25.08.2009, 18:03
Nun dann möchte ich hier auch darlegen, weshalb ich hier wieder kandidiere und mich natürlich auch den Fragen der Delegierten stellen.
Viele Delegierte werden mich noch von meiner Amtszeit, welche vor 17 Monaten endete kennen. Manche werden sagen: leider, manche: mir doch egal und vielleicht auch einzelne, stimmt, der war ja auch schon mal da. Aber ich will hier keinesfalls in Nostalgie über die alten Zeiten schwelgen.
Die OIK hat sich seit dieser Zeit ein gehöriges Stück gewandelt, sollte sich aber meiner Meinung nach wieder auf ihre Grundwerte und ihre ureigenste Aufgabe konzentrieren. Und die ist für mich die Erstellung und Pflege einer Weltkarte für ihre Mitglieder. Nicht mehr und nicht weniger.
Die OIK ist für mich absolut keine Plattform für irgendwelche politischen, persönlichen oder nationalistischen Auseinandersetzungen der Mikronationen oder deren Protagonisten unterneinander. Dafür gibt es die mikronationalen Organisationen und/oder den bi- bzw. multilateralen Austausch der MN. Dies begründet sich mittlerweile auch und vor allem durch den reinen SimOff-Status der OIK.
Hier soll ausschließlich eine Weltkarte als Grundlage für die internationale Simulation zwischen den Mikronationen unterhalten werden.
Die OIK als Organisation hat nach meiner festen Überzeugung keine Berechtigung die Ausgestaltung oder den simulatorischen Ansatz der einzelnen Mikronationen zu bewerten oder sich gar zum Richter über die MN aufzuschwingen.
Die OIK ist jedoch auch eine Mitgliederorganisation, die sich selbst Kriterien gegeben hat, nach denen neue Mitglieder aufgenommen oder auch Mitglieder entfernt werden können. Die Mitglieder der Organisation haben also Regeln aufgestellt, bei deren Einhaltung sie bereit sind, neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufzunehmen. Und diese Regeln sind recht einfach und weitgehend objektiv nachvollzieh- und überprüfbar.
Für die Überprüfung, ob ein zum Beitritt gewilltes potentielles neues Mitglied dieser Gemeinschaft die Regeln einhält und die damit gesetzten Mindesbedingungen erfüllt, hat sich die Organisation ein Organ geschaffen, das Direktorium und darin speziell den Vizedirektor für Kartenanträge. Dieser Vizedirektor wird, genau wie das gesamte Direktorium von den Mitgliedern in regelmäßigen, nicht allzu langen Abständen gewählt. Die Mitglieder beauftragen somit das Direktorium mit der Wahrnehmung ihrer Rechte und eben auch mit der Überprüfung von Mitgliedskandidaten auf die Einhaltung der Mindestbedingungen für eine Mitgliedschaft in der Organisation. Sie räumen ihnen dazu mittels Regelwerk recht weit gehende Entscheidungsbefugnisse ein, deren verantwortungsvolle Nutzung sie bei der Wahl der Direktoren voraussetzen.
Sollten die Mitglieder der OIK mit der Arbeit und den Entscheidung der von Ihnen gewählten und mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragten Vertreter nicht zufrieden sein, steht ihnen die Möglichkeit einer Abwahl oder, wie es die Wahlperioden hergeben, eine Nicht-Wiederwahl als Mittel für das Zumausdruckbringen ihres Unmutes zur Verfügung.
Eines Schiedsgerichtes oder einer anderen "höheren Instanz", welche Beschlüsse des Direktoriums oder gar der Vollversammlung überprüfen oder gar kippen kann, bedarf es in der OIK nach meiner Überzeugung nicht. Wir sind kein Staat mit einer Gewaltenteilung, wo eine Judikative den "Normalbürger" schützen soll, sondern eine Mitgliederorganisation, also eher ein Verein mit einem gewählten und auch wieder abwählbaren Vorstand. Differenzen zwischen Direktorium und Mitgliedern sind wie oben gesagt, recht einfach zu lösen.
Was in meinen Augen überhaupt nicht angeht, wäre eine Möglichkeit für ein Nichtmitglied, sich mittels irgendeines "Rechtsmittels" quasi in die Gemeinschaft der OIK-Mitglieder hineinzuklagen. Niemand, der noch nicht Mitglied der Organisation ist, kann das Recht haben, die Einhaltung der innerorganisatorischen Regeln von irgendeiner dritten Instanz durchsetzen zu lassen. Weder ist das Regelwerk der OIK (quasi das Statut des Vereins) ein allgemeinverbindlicher Gesetz, noch ist die OIK eine öffentliche Einrichtung oder eine Behörde.
Wenn die Organisation der Meinung ist, dass ein interessiertes neues Mitglied nicht zu ihr passt, dann hat der Interessent keine Möglichkeit, und darf sie auch nicht bekommen, gegen den Willen der Organisation die Mitgliedschaft zu erzwingen. Und wenn ich sage "die Organisation", dann ist das im Falle der OIK vorrangig das mit der Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder beauftragte Direktorium.
Sowei erst einmal meine Auffassung von unserer Organisation und der Stellung des Direktoriums darin. Ja und auch gleich meine Meinung zu einem im Gespräch befindlichen Schiedsgericht.
