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Simulation
#1
Ich beziehe mich mal auf die Statements innerhalb der Debatte um den OIK-Vatikan.

Mir ist aufgefallen, dass hier oft mit dem Argument "realistische Simulation" herumgeworfen wird. Rolleyes Was ist das denn überhaupt?

Definition

Simulation [lateinisch], allgemeine Bedeutung = Vortäuschung, Verstellung.
simulieren = vortäuschen (Krankheit); sich verstellen, so tun, als ob
Realismus [lateinisch], allgemeine Bedeutung = Wirklichkeitssinn, ein Verhalten, dass sich an den Tatsachen orientiert


Gleichzeitig wird aber immer von "Simulationsfreiheit" gesprochen. Wink


Noch nie gab es dermaßen viele, strittige Diskussionen um dieses Thema wie seit der Gründung der GF. Und was mir dabei so auffällt ist, dass scheinbar die, die sich für die GF entschieden haben, darüber gar keine Gedanken mehr machen, nur die "Verfechter" der OIK machen da ein Drama draus. Und ehrlich gesagt, nervt mich dieses Thema so langsam aber sicher auch an.

Am Anfang war ein Land im Internet entstanden, es nannte sich Ratelon und spiegelte (simulierte) das politische Leben eines Staates wider. Daraus entstanden weitere Staaten und im Laufe der Zeit wurde die Simulation auf die Bereiche Wirtschaft und Gesellschaft ausgeweitet.
Jedes Land hat seinen persönlichen Schwerpunkt und innerhalb seiner Landesgrenzen seine eigenen Ideen eines Staatssystems verwirklicht. Und eines Tages kam jemand daher und erfand die Joghurtbecherdreher-Theorie und ein AuMi-Sakko, dass Dinge beinhaltet, die man noch nicht einmal in 100 Seekoffern unterkriegen konnte. Und? Niemand hatte etwas dagegen, es wurde akzeptiert... unter dem Stichwort "Simulationsfreiheit".

And so on....

Warum wird all das, was vor, sagen wir mal, zwei Jahren noch alles schön und normal und gut und richtig war jetzt auf einmal angezweifelt, seit es diese GF gibt? Nur weil es zwei oder drei Staaten gibt, die absolut nicht mehr mit einem Staat simulieren wollen, der nicht auf der GF-Karte existiert? Mehr sind es doch nicht. Bei allen anderen Staaten existiert noch immer eine Vermischung und sei es nur im Rahmen der Gesellschaftssimulation.

Ich hasse diese Diskussion bis ins tiefste Innere. Denn wenn es gar keine Karten geben würde, würde wieder jeder mit jedem simulieren, weil es nämlich in erster Linie von der Symphatie der Mitspieler untereinander abhängig ist, ob man mit denen zusammen etwas machen möchte.


So, und jetzt erklär mir mal bitte jemand, warum es zwingend ein realistische Simulation geben muss und warum man so engstirnig sein muss, statt dass alle versuchen sich zu arrangieren und versuchen das Beste daraus zu machen? Ganz besonders auch in Bezug auf diese Vatikan-Geschichte, die wirklich enorm davon profitieren würde, wenn es gar keine existenten Karten geben würde.
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#2
Ich gebe meiner Vorrednerin recht und betone außerdem, dass ich es für sehr wichtig halte, eine gemeinsame Simulationspraxis (wieder so ein schwammiger Begriff Wink ) für alle Karten zu finden. Ich bin mir sicher, dass GF und OIK gemeinsam zu einer Lösung finden können, irgendeine geografische Verbindung zwischen beiden Karten herzustellen. Z. b. könnte man eine gemeinsame Weltkugel aufstellen und dann 50/50 aufteilen, natürlich mit einer gewissen "neutralen Zone" dazwischen.
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#3
Bravo!!!

*applaudiert*
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#4
*applaus*
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#5
Wobei der vermittelte Gründungsmythos "Am Anfang war Ratelon und daraus entstand der Rest" historisch eher fragwürdig ist ...
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#6
Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Wobei der vermittelte Gründungsmythos "Am Anfang war Ratelon und daraus entstand der Rest" historisch eher fragwürdig ist ...
Historisch nicht nur fragwürdig, sondern falsch. Wie schon Wikipedia sagt:
Zitat:Die Landschaft der virtuellen Staaten im deutschen Sprachraum ist sehr vielfältig. Nächst der Freien Republik Laputa (online seit dem 17. Juni 1995) und dem Freistaat KLE gehört die Demokratische Union Ratelon mit ihrer Existenz seit 1998 zu den ältesten noch aktiven Staaten.
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#7
Tja, ich wollte das eben nicht gleich so harsch abtun um Ihre Durchlaucht nicht zu kompromittieren ... 8)
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#8
Da ich erst seit Juni 2004 dabei bin, wäre es nett, wenn man mir hoch anrechnen würde, dass ich überhaupt weiß, dass es Ratelon schon sieben Jahre gibt. Tongue

Das Problem liegt aber nicht nur in dieser sich gebildeten Kluft zwischen den sog. GF- und OIK-Staaten, sondern auch darin begründet, wie man selbst sich eine Sim vorstellt. Und das ist doch immer ganz individuell. Wie kann man da darauf beharren, dass es eine "realistische Sim" sein muss? Der Kontakt der MNs untereinander ist doch viel wichtiger, als die Lösung des Problems wie man von einer zur anderen kommt. Letztendlich ist jede nur einen Mausklick weit entfernt! Rolleyes

Aber wenn es denn so sein soll, dass man aus der GF und der OIK zwei Welten machen möchte, um wieder..... realistisch simulieren zu können, dann sollten beide auch gemeinsam einen Lösung des Problems finden. Und wenn sich jetzt ein Staat auf den aus meiner Sicht arroganten Standpunkt stellt "mit denen simuliere ich nicht", dann soll er bleiben wo der Pfeffer wächst.... ist sein gutes Recht, aber arrogant ist es allemal.
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#9
Das Probloem schein meiner Erfahrung nach noch wo anders zu liegen: Simulation oder Rollenspiel? die Grenzen sind fließend und jeder Staat handhabt das anders.

Ich hab mit der GF kein Problem, der Grund warum Soma nicht für beide Karten Platz beantragt ist das faktum dass Soma sich nicht nach realen Staaten orientiert und daher nicht den Regeln entspricht
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#10
Ich persönlich hätte auch nichts dagegen mit GF-Staaten zu simulieren aber die simulatorische Hürde ist (für meine Art der Simulation, man bedenke: es mag hier andere geben) vom Gedanken der "Weltkarte" her einfach viel zu groß: Es fiele mir schwer in ein Land zu reisen das nicht auf meiner Landkarte existiert.
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