuten, so auch Ihrem Amtsvorgänger Aichberger, als abgegebene Stimmen gezählt und gewertet werden. (...) Unter diesen Bedingungen sollte man dann aber wirklich besser auf die Abstimmungsoption ENTHALTUNG verzichten, da dies eben keine ist.

Ich stimme Herrn Saxburger absolut zu!

Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Frau de Mora-Trauenstein, irgendwie legen Sie in meinen Augen zu viel Elan in das Umkrempeln bewährter Formalismen in der OIK.

Das tut der OIK sehr gut!
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#8
Zitat:Original von Attila Saxburger
Wer sich wirklich der Stimme enthalten will und nicht für NEIN stimmen möchte, kann bei einer OIK-Abstimmung derzeit nur der Abstimmung fern bleiben.

Genau - das mit der Enthaltung ist ein zweischneidiges Schwert und ich finde, dass man entweder eine Entscheidung treffen oder der Abstimmung fernbleiben sollte.
Die Interpretation der Bedeutung einer Enthaltung bzw. die Auswertung kann auf verschiedene Arten erfolgen und daher sollte diese Option entfallen.
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#9
Wenn ich mit Enthaltung stimmen würde, dann deshalb weil mich weder Pro (Ja) noch Contra (Nein) überzeugen und ich dieses mit meiner Enthaltung zum Ausdruck bringen möchte.
Ich möchte weder dass meine Enthaltung als NEIN noch als JA gewertet wird.

Was dann eine Enthaltung soll?
Sie soll ausdrücken dass mir die Sache nicht gleichgültig ist, mich jedoch keine der Seiten überzeugen konnte.

Ein Fernbleiben einer Abstimmung (wie zurzeit leider nötig, um nicht als NEIN-Stimme gewertet zu werden) kommt meiner Auffassung nach eher einem Desinteresse an der Sache die zur Abstimmung steht gleich.
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#10
Ich möchte dem ehrenwerten Signore Napaloni hier zustimmen.
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