Viele Delegierte werden mich noch von meiner Amtszeit, welche vor 17 Monaten endete kennen. Manche werden sagen: leider, manche: mir doch egal und vielleicht auch einzelne, stimmt, der war ja auch schon mal da. Aber ich will hier keinesfalls in Nostalgie über die alten Zeiten schwelgen.
Die OIK hat sich seit dieser Zeit ein gehöriges Stück gewandelt, sollte sich aber meiner Meinung nach wieder auf ihre Grundwerte und ihre ureigenste Aufgabe konzentrieren. Und die ist für mich die Erstellung und Pflege einer Weltkarte für ihre Mitglieder. Nicht mehr und nicht weniger.
Die OIK ist für mich absolut keine Plattform für irgendwelche politischen, persönlichen oder nationalistischen Auseinandersetzungen der Mikronationen oder deren Protagonisten unterneinander. Dafür gibt es die mikronationalen Organisationen und/oder den bi- bzw. multilateralen Austausch der MN. Dies begründet sich mittlerweile auch und vor allem durch den reinen SimOff-Status der OIK.
Hier soll ausschließlich eine Weltkarte als Grundlage für die internationale Simulation zwischen den Mikronationen unterhalten werden.
Die OIK als Organisation hat nach meiner festen Überzeugung keine Berechtigung die Ausgestaltung oder den simulatorischen Ansatz der einzelnen Mikronationen zu bewerten oder sich gar zum Richter über die MN aufzuschwingen.
Die OIK ist jedoch auch eine Mitgliederorganisation, die sich selbst Kriterien gegeben hat, nach denen neue Mitglieder aufgenommen oder auch Mitglieder entfernt werden können. Die Mitglieder der Organisation haben also Regeln aufgestellt, bei deren Einhaltung sie bereit sind, neue Mitglieder in die Gemeinschaft aufzunehmen. Und diese Regeln sind recht einfach und weitgehend objektiv nachvollzieh- und überprüfbar.
Für die Überprüfung, ob ein zum Beitritt gewilltes potentielles neues Mitglied dieser Gemeinschaft die Regeln einhält und die damit gesetzten Mindesbedingungen erfüllt, hat sich die Organisation ein Organ geschaffen, das Direktorium und darin speziell den Vizedirektor für Kartenanträge. Dieser Vizedirektor wird, genau wie das gesamte Direktorium von den Mitgliedern in regelmäßigen, nicht allzu langen Abständen gewählt. Die Mitglieder beauftragen somit das Direktorium mit der Wahrnehmung ihrer Rechte und eben auch mit der Überprüfung von Mitgliedskandidaten auf die Einhaltung der Mindestbedingungen für eine Mitgliedschaft in der Organisation. Sie räumen ihnen dazu mittels Regelwerk recht weit gehende Entscheidungsbefugnisse ein, deren verantwortungsvolle Nutzung sie bei der Wahl der Direktoren voraussetzen.
Sollten die Mitglieder der OIK mit der Arbeit und den Entscheidung der von Ihnen gewählten und mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragten Vertreter nicht zufrieden sein, steht ihnen die Möglichkeit einer Abwahl oder, wie es die Wahlperioden hergeben, eine Nicht-Wiederwahl als Mittel für das Zumausdruckbringen ihres Unmutes zur Verfügung.
Eines Schiedsgerichtes oder einer anderen "höheren Instanz", welche Beschlüsse des Direktoriums oder gar der Vollversammlung überprüfen oder gar kippen kann, bedarf es in der OIK nach meiner Überzeugung nicht. Wir sind kein Staat mit einer Gewaltenteilung, wo eine Judikative den "Normalbürger" schützen soll, sondern eine Mitgliederorganisation, also eher ein Verein mit einem gewählten und auch wieder abwählbaren Vorstand. Differenzen zwischen Direktorium und Mitgliedern sind wie oben gesagt, recht einfach zu lösen.
Was in meinen Augen überhaupt nicht angeht, wäre eine Möglichkeit für ein Nichtmitglied, sich mittels irgendeines "Rechtsmittels" quasi in die Gemeinschaft der OIK-Mitglieder hineinzuklagen. Niemand, der noch nicht Mitglied der Organisation ist, kann das Recht haben, die Einhaltung der innerorganisatorischen Regeln von irgendeiner dritten Instanz durchsetzen zu lassen. Weder ist das Regelwerk der OIK (quasi das Statut des Vereins) ein allgemeinverbindlicher Gesetz, noch ist die OIK eine öffentliche Einrichtung oder eine Behörde.
Wenn die Organisation der Meinung ist, dass ein interessiertes neues Mitglied nicht zu ihr passt, dann hat der Interessent keine Möglichkeit, und darf sie auch nicht bekommen, gegen den Willen der Organisation die Mitgliedschaft zu erzwingen. Und wenn ich sage "die Organisation", dann ist das im Falle der OIK vorrangig das mit der Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder beauftragte Direktorium.
Sowei erst einmal meine Auffassung von unserer Organisation und der Stellung des Direktoriums darin. Ja und auch gleich meine Meinung zu einem im Gespräch befindlichen Schiedsgericht.


