10.08.2014, 22:36
Zitat:Original von Ernst Willun
Zitat:Ich denke die Wahl durch Zustimmung ist zu Kompliziert.
Meines Erachtens nicht wirklich, da die Software hier das "Ankreuzen" mehrerer Optionen hergibt. Ich frage mich nur, ob das nicht eine ungleiche Wahl bedeutet, die diejenigen begünstigt, die mehr als einen Kandidaten akzeptieren können.
Das ist ein Trugschluss – eine nicht abgegebene Stimme zählt für einen Kandidaten genauso schwerwiegend wie eine abgegebene Stimme. Genau betrachtet ist eine Wahl durch Zustimmung also lediglich die Vereinigung eines Wahlgangs für jeden Kandidaten mit den Optionen ja/nein in einen Wahlgang.
Zitat:"Zustimmung" ist aber zu schwammig. Ich finde, man sollte das so formulieren, daß es wirklich für jedermann verständlich ist. Hier also etwa so:
Zitat:Jeder Wahlteilnehmer entscheidet gesondert über jeden Kandidaten, indem er ihn annimmt oder ablehnt. Der Kandidat, der die meisten Zustimmungen erfahren hat, ist gewählt.
Möglich, aber IMHO nicht nötig. In der Rechtsauslegung ginge ja spätestens aus der dazugehörigen Diskussion (also dieser hier) hervor, was gemeint ist, falls es tatsächlich unklar sein sollte.
Der große Vorteil in der Wahl durch Zustimmung ist, dass es keinen ›lachenden Dritten‹ gibt und dass man sich als Wähler nicht gezwungenermaßen mit Fragen der Taktik auseinandersetzen muss.


. Aber nochmal für den zweiten Bildungsweg, so wie ich das ganze verstanden hab: