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Diskussion [Reservierung Neudüsterstein]
#1
Da das GR ein Veto angekündigt hat, möchte ich die Zeit bis zum Eintragungsantrag schon einmal nutzen, eine evtl. unpassende Ausgestaltung auszuräumen. Zunächst, das Klima und Topographie.

Topographie: Wenn ich die Chinopienkarte anschaue, sehe ich an der Grenze zu Neudüsterstein das Ostanische Altai, also ein 4.500 km hohes Gebirge. Insofern geht das Chinopische Grenzgebirge übergangslos in die neudüstersteiner Riesengebirge der Karpadellen über. Das würde gut passen, weil das chinopische Gebirge dann nach Neudüsterstein weitergeführt wird und dort einfach nur ansteigt. Dort, wo an Neudüsterstein kein Gebirge, sondern Reis- und Steppenländer grenzen, sind wir bereit, unsere geographische Ausgestaltung anzupassen. Wir würden dann die Steppe nach Neudüsterstein hineinlaufen und erst allmählich ins Hochgebirge übergehen lassen. Genausso, wie es auch in Chinopien selbst der Fall ist. Jedenfalls ist der Großteil der Grenze Chinopien-Neudüsterstein eine Gebirgsgrenze. Neudüsterstein als Gebirgsland paßt also da hinein.

Zitat aus MNWiki: „Das grobe Landschaftsbild [Chinopiens] ist durch das stark unterschiedliche Klima und die gewaltigen Unterschiede der Topographie geprägt.“ Wenn innerhalb von Chinopien gewaltige Klima- und Topographieunterschiede herrschen, können auch zwischen Chinopien und Neudüsterstein gewaltige Unterschiede herrschen. Es leuchtet nicht ein, weshalb starke geographische Schwankungen nur innerhalb der politischen Grenzen eines Landes bestehen und an den Grenzen diese Schwankungen plötzlich aufhören. In Chinopien z.B. geht im Nordosten Steppenland in Gebirgsland über, warum soll also nicht auch chinopisches Steppenland nicht in neudüstersteiner Gebirge übergehen.

Klima: Neudüsterstein liegt bei uns in Trawahnsien, das wir ursprünglich an Transilvanien angelehnt haben. Transilvanien hat kontinentales Klima. Dieses Klima kommt auch in Chinopien vor. Innerhalb von Chinopien wechselt Kontinentalklima in tropisches Klima, also warum soll ein solcher Wechsel nicht auch außerhalb von Chinopien stattfinden? Die Klimakarte der OIK ist da irreführend. Da steht Chinopien zwar als tropisches Gebiet verzeichnet, wenn man aber die Chnopische Landeskarte hernimmt zeigt sich die eigentliche Simulation. Chinopien simuliert sowohl tropisches als auch kontinentales Klima. Neudüsterstein grenzt an den Kontinentalen Gebieten Chinopiens an, wodurch überhaupt kein klimatischer Bruch entsteht. Man muß ja auch bedenken, daß Neudüsterstein nicht nur an Chinopien grenzt, sondern auch an die kühle USSRAT. Folglich muß der Staat zwischen Chinopien und USSRAT zwingend einen Wandel vom Warmen, Gemäßigten zum Kühlen hin vollziehen, will man eine plausible in der Region haben. Würde Neudüsterstein nur die Klimata Xinhais und Chinopien weiterführen, käme es spätestens an der Grenze zur USSRAT zum Klimabruch.

Weiterhin hat Neudüsterstein eine hohe Niederschlagsdichte. Die ergibt sich daraus, daß der von Hochgebirgen eingeschlossene Landeskern viele Seenplatten aufweist. Das verdunstete Wasser kann aber nicht über die Gebirgsbarrieren abziehen und regnet wieder ab. Daraus folgt permanentes schlechtes Wetter, daß aber in keinem Widerspruch zur Chinopischen Wetterlage steht.

