24.07.2010, 20:42
Zitat:Wenn Sie es bodenständig betrachten, sagt der vorgeschlagene Satz doch sehr viel aus und macht auch deutlich, daß Anträge in Jiddisch zukünftig wohl nicht bearbeitet werden.
Nein, er sagt nur aus, daß Delegierte und "Amtsinhaber" künftig möglichst in deutscher Sprache plaudern sollen. Er sagt keineswegs, daß fremdsprachige Anträge nicht anzunehmen seien, bestenfalls könnte man daraus ableiten, daß darauf kein Anspruch besteht. Es besteht aber auch kein Verbot sie zu bearbeiten.
Viel eindeutiger wäre:
Die Sprache der OIK ist Deutsch, nur wer die standarddeutsche Schriftsprache ausreichend beherrscht, kann Delegierter oder Inhaber eines der Ämter sein(, Beiträge in anderen Sprachen sind als nichtig anzusehen).
Ich spreche mich allerdings dagegen aus, denn außer dem Holländer hatten wir bis jetzt noch keine Probleme mit Ausländern hier und falls einer einen Kartenplatz will, dann braucht er auch nicht zwangsweise sich an Beiratsdiskussionen, Abstimmungen und Wahlen zu beteiligen.

