30.06.2007, 17:37
Sehr geehrte Delegierte, ich möchte an dieser Stelle einmal ein Meinungsbild innerhalb des Beirats zu folgender Frage ermitteln:
Ist das Führen eines Vorwahlenverzeichnisses im Rahmen der OIK noch sinnvoll?
Persönlich habe ich meine Bedenken, dass sich außer einer verschwindend kleinen Minderheit von Mitgliedern unserer Organisation jemand für diese Vorwahlen interessiert und ein noch geringerer Teil diese auch aktiv publiziert oder anwendet.
Sicher hatte das Vorwahlenverzeichnis einmal einen idenditätsstiftenden Charakter und vielleicht mag sich mancher auch heute noch darüber mit seinem Land oder seinem Kontinent bzw. des entsprechenden Teils davon verbunden fühlen. Für die meisten, so jedenfalls habe ich das Empfinden, ist die Beantragung einer Vorwahl eher schlicht eine lästige Pflicht, die Entscheidung darüber wird wohlwollend zur Kenntnis genommen und damit hat sich dass aber auch schon. Wirklich interessant ist es eigentlich für (fast) niemanden.
Mit dem separaten Vorwahlenverzeichnis besteht für die OIK auch das Problem, dass mancher Staat bisher nur eine Vorwahl beantragt hat, jedoch nicht auf der Karte verzeichnet ist und dass dies auch zukünftig geschehen kann. Dadurch tritt nach Artikel 2 der GO ein unterschiedliches Stimmrecht von Mitgliedern des OIK-Beirats auf. Mitglieder mit Karteneintrag dürfen über alle dem Beirat übertragenen Entscheidungen abstimmen, Mitglieder, welche nur eine Vorwahl erhalten haben, dürfen in Kartenfragen nicht abstimmen.
Zur Änderung dieser Sachlage gibt es meiner Auffassung nach zwei Möglichkeiten. Einerseits könnte man die Vergabe von Vorwahlen an eine Eintragung auf die Karte der OIK koppeln oder man schafft das Vorwahlenverzeichnis im Rahmen der OIK ab. Ich möchte nicht verhehlen, dass ich die letzter Variante bevorzuge und die Vergabe und das Führen der Liste der Vorwahlen besser einer eventuell neu zu schaffenden intermicronationalen Telekommunikations-Organisation übertragen würde. Die OIK ist eine Kartenorganisation und eben keine Telefonnummernverwaltung.
Es ist möglich, dass ich hierzu eine völlig falsche Auffassung habe und doch eine Mehrheit der Mitgliedeer a) die Vorwahlen von der OIK vergeben und verwaltet wissen möchte und b) dies auch ohne Karteneintrag gewährleistet sehen will. Daher stoße ich mal eine Diskussion dazu an, die eventuell in einer Änderung der GO enden kann oder diese einfach unberührt lässt.
Ist das Führen eines Vorwahlenverzeichnisses im Rahmen der OIK noch sinnvoll?
Persönlich habe ich meine Bedenken, dass sich außer einer verschwindend kleinen Minderheit von Mitgliedern unserer Organisation jemand für diese Vorwahlen interessiert und ein noch geringerer Teil diese auch aktiv publiziert oder anwendet.
Sicher hatte das Vorwahlenverzeichnis einmal einen idenditätsstiftenden Charakter und vielleicht mag sich mancher auch heute noch darüber mit seinem Land oder seinem Kontinent bzw. des entsprechenden Teils davon verbunden fühlen. Für die meisten, so jedenfalls habe ich das Empfinden, ist die Beantragung einer Vorwahl eher schlicht eine lästige Pflicht, die Entscheidung darüber wird wohlwollend zur Kenntnis genommen und damit hat sich dass aber auch schon. Wirklich interessant ist es eigentlich für (fast) niemanden.
Mit dem separaten Vorwahlenverzeichnis besteht für die OIK auch das Problem, dass mancher Staat bisher nur eine Vorwahl beantragt hat, jedoch nicht auf der Karte verzeichnet ist und dass dies auch zukünftig geschehen kann. Dadurch tritt nach Artikel 2 der GO ein unterschiedliches Stimmrecht von Mitgliedern des OIK-Beirats auf. Mitglieder mit Karteneintrag dürfen über alle dem Beirat übertragenen Entscheidungen abstimmen, Mitglieder, welche nur eine Vorwahl erhalten haben, dürfen in Kartenfragen nicht abstimmen.
Zur Änderung dieser Sachlage gibt es meiner Auffassung nach zwei Möglichkeiten. Einerseits könnte man die Vergabe von Vorwahlen an eine Eintragung auf die Karte der OIK koppeln oder man schafft das Vorwahlenverzeichnis im Rahmen der OIK ab. Ich möchte nicht verhehlen, dass ich die letzter Variante bevorzuge und die Vergabe und das Führen der Liste der Vorwahlen besser einer eventuell neu zu schaffenden intermicronationalen Telekommunikations-Organisation übertragen würde. Die OIK ist eine Kartenorganisation und eben keine Telefonnummernverwaltung.
Es ist möglich, dass ich hierzu eine völlig falsche Auffassung habe und doch eine Mehrheit der Mitgliedeer a) die Vorwahlen von der OIK vergeben und verwaltet wissen möchte und b) dies auch ohne Karteneintrag gewährleistet sehen will. Daher stoße ich mal eine Diskussion dazu an, die eventuell in einer Änderung der GO enden kann oder diese einfach unberührt lässt.

