12.09.2009, 13:51
Lieber Kollege Mehregaan,
ich möchte nur ungern darauf antworten, weil ich befürchte, dass wir dann zu sehr vom Thread abkommen und der Antragsteller zurecht böse wird.
Mir geht es nur darum, dass das Vetosystem, wie wir es heute haben, keineswegs so funktioniert, wie es oft dargstellt wird. Es ist nämlich nicht transparent und ebensowenig fair - in meinen Augen und ich weiß, dass viele dies anders sehen. Es ist schwer um nicht zu sagen unmöglich, zu beurteilen, ob ein zB kulturelles Veto vorgeschoben wird, die wahren Gründe jedoch persönlich oder politisch sind. Ich kenne aus den letzten Jahren einige Beispiele (ohne sie jetzt explizit erklären zu können, dafür ist mein MN Gedächtnis einfach zu schlecht), wo gesagt wurde: Hey, euer Veto wird doch eh persönlich motiviert sein, also egal was ihr sagt, wir werden es ablehnen. Und genauso gut Beispiele, wo es andersrum war, wo ein Direktorium klar hinter dem Veto stand und es somit reine Formalität wurde. Ich erinner mich konkret an Ocania wo Tirs Veto nicht akzeptiert wurde, an Attekarien, wo mir ein Vetorecht abgesprochen wurde (auch wenn ich keines einlegen wollte) aber dann auch wieder an Staaten, die nicht auf die Karte durften, obwohl die Nachbarländer stark dafür waren (Namen vergessen *args*).
In meinen Augen waren zumindest einige Entscheidungen des Direktoriums fragwürdig - das werden sie auch immer bleiben, denn es sind menschliche Entscheidungen und werden nie allen gefallen können.
Natürlich bin ich auch nicht neutral und sehe das durch meine Augen. Aber ich sehe einfach, dass es auch für ein Direktorium nicht immer einfach ist, die eigenen Gefühle und Sympathien außen vor zu lassen. Das soll keine Generalkritik an den letzten Direktoren und Direktorinnen sein, aber ich wünsche mir einfach seit ich in den MNs bin ein System, bei dem es so etwas wie vetofairness gibt.
Die von Faantir vorgeschlagene Regionalisierung bietet zumindest den Vorteil, dass die Diskussion aus der großen (teils streitlustigen) Gruppe herausgenommen werden könnte und im kleineren Kreis diskutiert werden. So fand ich die Dreiergespräche mit Eretz und Attekarien besser als die sinnlosen Runden in der OIK, jedoch blieb auch da die Sturheit der Grund, warum die Vermittlung scheiterte. Da war es letztendlich unumgänglich, dass ein Direktorium entscheidet und ich habe diese Entscheidung - wenn auch nicht die Art und Weise - unterstützt.
Ich habe also leider auch keine wirklich bessere Idee in petto.
Nur glaube ich weder an ein immer neutrales Direktorium, noch an die Unterscheidbarkeit von politischen und persönlichen Veten. Das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren und ich bin oft angeeckt, wenn ich dies geäußert habe. das wird auch dieses Mal der Fall sein, aber vielleicht hat ja eines Tages jemand des Rätsels Lösung. Mir wäre das ein paar reale Bier wert!
ich möchte nur ungern darauf antworten, weil ich befürchte, dass wir dann zu sehr vom Thread abkommen und der Antragsteller zurecht böse wird.
Mir geht es nur darum, dass das Vetosystem, wie wir es heute haben, keineswegs so funktioniert, wie es oft dargstellt wird. Es ist nämlich nicht transparent und ebensowenig fair - in meinen Augen und ich weiß, dass viele dies anders sehen. Es ist schwer um nicht zu sagen unmöglich, zu beurteilen, ob ein zB kulturelles Veto vorgeschoben wird, die wahren Gründe jedoch persönlich oder politisch sind. Ich kenne aus den letzten Jahren einige Beispiele (ohne sie jetzt explizit erklären zu können, dafür ist mein MN Gedächtnis einfach zu schlecht), wo gesagt wurde: Hey, euer Veto wird doch eh persönlich motiviert sein, also egal was ihr sagt, wir werden es ablehnen. Und genauso gut Beispiele, wo es andersrum war, wo ein Direktorium klar hinter dem Veto stand und es somit reine Formalität wurde. Ich erinner mich konkret an Ocania wo Tirs Veto nicht akzeptiert wurde, an Attekarien, wo mir ein Vetorecht abgesprochen wurde (auch wenn ich keines einlegen wollte) aber dann auch wieder an Staaten, die nicht auf die Karte durften, obwohl die Nachbarländer stark dafür waren (Namen vergessen *args*).
In meinen Augen waren zumindest einige Entscheidungen des Direktoriums fragwürdig - das werden sie auch immer bleiben, denn es sind menschliche Entscheidungen und werden nie allen gefallen können.
Natürlich bin ich auch nicht neutral und sehe das durch meine Augen. Aber ich sehe einfach, dass es auch für ein Direktorium nicht immer einfach ist, die eigenen Gefühle und Sympathien außen vor zu lassen. Das soll keine Generalkritik an den letzten Direktoren und Direktorinnen sein, aber ich wünsche mir einfach seit ich in den MNs bin ein System, bei dem es so etwas wie vetofairness gibt.
Die von Faantir vorgeschlagene Regionalisierung bietet zumindest den Vorteil, dass die Diskussion aus der großen (teils streitlustigen) Gruppe herausgenommen werden könnte und im kleineren Kreis diskutiert werden. So fand ich die Dreiergespräche mit Eretz und Attekarien besser als die sinnlosen Runden in der OIK, jedoch blieb auch da die Sturheit der Grund, warum die Vermittlung scheiterte. Da war es letztendlich unumgänglich, dass ein Direktorium entscheidet und ich habe diese Entscheidung - wenn auch nicht die Art und Weise - unterstützt.
Ich habe also leider auch keine wirklich bessere Idee in petto.
Nur glaube ich weder an ein immer neutrales Direktorium, noch an die Unterscheidbarkeit von politischen und persönlichen Veten. Das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren und ich bin oft angeeckt, wenn ich dies geäußert habe. das wird auch dieses Mal der Fall sein, aber vielleicht hat ja eines Tages jemand des Rätsels Lösung. Mir wäre das ein paar reale Bier wert!

