12.01.2008, 22:44
*so* Die genauen Freilandsachverhalte kenne ich nicht. Es fällt mir jedoch schwer, vom Einzelfall eine Verbindlichkeit für alle herstellen zu wollen, die dermaßen viele Gefahren birgt. Wenn Bürger aus einer MN ausgebürgert wurden, haben sie einfach keine Ansprüche mehr. Deine Idee würde unzählige neue Regelwerksänderungen erzwingen. Wieviel Gebiet darf man abtreten? Wie lange darf die Ausbürgerung zurückliegen? Wie groß muß die Mehrheit sein? Dürfen NIDs oder nur HIDs Mehrheiten stellen? Wie beweist man, daß es sich um HIDs handelt? Was, wenn nach der Gebietsteilung die unterlegene Gruppe neue IDs hinzugewinnt und nun ihrerseits eine Abspaltung des abgespalteten Gebietes verlangt? Was, wenn der Admin auf seinem neuen Forum NIDs selbst erstellt und dadurch die anfängliche Mehrheit wieder kippt? Verlangt dann die OIK Zugriff auf das Adminmenü des Forums? Ich könnte tausend weitere Fragen dieser Art stellen, welche das Regelwerk abdecken müßte. Jede einzelne davon würde Jahre der Diskussion benötigen.
Deshalb nehme ich deine demokratischen Ideale mal als utopischen Firlefanz hin. Meine Ideale sind die, daß jemand, der z.B. eine höfische Rokoko MN aufbaut, ein Recht darauf hat, höfisches Leben zu simulieren. Und nicht von einer diffusen Mehrheit vorgeschrieben bekommt, daß er jetzt bitte eine Bundesrepublik in Afrika zu simulieren hat.
Eigentlich könnte unser Geheimdienst auch ohne Anlaß mal Spione in Freiland einbürgern lassen und bei der OIK anklingeln, sie soll mal eben 90% der Fläche abspalten. Da Sie von Mehrheitsentscheidungen überzeugt sind, treten Sie das Gebiet sicher bereitwillig ab.
EDIT: Nicht zu vergessen, die sinkende Attraktivität der OIK für Neustaaten. Denn ein solcher Eingriff in die Simulationsfreiheit wäre gravierender als der aller anderer Kartenorganisationen. Neubetreiber würden sich zweimal überlegen, sich anzumelden, wenn sie wissen, daß sie schon in wenigen Wochen ihre MN verlieren könnten.
Deshalb nehme ich deine demokratischen Ideale mal als utopischen Firlefanz hin. Meine Ideale sind die, daß jemand, der z.B. eine höfische Rokoko MN aufbaut, ein Recht darauf hat, höfisches Leben zu simulieren. Und nicht von einer diffusen Mehrheit vorgeschrieben bekommt, daß er jetzt bitte eine Bundesrepublik in Afrika zu simulieren hat.
Eigentlich könnte unser Geheimdienst auch ohne Anlaß mal Spione in Freiland einbürgern lassen und bei der OIK anklingeln, sie soll mal eben 90% der Fläche abspalten. Da Sie von Mehrheitsentscheidungen überzeugt sind, treten Sie das Gebiet sicher bereitwillig ab.
EDIT: Nicht zu vergessen, die sinkende Attraktivität der OIK für Neustaaten. Denn ein solcher Eingriff in die Simulationsfreiheit wäre gravierender als der aller anderer Kartenorganisationen. Neubetreiber würden sich zweimal überlegen, sich anzumelden, wenn sie wissen, daß sie schon in wenigen Wochen ihre MN verlieren könnten.

