Zitat:Original von Attila Saxburger
Zitat:Original von Faantir Gried
...Sie müssen nicht andauernd mit der Beleidigung leben, dass die Zeitrechnung Ihres Landes sowie einige Ihrer Glaubensvorstellungen gnadenlos von einer Sekte abgekupfert wurden.
Aber sehr geehrter Herr Gried, was haben nun Übernahmen von Glaubensinhalten oder Einflüsse von Glaubensgemeinschaften auf die Zeitrechnung unseres Landes mit Ihrer Abwertung der von Ihnen hierher überbrachten Boitschaft zu tun? Dass die Mitglieder oder Anhänger des Tempels in Futuna, die Wahl eines neuen Papstes als "nicht bedeutend" ansehen, kann ich gut nachvollziehen. Jedoch für die Mehrheit der Anhänger der Heiligen katholischen und apostolischen Kirche ist diese Wahl schon ein höchst bedeutsames Ereignis. Und das wenigstens anzuerkennen, sollte doch zur viel gepriesenen Toleranz der futunischen Zivilisation und ihrer Spitzenrepräsentanten gehören, da selbst Gläubige aus Ihrem Land sicher sehr stark daran interessiert sein dürften, wer ihr neues Kirchenoberhaupt wird.
Sie haben wie fast alle Personen wirklich keine Ahnung von Futuna, stimmts? Erstens verwenden die Christen die futunische Zeitrechnung, obwohl ihr Messias 6 Jahre früher geboren wurde und das nur, weil bei Futuna von einer heiligen Geburt die Rede war. Damit ist jedoch die des Schahtums gemeint und nicht die irgendeines Möchtegerns.
Zweitens haben Judentum und Christentum sowohl das Engelsprinzip als auch das "Himmel-und-Hölle"-System aus dem Tempelkult gestohlen. Es sind also degenerierte, weil nicht mehr dualistische Abweichungen von der Grundlehre. Im christlichen Gott finden sich alle Elemente Ahura Mazdas.
Drittens ist es reine Ketzerei, den Schöpfer anzubeten. Dies ist der Herr der Zeit und diesen anzubeten, bedeutet Tod und Verderben. Daher ist es wohl auch logisch, dass Christen oft sich gegenseitig morden und unrecht gegeneinander sind. Ihr Frevel treibt sie gerechterweise in den Wahnsinn.
Viertens sind die katholischen Christen Futunas sehr moderat und liberal, daher werden sie wohl meine Worte bescheiden hinnehmen. Vor solchen Menschen habe ich Achtung, die ihren Glauben leben, ohne auf Widerworte zu achten. Wer dagegen schreit, der ist offensichtlich zu Recht getroffen. Und als letzter Punkt sollte noch angeführt werden, dass die Christen Futunas langsam aber stetig zum Taladismus konvertieren. Von einst 13 Millionen sind jetzt vielleicht noch eine halbe übrig.