13.08.2014, 18:39
Zitat:Original von Attila Saxburger
Dass Inga die Bestimmung nach über 10 Jahren erstmalig anders interpretiert hat als dies die zurückliegenden 10 Jahre gehandhabt wurde und von allen Beteiligten immer akzeptiert wurde, muss sie mit sich selbst ausmachen. Sie hat sich ja nach Protesten auch korrigiert und das Ergebnis wurde so wie bisher festgestellt. Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, könne aber auch korrigiert werden, wie dies in diesem Fall geschah.
Ich sehe absolut keine Notwendigkeit, an den Bestimmungen zur Wahl des Direktoriums, insbesondere zur erforderlichen Mehrheit etwas zu ändern.
Ich fürchte das ist ein Denkfehler.
Ich bin überzeugt davon dass der Sinn der Wahlregelung tatsächlich war den Kandidaten mit den meisten Stimmen als Sieger anzusehen nur ist das nun einmal leider nicht das was in der Geschäftsordnung steht. Es scheint bedauerlicherweise immer so zu sein dass geschriebene Regeln wenn sie nur lange genug existieren ab irgendeinem Punkt dem Wortlaut und nicht dem Sinn nach angewandt werden. Das einzig ungewöhnliche in diesem Fall ist dass es hier von jemandem getan wurde der lange genug dabei ist um zu wissen wie die Regel in der Vergangenheit immer angewandt wurde aber gib dich ob der Tatsache dass Inga hier noch einmal zurückgerudert ist bitte keinen Illusionen hin. Spätestens wenn das Amt einmal von jemandem bekleidet wird der noch nicht so lange in den MNs aktiv ist wird derjenige in diese Sache wahrscheinlich nicht mehr mit sich reden lassen (warum auch schließlich wäre er objektiv gesehen ja nicht im Unrecht).
Wir müssen jetzt hier aber kein neues kompliziertes Wahlsystem einführen.
"Gewählt ist der Kandidat der die meisten Stimmen auf sich vereint. Steht nur ein Kandidat zur Auswahl so gilt dieser als gewählt sofern er mehr JA als NEIN Stimmen erhalten hat."
Oder etwas in der Richtung sollte völlig genügen um andere Auslegungen in Zukunft zu verhindern.

