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Das sehe ich auch so:
§10: Änderung der Kartenregeln
1. Diese Kartenregeln können durch einen Beschluss der in der Karte verzeichneten Staaten mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen
Stimmen ohne Berücksichtigung der Enthaltungen geändert werden.
2. Eine Änderung der Kartenregeln, welche eine Löschung von Staaten auch aus anderen Gründen als den in §7 1. mit 3. genannten
Vorschriften möglich machen würde, so wie dieses § ist unzulässig.
Hier ist vergessen worden die 7 bei der letzten Änderung durch eine 8 zu ändern.
Doch durch die jetzige Änderung hat man das umgangen bzw. sich diesem Regelwerk widersetzt. Daher sollte dies wieder rückgängig gemacht werden.
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Leute, kommt mal auf den Teppich.
Die Abstimmung ist korrekt ausgezählt worden. Ungültige Stimmen müssen schon aus ihrem Sinn heraus als nicht abgeben gewertet werden. Sonst hätten sie ja eine Funktion und wären doch in gewisser Weise wieder gültig. Alles andere ist eine spitzfindige Auslegung, die auch mit der Präambel der Regelwerke nicht vereinbar ist.
Der Antrag verletzt dagegen auch aus meiner Sicht die Ewigkeitsklauseln, da so Staaten gegen ihren Willen gelöscht werden können.
Der Widerspruch darf hier nicht im Sinne des deutschen Verwaltungsrechts gesehen werden, das eine Überprüfung der Verwaltungsentscheidung in der nächsten Instanz vorsieht. Er führt ganz einfach dazu, dass die Löschung nicht stattfindet.
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Zitat:Original von Stanislav Goldmann
Ich stelle hiermit den Antrag, die laufende Abstimmung zur Änderung § 8 Kartenregelwerk zu beenden und zu annulieren (Links zu Diskussion und Abstimmung).
Begründung: mit der Änderung des Kartenregelwerkes werden neue Gründe für die Löschung von Staaten eingeführt. Dies ist jedoch nach §10.2 unabänderlich untersagt.
Die Abstimmung über die Änderung des § 8 Kartenregelwerkes wurde inzwischen, mit dem Ergebnis beendet, dass die Mitglieder der OIK die Änderung annehmen. Ihr Antrag auf Anerkennung der Ungültigkeit meines Kartenänderungsantrages macht die vorgenommene Regelwerkänderung jedoch schwebend unwirksam.
Seit Antragstellung haben wir sowohl Argumente für wie auch gegen Ihre Argumentation gehört. Es wäre also alsbald darüber abzustimmen, ob mein Kartenregelwerkänderungsantrag unzulässig war und in Folge dessen die Abstimmung darüber unwirksam ist.
Daher meine Frage an die Delegierten, ob es hier noch Diskussionsbedarf gibt?
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Warum muss man darüber abstimmen?
Das Regelwerk ist da klar und deutlich!
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Zitat:Original von Lion Lorgar
Warum muss man darüber abstimmen?
Das Regelwerk ist da klar und deutlich!
Nein, ist es nicht, wie Herr Kollege Saxburger ja auch zu Beginn der Diskussion verdeutlichte.
Edit: RSF
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Herr Saxburger liegt aber falsch.
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Das sehen Sie so, auch einige andere, aber ich nicht, sonst hätte ich auch nicht den Antrag gestellt. Schließlich kann ich auch lesen und denken und ich sehe eben nicht, dass durch die Änderung des Artikel 8 weitere Gründe erfunden wurden um einen Staat löschen zu können. Vielmehr wurde hier ein bestehendes Verfahren in seiner Umsetzung "verfeinert" oder wie auch immer man das nennen will.
Die ansonsten angesprochene "Ewigkeitsklausel" betrifft meines Erachtens nicht die Nationen, sondern die Organisation als solche. Die ist hier aber nicht gefährdet. Einen Anspruch auf "Ewigkeit" seitens einer Nation kann es ja aus dem Grund nicht schon geben, weil eine Löschung unter bestimmten Umständen ja möglich ist.
Insofern ist über den Antrag von Herrn Goldmann durchaus abzustimmen und bei der Abstimmung geht es einzig und allein darum, ob die Änderung des Artikels 8 die Schaffung neuer Grundlagen für eine Löschung beinhaltet. Falls nicht, wäre eine Annulierung nicht rechtens. Es geht nicht darum, ob die Änderung ansich gefällt oder nicht. Darüber wurde ja schon abgestimmt.
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Wem nutzt der Beschluß? Ich habe da so meine Vermutungen und denke, daß es eben nicht um irgendwelche "Karteileichen" geht, sondern um handfeste Umgestaltungen der OIK-Karte, von der missliebige Länder entfernt werden sollen.
Es wäre das auch nachvollziehbar, wenn einem an größeren Einflussmöglichkeiten in der OIK gelegen wäre, gewissermassen als Investition in die Zukunft. Und natürlich, um künftige Abstimmungen eindeutiger ausfallen zu lassen.
In meinen Augen ist dieser Beschluß der Versuch, mittels der OIK-Karte Politik zu betreiben und diese Karte für eigene Zwecke zu nutzen.
Frau de Mora-Traunstein, bitte überzeugen Sie mich vom Gegenteil.
saludos
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Kann über die ganze Diskussion nur ungläubig den Kopf schütteln und ist traurig über das fehlende Vertrauen der µ-Nationenmitspieler untereinander
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Zitat:Original von Presidente Chilavert
In meinen Augen ist dieser Beschluß der Versuch, mittels der OIK-Karte Politik zu betreiben und diese Karte für eigene Zwecke zu nutzen.
Sehr richtig!!!
@de Verano: Wenn man wie ich seit fast sechs Jahren die Kartenpolitik aktiv verfolgt - egal ob bei BIK, IOK, OIK, GF, AIC, CartA oder was weiss ich - hat man kein Vertrauen mehr zueinander. Zumindest nicht in diesem sehr speziellen Spektrum, welches idiotischerweise einige immer noch nutzen um sich in den MNs zu profilieren. Mich tangiert die Politik die hier betrieben wird ehrlich gesagt nur peripher, jedoch moechte ich dem Missbrauch vorbeugen, der aus solch einer Regelung entstehen
wird.