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Aktivität der MNs und die Gründe - Druckversion +- OIK-Forum (https://oik.mn-orga.de/forum) +-- Forum: Off-Topic (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=9) +--- Forum: Café oik (https://oik.mn-orga.de/forum/forumdisplay.php?fid=11) +--- Thema: Aktivität der MNs und die Gründe (/showthread.php?tid=774) |
- Nara - 26.11.2006 Es gibt vielleicht eine noch viel grundlegendere Ursache. Das Konzept MN ist ja nur einer sehr begrenzten Anzahl von Personen bekannt. Man stelle sich eine Umfrage in der Bevölkerung vor, in der gefragt würde, wer weiß, was eine Mikronation ist oder hat schon mal davon gehört. Dabei haben die Mns, aus meiner Sicht, ein recht erhebliches pädagogisches Potential. Man kann auf spielerische Weise einen Blick in die (allerdings weitaus komplexere und komplizierteren) gesellschaftlichen Zusammenhänge werfen. Politik, Recht, soziales Verhalten, Diskussionskultur (allgemein, nicht positiv wertend), Ethik, Gesellschaftenlehre, Religionenkunde, selbst Psychologie (und bei einer passenden WiSim auch Wirtschaft) könnten auf diese Weise vielleicht praktischer vermittelt werden als im Unterricht. Von solchen praktischen Fähigkeiten, wie html, php, Forenadministration usw. ganz abgesehen. Von daher: Mns als interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften an die Schulen.
- Graf von Düsterstein - 26.11.2006 Zitat:Original von Nara *hust* Ich bin von Ihnen eigentlich bisher schwachsinnsfreie Beiträge gewohnt. Für MNs gilt wie für Computerspiele der Ausspruch eines Soziologen letztens im TV: viel mehr Besorgnis über das, was Kinder und Jugendliche am PC machen, sollte uns das machen, was sie während der Zeit am Computer verpassen. - Isomir - 26.11.2006 Sehe ich anders. Es gibt durchaus sinnvolle Freiezeitbeschäftigungen am PC, MNs oder ähnliche Spiele können eine davon sein. Nur: Augewogen muss es sein. es kann nicht angehen dass die Kiddies 24 h am Tag am PC verbringen. Meine Eltern ham das recht einfach gestaltet: 1h am Tag, was ich in der Zeit am PC machte war egal, aber nach ner Stunde war schluss ( damals gabs noch kein Internet; die Spiele die wir hatten waren allesamt unbedenklich, da hat mein Vater drauf geschaut) - Ethan Freebush - 26.11.2006 Zitat:Original von Nara Dem kann ich mich nur anschließen, sehr richtig - Hermann zu Grimmberg - 26.11.2006 Ja sicher, die MNs an die Schulen, dann braucht's auch keine Verdummungsshows im Fernsehen mehr. Abgesehen davon, daß es wahrscheinlich schon genug Kellerkinder in Deutschland gibt: in den MNs wimmelt es nur so von unreifen, radikalen Ideologien und es findet sich hier ein Dilettantismus, der wirklich in puncto Ausbreitung und "Qualität" unübertroffen ist. - Isomir - 26.11.2006 Zitat:Ja sicher, die MNs an die Schulen, dann braucht's auch keine Verdummungsshows im Fernsehen mehr. Abgesehen davon, daß es wahrscheinlich schon genug Kellerkinder in Deutschland gibt: in den MNs wimmelt es nur so von unreifen, radikalen Ideologien und es findet sich hier ein Dilettantismus, der wirklich in puncto Ausbreitung und "Qualität" unübertroffen ist. Bei einer qualitativ hochwertigen MN (Futuna mal als Beispiel herangezogen) trifft Deine Beschreibung mitnichten zu. Eine solche MN könnte durchaus als Anschauungsbeispiel dienen. - Faantir Gried - 26.11.2006 Danke für das versuchte Komplement, aber außer zu idealistischer und übersteigerter Ideologie sehe ich in Futuna nur Spinnerei. - Hermann zu Grimmberg - 26.11.2006 Gerade Futuna halte ich für wenig geeignet, da es zwar in sich schlüssig sein mag, aber Realitätsbezug aber doch sehr vage ist. Einige Staaten mögen geeignet sein, politische Systeme zu veranschaulichen, aber nur solche, die sich vollends an realen Vorbildern orientieren. Bei uns kann man sich ein wenig über die Strukturen moderner Armeen informieren. Ansonsten erheben wir zwar den Anspruch, verstärkt auf Realismus zu achten - versuchen aber nicht, irgendeinen Staat zu kopieren. Heißt konkret: man kann sich wunderbar über das fiktive Neuenkirchen informieren, aber welchen praktischen Nutzen hätte dieses Wissen? Die MNs haben kaum pädagogischen Wert, aus, Ende, Punkt. - Ghandil Wao Van'hia - 26.11.2006 wo wir wieder zum logischen Schluss kommen würden, warum die MNs als "Spiel" bezeichnet werden. - Isomir - 26.11.2006 Natürlich ist es ein Spiel, so wie sich einige von uns (mich selber eingeschlossen) in diesem Spiel geben wäre das Real der Weltuntergang ![]() ABER: Es ist ein Spiel das auf einer an sich soliden Basis steht (ich vergleiche das mal mit einem Fußballmanagerspiel, das sich eine Reihe von realen Elementen greift, diese versucht in Computerspielbare Werte zu übertragen und dann kann jeder von uns malö davon Träumen die Bayern in der 2. Liga zu sehen *g* ) Viele MNs haben ein Parlament mit Parteiensystemen. In vielen MNs geht es um das Spielen einer Regierung bzw der Regierten. Außerdem ist vielfach das Wirtschaftselemet ausgeprägt. Da mag vieles überzogen sein, aber dennoch mit einem realen Bezug. Und warum ich Futuna herangezogen hab: Euer Tribunal ist doch so eine Art Parlament, wenn ich das richtig verstanden hab. Dazu habt ihr einen ausgeklügelten (weil über Jahre hinweg sich entwickelnden) Hintergrund, so wie das Reale Nationen ja auch haben. Ihr habt einen Religionsbezug, der eines eurer Gerüste darstellt. Und ihr seid, wie ihre selbst immer betont, eine "Kultursimulation". Und meiner Meiunung nach ist Kultur überhapt erst die Basis, auf der Politik steht. Zum Thema aktivität: Ist halt die Frage ob sich genügend finden die in einer gemeinsamen, konzentrierten Aktion eine gut durchdachte Werbekampagne fahren, Das könnte der Szene allgemein einen Anschub geben |