27.11.2006, 17:15
Zitat:Original von Nr.1
Wenn man MNs so umgestaltet, daß sie realistisch komplex sind, daß wirkliche RL-Experten daran teilnehmen, daß man die OIK und GF aufgelöst hat und sie alle dem: http://www.sagsaga.org/page10-400.html entsprechen, sind sie keine MNs mehr, sondern Planspiele.
Zitat:Wir verwenden den Überbegriff "Planspielmethoden" für zahlreiche erfahrungsorientierte Lernformen wie z.B. Rollenspiele, Improvisationen, Unternehmenstheater, Teamübungen, Lernspiele, Computersimulationen, und (Unternehmens-)Planspiele im engeren Sinne.
Was spricht dagegen Mns unter den Begriff Planspiel zu fassen?
Wer sagt, daß man dafür wirkliche Experten braucht? Ab wann ist man denn wirklicher Experte? Ich bin Politologe - reicht das?
In Planspielen geht es auch nicht unbedingt um Realismus oder Komplexität (im Gegenteil oft geht es um Reduktion der Komplexität, weil man diese nicht erfassen kann). Man kann in Planspielen auch unrealistische Randlösungen untersuchen.
Der Unterschied ist, daß Mns nicht in erster Linie aus (wissenschaftlicher) Erkenntnisabsicht betrieben werden, sondern nur aus Spaß.
Der Rest dieser Methodenbeschreibung trifft (mal mehr, mal weniger) auf Mikronationen zu.

