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Aktivität der MNs und die Gründe - Druckversion

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Aktivität der MNs und die Gründe - Jin Roh - 23.11.2006

Moin,
Ich bin ein Neuling in der Welt der MNs, dennoch fallen mir hier schon nach kurzer Zeit einige grundlegende Probleme auf, warum einige MNs sich nicht durchsetzten können bzw nach einiger Zeitinder Inaktivität verschwinden.

Bisher muss ich sagen, das Bergen mir am meisten Spass macht, da es am aktivsten ist. Vielleicht liegt es auch an der Neugründung, da ich so die Möglichkeit hatte mich auch besser aktiv einzubringen und es einem auch leichter fällt sich einzubringen. Ich hoffe jedoch, dass diese Aktivität erhalten bleibt und nicht irgendwann abschwacht so wie ich es in anderen MNs mitlese.

In den letzten Wochen habe ich in vielen MN-Foren mitgelesen und mir angeschaut, wieviele "Staaten" überhaupt aktiv simulieren. Habe mich die letzten Tage und Wochen mal versucht in die ganzen MNs einzulesen und die verschiedenen Systeme kennen zulernen. Dabei ist mir halt aufgefallen, dass in vielen MNs immer die gleichen Personen anzutreffen sind ( habe dabei natürlich auch einige Bergener bzw ihre anderen IDs herausfiltern können großes Grinsen ) . Soweit ja auch nicht weiter schlimm. Jedoch verkörpern einige in jeder einzelnen MN die gleiche ID bzw den gleichen Grundgedanken der einzelnen Identitäten.
Und gerade das ist es, was die Simulation in einigen Staaten teilweise lähmt. Viele MNs könnte man zB in einem Forum zusammen fügen, was der Simulation und der Aktivität auch gut tun würde.
e.g. Dreibürgen, Geldern, Devon

So tummeln sich in jedem Forum die gleichen Leute rum, jeder schreibt alle paar Tage mal einen Beitrag( geht zum nächsten Forum und ab gehts) und das wars.
Gerade für Neulinge ist das natürlich nicht zufriedenstellend, sondern frustrierend, da es so teilweise Tage braucht, bis jemand ihnen im Forum SimOn antwortet.
Somit ist es für Neuanfänger schwer überhaupt erstmal in das System der MNs eingeführt zu werden. Viele verlieren sicherlichen schnell die Lust daran, wenn sich Tage oder Wochen nichts regt. Diejenigen die eh in vielen MNs tätig sind, sehen das Problem erst gar nicht und wundern sich dann, warum nicht mehr Leute anfangen mit zu simulieren.

Meiner Meinung nach gibt es einfach zu viele MNs, die einfach ein und das selbe simulieren, e.g. Geldern:
Dort wird einfach Dreibürgen weiter simuliert, meist von den gleichen Leuten, so dass Dreibürgen fast zum Erliegen kommt.




Und wäre ich nicht anfangs in Bergen gelandet, sondern in irgendeiner anderen MN, dann wäre ich mit Sicherheit nicht mehr dabei.

Das mal als kleine Anregung an alle alten Hasen hie


- Ethan Freebush - 23.11.2006

Wenn man seit den Anfängen in einem Staat lebt ist es sicher einfacher, als in einen bestehenden Fuß zu fassen.
Da muss man sich mal tagelang durchlesen um einigermaßen mitzukommen.

Außerdem gibt es sicherlich eine Menge Leute, die nach Monaten MN-Simulation langweilig wird; und das kann man dann wieder abdecken indem man selbst einen Staat baut, denn als admin wird dir nie langweilig.


- Jean-Jacques Pompidou - 23.11.2006

Zitat:Original von Ethan Freebush
denn als admin wird dir nie langweilig.

Das würde ich so keineswegs sagen, ohne Mitspieler kann man zwar die Möblierung in der S-Bahn planen aber ohne Rückmeldung ist es nicht wirklich erheiternd.


- Nara - 23.11.2006

Stimmt, außerdem denke ich nicht, daß der Admin die anderen zu bespaßen hat. Eine Mikronation muß das Projekt aller Mitbürger sein, der Admin stellt nur eine Plattform oder maximal ein Grundgerüst zur Verfügung - das Haus bauen sollten dann alle gemeinsam.


- Faantir Gried - 23.11.2006

Wie ich schon im Gelben Reich sagte, wünschen sich die Leute vor allem, dass das Land, in dem sie simulieren, nicht so weit von dem in der Realität erlebten abweicht. Deswegen gibt es auch Hunderte BRD-Verschnitte und Deutsche Reiche. Geschichte und Gegenwart sowie alternative Zeitabläufe können wir uns perfekt vorstellen. Dann gibt es halt Ausnahmen - die wenig erfolgreich sind. Meist werden sie von Leuten betrieben, die etwas mehr Ahnung von anderen Kulturen haben, aber das ist eben nur ein kleiner Teil. Je exotischer das System, umso weniger Leute beteiligen sich daran. Ich sehe es in Futuna, wobei für mich gilt, dass mein Simulationsanspruch so hoch ist, dass ich keine Lust hätte, auf Dauer die "normale" Simulation mitzumachen - ich habe es auch versucht.

Es funktioniert dann, wenn exotische Ideen mit der "normalen" Struktur verknüpf sind. Im Gelben Reich gibt es ja soetwas wie Kulturnähe, aber die Leute sprechen sich mit "Herr" und "Frau" an und die parlamentarische Monarchie unterscheidet sich kaum von den bekannten.

Nur ein paar Gedanken eines längerfristigen Spielers. Die Veteranen wissen da vielleicht noch mehr. Und nun verschiebe ich den Thread ins simoff.


- Jean-Jacques Pompidou - 23.11.2006

Zitat:Original von Nara
Stimmt, außerdem denke ich nicht, daß der Admin die anderen zu bespaßen hat. Eine Mikronation muß das Projekt aller Mitbürger sein, der Admin stellt nur eine Plattform oder maximal ein Grundgerüst zur Verfügung - das Haus bauen sollten dann alle gemeinsam.

Jein, es bleibt einem allerdings nichts anderes übrig als seinen Mitspielern das Spiel zu erklären, wenn man keine Demokratie oder die Bundesrepublik spielt.


- Alva Amalia Ikea - 23.11.2006

Ausnahmsweise gebe ich dem Herrn Gried mal recht - allerdings halte ich einen gewissen Ralismus für Notwendig, da sich dieser als allgemeiner Standard durchgesetzt hat.

So sollte man denke ich bei gewissen physikalichen Grundgesetzen bleiben. Das schließt ja keinesfalls Mystische Kulturen aus. aber ich finds ebenso erschreckend, wenn Leute Sachen erfinden, die unvorstellbar weit hergeholt sind - dann ist eine MN zum scheitern verurteilt.


- Faantir Gried - 23.11.2006

Drachenstein und Futuna bestehen schon Jahre lang, von Scheitern würde ich da nicht reden Wink

Ich gebe dir allerdings insofern recht, dass diese Elemente sparsam verwendet werden sollte und auch wenn es einigen unbekannt sein sollte: Religion ist nur ein Aspekt Futunas. 8)


- Alva Amalia Ikea - 23.11.2006

Japs - aber ihr habt es geschafft gewisse Brücken zu schlagen letztendlich is hier auch kein Einhorn Exekutivdirektor Wink


- Faantir Gried - 23.11.2006

Wenn man aufhören würde, mich auf meinen zweitgrößten Simulationsfehler hinzuweisen, wäre mir wohler.