Auf den Punkt Tartastan will ich eigentlich gar nicht weiter groß eingehen, weil der hier eher irrelevant ist. Da war eine leere Fläche, ein Staat hat sich dafür angemeldet, normal. Es gab die Diskussion schon einmal. Da wurde von einem Staat auf einer freien Fläche eine militärische Aktion simuliert und als Argument gegen eine Eintragung verwendet. Ohne Erfolg. Das Gebiet war irgendwo auf Ex-Irkanien, kann man sicher im Forum ausgraben, wenn relevant.

Ich möchte anmerken, daß Neudüsterstein durchaus bereit ist, seine Ausgestaltung auch an die Nachbargebiete anzupassen, so daß es zu keinen geographischen oder kulturellen Einbrüchen kommt.
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#2
So, hört mal zu, Chinopien und Xinhai. Wir Neudüstersteiner wollen nicht, daß eure Gebietserweiterung Tartastan als Simoffgroll immer zwischen uns und unseren neuen Nachbarn steht. Ich habe Verständnis dafür, daß Ihr da gern ein neues Gebiet eintragne wollt, habt Ihr auch bitte Verständnis dafür, daß wir gern unseren Busenfreund USSRAT zum Nachbarn hätten. Es muß aber nicht im Alles oder Nichts enden, wie ich finde. Ich habe also nochmal die Pixel gezählt und es ginge gerade so, daß wir unsere Eintragung um das grüne Gebiet reduzieren. Dann könntet Ihr dort eure Gebietserweiterung eintragen lassen. Es fällt mir zwar nicht leicht, das reservierte Gebiet durchzuschneiden, aber wenn Ihr uns auch entgegenkommt, wäre das doch ein fairer Kompromiß.

[Bild: dealr.jpg]
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#3
Wir hatten das Gebiet durchaus schon einmal reserviert, nur fiel mir dann auf, daß es in meinem Leben auch noch andere Dinge gibt, als mich mit den Formalitäten für eine Eintragung herumzuschlagen. Immer wenn ich es mir dann doch vornahm, kam etwas dazwischen - wie auch immer. Der Konflikt wurde simuliert und international behandelt, etwa in der UVNO. Das nur zur Information.

Neudüsterstein hat laut Homepage 40.000 Einwohner, da sollte doch ein erheblich kleinerer Kartenplatz ausreichen, ein so dünn besiedelter Staat ist als Nachbar expansionslustiger Völker wie es die Chinopen zeitlebens waren nicht lebensfähig (wir können mehr Soldaten aufbieten als Neudüsterstein Einwohner), von der Ausgestaltung mal ganz abgesehen usw. usf. Vetogründe wären daher auch abseits unseres simulierten Szenarios Legion, wenn man denn unsererseits eines einlegen wollte.

Und ganz ehrlich: Wenn wir uns nicht einigen könnten und die OIK dermaleinst dem Neudüstersteinischen Antrag stattgäbe, dann würde von dem Tag an in Xinhai eine zwar noch weitgehend ähnliche aber nicht mehr vollkompatible Karte benutzt werden.

Aber jetzt mach ich Schluß: Eigentlich habe ich nichts gegen Neudüsterstein, oder seine Spieler, nur liegen in diesem speziellen Fall ziemlich entgegengesetzte Interessen vor.

