30.03.2012, 18:40
Zitat:Original von Amanda Tapping
Zitat:Original von Bianca BöhmTeile diese Ansicht auch und sehe wenn man/frau neben seiner Lieblings MN auch noch (wegen Personalmangel) die MN Hintertupfing vertreten soll,dass man unbeabsichtigt diese benachteiligen könnte.Mein Moped wasch ich auch mit mehr Imbrunst als das des blöden Nachbarn.
Ich sehe nämlich nicht den Unterschied zwischen "X vertritt MN A" und "X vertritt die MNs A + B, hat aber bei Abstimmungen trotzdem nur eine Stimme". Für was braucht man dann noch einen Vertreter für MN B?
Ich vermute trotzdem, daß es dem nachbarlichen Moped besser bekommt, ab und an bloß solala als überhaupt nicht gewaschen zu werden. Und wenn man im entscheidenden Moment dafür sorgt, daß das Moped nicht von einer vorbeikommenden Dampfwalze plattgewalzt wird, dann ist das doch schon mal positiv.
Die Antragsgegner scheinen allerdings zu übersehen, daß hier von Anfang an ein Kompromiß angestrebt wird, der zwischen den Extremmeinungen vermitteln soll. Daß ein Kompromiß ein Kompromiß ist, liegt in der Natur der Sache.
Und ich für meine Person möchte eben selbst entscheiden, ob ich mich auf einen - möglicherweise unbefriedigenden - Kompromiß einlasse oder nicht. Niemand außer den Beteiligten an einer Gemeinschaftsvertretung kann einen Schaden nehmen und das sollte man im Zweifel dann selber wissen, ob man das (geringe) Risiko eingehen möchte - es wird ja keiner dazu gezwungen und den Beteiligten steht es ja dann auch frei, das Vetragsverhältnis so zu regeln, wie es ihnen gefällt.
Im Ergebnis erweitert die Regelung die Möglichkeiten der Teilnehmer, beeinträchtigt aber nicht die Rechte anderer. Gut ist meines Erachtens, was jemandem nützt und keinem schadet und das liegt hier vor.