Ein möglicher Kompromiß: Lassen wir das Gebiet doch einfach als Nordtartastan-Neudüsterstein eintragen und jeder Betrachter entscheidet selbst, was dort wirklich liegt Wink.
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#4
Zitat:Original von Shao Ping
Ein möglicher Kompromiß: Lassen wir das Gebiet doch einfach als Nordtartastan-Neudüsterstein eintragen und jeder Betrachter entscheidet selbst, was dort wirklich liegt Wink.
Löblich, das empfinde ich doch als sehr innovativ. Vielleicht liessen sich auf dem Gelände ja auch mehrere Stockwerke einrichten. Koexistenz in Frieden muss doch möglich sein!
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#5
Unsere Bevölkerungszahlen haben wir im Zuge der Ausgestaltung längst auf 100.000 + eine unbekannte Anzahl herumstronernder Heiduckenvölker erhöht. Eine Erklärung für die dünne Besiedlung kann zudem in der 2006 simulierten Geschichte Altdüstersteins liegen. Dort fand nämlich eine Atomexplosion statt, die mehrere Millionen Menschen dahinraffte. Deshalb war meine ID auch ausgewandert und hatte Aquatropolis gegründet. Ich sehe das dann mal als Nein an und ziehe mein angebot zurück. Wir werden nun das gesamte Gebiet als Neudüsterstein beantragen. Die Bevölkerungszahlen werden wir noch entsprechend anpassen. Stellt Ihr euer Veto und wir werden sehen.
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#6
Einige dich mit Denne Ziang Belai in der Kartensache, der ist nicht nur als Chinope involviert, auch in Xinhai ist er durchaus weit mehr als Zaungast, außerdem ist er diplomatischer als ich. Ich habe nur dargelegt, wie man argumentieren könnte, aber ich bin an den ganzen Kartensachen inzwischen nur noch mäßig interessiert - bringt doch nur Streit. Warum man sich allerdings nicht mal simoff im Vorfeld an uns als potentiellen Nachbarn gewandt hat, um die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten gemeinsamer Simulation auszuloten, verschließt sich mir jedoch vollständig. Auf die Frage warum ein Zwergstaat ein Territorium von über 100.000 qkm braucht und warum dieser Zwergstaat dann plötzlich kein Zwergstaat mehr sein soll, habe ich allerdings meine Antwort: Reklamewirksamkeit, um das Kind beim Namen zu nennen - was natürlich legitim ist.

Die andere Frage - abgesehen von der Kartenfrage - wäre, wie man sich eine Simulation mit uns vorstellt, werden wir mit Phantastereien und Superlativen der Sorte Riesenstaubsauger überzogen, simuliert man mit uns nach Außen realistisch, oder werden wir einfach ignoriert, da zu "realistisch", "gemein" oder was auch immer. Mag jetzt einer kommen und sagen, das seien politische oder persönliche Argumente, dann muß ich entschieden widersprechen. Es ist nämlich höchst bedeutsam für die eigene Simulation, welche Interaktionsmöglichkeiten an unserer Ostgrenze bestehen und wir werden nur sehr schwer einen Nachbarn akzeptieren können, der unsere Simulation auch nur in ihrem Potential grundsätzlich beeinträchtigt oder sich mit unserer Art und Weise zu simulieren nicht arrangieren kann.

In der Vergangenheit war Graf Düsterstein/Nr.1 für seine Weltherrschaftspläne bekannt - nun gut, fangen wir keine Debatte über Realismus an, aber ich bin mir da nicht so sicher, ob man es von uns verlangen kann bei diesen Plänen tatenlos zuzusehen, während wir eine gemeinsame Grenze, Atomwaffen und knapp zwei Millionen Soldaten haben. Ich meine man kann sich ja mit Simulationsstilen nahezu jeder Art arrangieren, aber in diesem Fall wurde in der Vergangenheit immer der Export des eigenen Simulationstils versucht und wenn an derartigen fiktiven Simulationen kein Interesse war, dann wurde mit dem Argument, daß man kein Interesse an realistischer Simulation habe, seinerseits Interaktion verweigert.

Eine "Weltherrschaft um die USSRAT" herum, bei der kürzlich auch Xinhai ausgeklammert wurde, ist natürlich auch für uns problematisch. Welcher zivilisierte Staat sollte das zulassen, daß sein Nachbar die Weltherrschaft erlangen will, auch wenn er ihm gnädigerweise Exzeption zugestehen will? Konsequenz ist, daß man entweder dazu genötigt ist den Nachbarn zu beseitigen, oder aber nicht für voll zu nehmen.

Aber nochmal: Ich sage hier nur, wie man mit ug und Recht argumentieren kann, das heißt noch lange nicht, daß man das ganze nicht auch toleranter und koexistenter handhaben kann.

Nachtrag: Das Gelbe Reich sieht sich gar als eine vorzüglich ausgerüstete militärische Großmacht, die den Vereinigten Staaten an Pro-Kopf-Ausgaben für die Rüstung kaum nachsteht, sollen die etwa Terror- und Weltherrschaftsplänen tatenlos zusehen?
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#7
Zitat:Original von Shao Ping
Warum man sich allerdings nicht mal simoff im Vorfeld an uns als potentiellen Nachbarn gewandt hat, um die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten gemeinsamer Simulation auszuloten, verschließt sich mir jedoch vollständig.

Hättet Ihr euch dann eigentlich mit uns auseinandergesetzt, sondern schnell das Gebiet reserviert und unseren Eintrag so geblockt. Das ist das Motiv für den Vorwurf, nicht der Wunsch, die Gegebenheiten auszuloten. Und sag nicht, es wäre nciht so, denn die gewünschte Gebietserweiterung führt Ihr ja als Vetogrund an.

Die Reservierung erfolgte gerademal vorgestern. Bis dahin war nicht klar, ob das Gebiet noch für eine Reservierung frei gewesen wäre. eine gemeinsame Abstimmung macht erst Sinn, wenn klar ist, daß man auf ein bestimmtes Gebiet will. Wir haben einige Standortoptionen ausgewählt und nach 30 Tagen geschaut, welche davon noch frei sind. Unmöglich hätten wir uns mit allen Staaten aller Optionsländer im Vorfeld über Details absprechen können. Bis zur Eintragung sind es noch ca. 30 Tage hin. Wenn jetzt diskutiert wird, kann man das durchaus als Diskussion im "Vorfeld" ansehen.

Die Bevölkerungsdichte änderte sich einfach infolge der Ausgestaltungsdiskussion der Neudüstersteinspielerschaft. Zunächst war ein kleineres Gebiet geplant, inzwischen haben wir es im Zuge der Ausgestaltung vergrößert. Ich finde das einen ganz normalen Prozeß. Vorhin hast du uns vorgeworfen, zu wenig Einwohner zu haben. Wenn die Einwohnerzahl steigt, sollte das also in deinem Interesse sein. Einen Sachverhalt vorzuwerfen und dann die Korrektur des Sachverhalts ebenfalls vorzuwerfen ist paradox.

Riesenstaubsauger gab es nicht in Neudüsterstein, sondern in aquatropolis und Tomanien. Ich möchte mal was Grundsätzliches anmerken. Wenn man wie Xinhai mit 2 Leuten simuleirt, kann man sehr leicht kontrollieren wer was tun und lassen soll. Der Simulationsstil wird immer konsistent wirken. Wenn man wie wir mit 6 bis 8 oder mehr Leuten simuliert, ist der Stil davon abhängig, welche Fraktion gerade aktiver ist. Wir haben irre und wir haben eher gemäßigte Mitspieler und wenn in zwei Monaten ganz andere Spieler da sind, ist der Stil wieder ein anderer. In meinem früheren Staat Aquatropolis war gut zu erkennen, wie es zwischen Utopie und Realismus hin und her schwankte, da hatten wir bis zu 18 aktive Spieler. Wie stellst du dir bei höheren Spielerzahlen eine Überwachung vor? Der Admin soll alles lesen, auf alles eingehen, ständig diskutieren und sprechen damit der Stil gewahrt bleibt? Unsinn wurde oft einfach als Gerücht eingestuft. In Ratelon ist mal ein Marsmensch gelandet und wurde eingebürgert.

Das Wichtigste aber ist: Xinhai hat zu dieser Kritik überhaupt kein Recht. Neudüsterstein orientiert sich in seinem Simulationsstil an der USSRAT. Xinhai hat sich freiwillig die USSRAT als Nachbarn ausgewählt, Verträge abgeschlossen und eine Botschaft eröffnet. Und dies, obwohl dort eine Sprechende Vampirfledermaus herumflog, Menschen aus dem Friedhof ausgegraben und als Zombies wiederbelebt wurden, Fahrzeuge aus Legobausteinen produziert werden, singende Schweine und fleischfressende Sonneblumen mit Löwenköpfen importiert wurden und vieles mehr. Wer die USSRAT kennt, weiß, was ich meine. Nichtsdestotrotz suchte Xinhai deren Nachbarschaft und gemeinsame Simulation. Jetzt einen Staat zu blocken, der sich an der USSRAT orientiert, ist mit dem Finger gefühlt ein subjektives oder politisches Veto. Auch bei der USSRAT gilt, daß der Stil stark in Abhängigkeit vom Stil der Mitspieler variiert, mal ernsthaft realistisch, mal lustig überzogen. Die USSRAT ist unser Vorbild. Wenn sich das Direktorium die Foren Neudüstersteins und der USSRAT zu Gemüte führt, wird es nur marginale Unterschiede in Simulationsstil und Realismusbezug feststellen. Sollte es doch zu große Diskrepanzen vorzeigen können, sind wir bereit, die zu begleichen. Xinhai hat durch die Interaktion mit der USSRAT und seine Kartenplatzwahl bewiesen, daß es auch sehr gut mit solchen überschwenglichen Simulationen klarkommt. Bisher fiel dort deswegen kein Sack Reis um. Ich will die USSRATler nicht verletzen und hoffe, die verstehen das nicht falsch. Aber nach Wolfenstein sind die einer der verrücktesten Staaten auf der OIK. Das finde ich ja sympathisch, hoffe, die fühlen sich dadurch jetzt nicht gekränkt. Es ist ja auch nicht so, daß die zwingend komisch sein wollen, sie sind halt nur tolerant der Sim ihrer Bürger gegenüber. Und neben dem zweit- oder drittverrücktesten Staat sucht sich Xinhai einen Kartenplatz, macht Verträge, baut Botschaften und ruft dann, die Nachbarschaft von Verrückten brächte ihre ganze Simulation zum Einsturz. Wäre der hochgradig realitätsbezogene Simulationsstil so unverzichtbar für Xinhai, hätte es sich einen der vielen anderen Plätze ausgesucht. Aber nein, xinhai wollte neben die USSRAT. Damit hat es grünes Licht für Nachbarn gegeben, die in etwa den Stil der USSRAT pflegen. Es ist doch ganz offensichtlich, daß es einfach um die Gebietserweiterung geht und wir dafür geopfert werden sollen. Die hätten gegen jeden anderen Staat auch nach Vetogründen gesucht. Das hat gar nichts mit uns zu tun. Es besteht seitens Xinhai/GR gar kein Interesse an überhaupt einem Land als neuen Nachbarn. Sobald wir abgelehnt würden, wäre Xinhai mit der Reservierung da und würde das Land für jeden Neustaat blockieren. Ergo werden die ganzen Vetogründe zu diesem Zwecke aufgefahren. Sagt bitte nicht, Ihr wollt einen passenden Nachbarn. Sagt lieber, Ihr wollt überhaupt keinen neuen Nachbarn.

Alles, was die Weltherrschaft betrifft, sind politische Vetos. Ich will aber trotzdem darauf eingehen. Neudüsterstein ist im Besitz 5 kleiner Atombomben, die vor dem OIK Weltkrieg von Aquatropolis aus Stralien erworben, vor den Siegermächten ins Dreikönigland versteckt und von dort nach Neudüsterstein gebracht worden. Desweiteren ist Neudüsterstein im Besitz von mehreren im aquatropolisischen Bürgerkrieg geraubten biologischen Massenvernichtungswaffen. Deren Wirkung dürfte mitunter verherender sein als ein Atomschlag. Diese haben einen realitätsbezogenen Hintergrund und Wirkungsweise. Wenn ich mich recht entsinne, wurde eine kleine Atomkofferbombe schonmal gegen einen Eindringling in Devon gezündet, bin mir aber nicht mehr sicher. Einfach verbuddelt und gezündet, als die Besatzungsarmee drüberrollte. Die war dann erstmal erledigt. Es gibt handfeste Gründe, warum Xinhai nicht nach Neudüsterstein einmarschiert. Abgesehen davon, daß Neudüsterstein mit Xinhai noch nie einen Konflikt hatte. Dies war z.B. ein Grund, weshalb eine Nachbarschaft mit Dreibürgen ausschied. Abgesehen von der Nachbarschaft zur USSRAT wollten wir Nachbarn, mit denen das staatsoberhaupt noch keinen Zoff hatte. Ich finde es ziemlich frech, Neudüsterstein und Aquatropolis gleichzusetzen. Aquatropolis hatte eine Starke Armee und trat entsprechend aggressiv auf. Neudüsterstein hat nichts dergleichen und dies spielt bei unserer Außenpolitik eine entscheidende Rolle. Unsere Regierung hat simon längst beschlossen, daß keinerlei Provokation gegen Nachbarstaaten erfolgt. Ein Einmarsch Xinhais wäre völlig unlogisch. Dann gibt es noch einen Schutzvertrag mit dem Dreikönigsland, einer Atommacht mit starker Armee und Flotte. Wird Neudüsterstein angegriffen, muß das Dreikönigsland einschreiten. Hinzu kommen noch geographische Hürden, vermiente Grenzzugänge, fehlende Infrastruktur für Truppenaufmärsche. Wo es ausgebaute Straßen gab, wurden die von uns zerstört. Unsere Armee ist komplett auf Luftwaffe ausgelegt, keine Marine, nur ein kleines Heer, aber moderne Boden-Luft-Verteidigungsimport aus Aquatropolis. Und die dortige Technik wurde von einem Spieler aussimuliert, der Sachen Luftwaffenwissen alle hier in den Sack steckt. Xinhai könnte nur unter hohen Verlusten den Luftraum erobern. Nimmt es den Gebirgsweg, kommt es nur schleppend voran, muß zahllose Minenfelder durchqueren, Gerölllawinen über sich ergehen lassen. Ok, wäre so was wie der lange Marsch in China. Was Xinhai vorfände, wären einige Dörfer. Der regent wäre längst geflohen. Für evtl. kriminelle Pläne hat meine ID versteckte Basen außerhalb von Neudüsterstein. Und dann sind da noch die NOD Truppen, die bei uns Unterschlupf fanden. Die haben sich mit 10.000 Söldnern autark niedergelassen. Wir haben genug Potential, Xinhai aufzuhalten, bis die Schutzmacht der Devonischen Föderation aus Dreikönigsland zu Hilfe geeilt wäre. Ich denke das alles sollte als Begründung für deinen Vorwurf reichen, Xinhai würde realistisch gesehen einfach mal nebenbei Neudüsterstein besetzen. Und auch Neudüsterstein wird niemals einen seiner Nachbarn irgendwie angreifen, das kann es sich strategisch einfach nicht erlauben. Doch all dies sind doch politische Erwägungen. Darf denn jetzt ein Veto damit begründet werden, daß man den Nachbarn erobern würde, obgleich der einem nie etwas getan hat?

Zitat:Original von Shao Ping
Ich meine man kann sich ja mit Simulationsstilen nahezu jeder Art arrangieren, aber in diesem Fall wurde in der Vergangenheit immer der Export des eigenen Simulationstils versucht und wenn an derartigen fiktiven Simulationen kein Interesse war, dann wurde mit dem Argument, daß man kein Interesse an realistischer Simulation habe, seinerseits Interaktion verweigert.

Das ist schlicht weg falsch. Abgesehen von dem Staubsauger (Tomanien hätte ihn einfach abschießen können und fertig), gab und gibt es für die aquatropolisische Außensimulation den Grundsatz „Realistisch simulieren auf dem Stand der Technik plus ca. 10 bis 20 Jahre“. dieser Grundsatz entstand in einem eigenen Diskussionsthread der Spieler und wurde seit 2006 auch so umgesetz. Deine Aussage ist einfach nur falsch.

Zitat:Original von Shao Ping
Aber nochmal: Ich sage hier nur, wie man mit ug und Recht argumentieren kann, […]

Nachtrag: Das Gelbe Reich sieht sich gar als eine vorzüglich ausgerüstete militärische Großmacht, die den Vereinigten Staaten an Pro-Kopf-Ausgaben für die Rüstung kaum nachsteht, sollen die etwa Terror- und Weltherrschaftsplänen tatenlos zusehen?

Ich sehe es aus den oben genannten Gründen nicht als Argumentation, der keine Gegenargumente gebracht werden können. Vor allem, wenn es sich um politische Vetos oder um persönliche Vetos über Vorlieben beim Simulationsstils handeln. Wenn das politische Argument durchkäme, dann müßte es in Zukunft auch umgekehrt laufen: eben einer aggressiver Großmacht dürfen sich keine schwachen Staaten mehr ansiedeln. Weil die Großmacht erklärt, sie hätte solche Staaten längst platt gemacht. Der Vetogrund ist politischer, wie er politischer gar nicht sein könnte: Xinhai lehnt Neudüsterstein ab, weil Neudüsterstein eine Xinhai unerwünschte Politik betreibt. Politisch, politisch, politisch.

Zitat:Original von Shao Ping
Aber nochmal: Ich sage hier nur, wie man mit ug und Recht argumentieren kann, das heißt noch lange nicht, daß man das ganze nicht auch toleranter und koexistenter handhaben kann.

Wir sind zur Koexistenz bereit. Wir haben keine politischn Interessen daran, simon Nachbarstaaten gegen uns aufzubringen. Wir werden uns gern in der Außenpolitik gegenüber Xinhai an deren Realitätsmaßstäben orientieren. Denn auch wenn Ihr es nicht glaubt, wir haben durchaus Interesse an einer gemeinsamen Simbasis. Und wenn innerhalb von Neudüsterstein einer spinnt, fällt in Xinhai ja kein Reissack um, ist bei der Nachbarschaft zur USSRAT auch nicht passiert. Wir werden Xinhai weder mit irgendwelchen phantastischen Waffen angreifen, noch sie überhaupt angreifen.
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#8
Zitat:Original von Graf von Düsterstein
Abgesehen von dem Staubsauger (Tomanien hätte ihn einfach abschießen können und fertig)...

Nicht hätte, sondern hat ihn abgeschossen.
Dieses nur zur Richtigstellung, wenn man uns schon nennt.
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#9
Ja das stimmt Sad und das hat mich viel Geld gekostet. Anbei, räume ich ein, daß es evtl. nicht das Tollste war, den Angriff nicht abzusprechen. Aber vom Prinzip her war er ja kein Unding. Tomanien ist ja schwarzweiß, da ist ein Angriff auf die Graustufen ja nichts außerhalb des tomansichen Gedankenuniversums. Gegen einen staat wie Xinhai hätte ich aber eine andere Waffe benutzt, die mehr in den Denkkategorien des Landes läge.
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#10
Xinhai hat sich den Platz neben der USSRAT nicht ausgesucht, es existiert schon seit 2004 als autonome Provinz Darusiens bis es Anfang 2007 mit anderem Simulationskonzept ein unabhängiger Staat wurde und auf der OIK einen Teil des darusischen Kartenplatzes für sich eintragen ließ.
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