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Zitat:Original von Frederic Aichberger
Ich sehe hier kein Problem. Das Direktorium sollte sich vorbehalten nicht ernstgemeinte Spaß-Anträge, wie diesen, nicht zu bearbeiten, sondern in den Kindergarten zu verweisen.
Wenn das Direktorium den Antrag jedoch behandeln möchte, so weise ich auf das Veto-Recht des Direktoriums hin. Mit diesen kann es den Antrag auch schnell aus der Welt schaffen.
Schließlich wundert es mich zutiefst, wie Herr Saxburger auf die Idee gekommen ist in dieser Situation den Beirat anzurufen. Nach seinen eigenen Äußerungen in vorangegangenen Diskussionen ist das doch eigentlich indiskutabel.
Werter Herr Aichberger, ein Vetorecht des Direktoriums könnte erst eingelegt werden, wenn ein Eintragungsantrag vorliegt. Bei einem Antrag auf Gebietsreservierung ist dies nicht möglich. Würde einem Reservierungsantrag stattgegeben, wären die reservierten Flächen zuerst in die Karte einzutragen, auch wenn die reservierten Flächen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach einem vetobedingt scheiternden Eintragungsantrag oder dem Ablauf von 60 Tagen wieder freizugeben und alle Inseln wieder zu löschen wären.
Und dass Sie, werter Herr Aichberger sich wundern, wenn das Direktorium dem Beirat eine Entscheidung über die grundsätzliche Veränderung der OIK-Gesamtkarte vorlegt, erstaunt mich nun wiederum. Das hat ja nun recht wenig mit der in der jüngsten Vergangenheit besprochenen Revisionsmöglichkeit von Direktoriumsentscheidungen in konkreten Karteneintragungsverfahren durch den Beirat zu tun.
Ja und Sie, werter Herr zu Grimmberg können gern hier "Widerspruch" in die Runde werfen. Das hat nur keine Auswirkungen auf den Fortgang dieser Diskussion. Das Direktorium hat ja bereits bestätigt, dass der Antrag formell rechtens und regelgerecht ist. Hier zur Entscheidung steht eine grundlegende Änderung der Gesamtkarte. Und dazu sieht sich das Direktorium nicht befugt.
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Als Delegierter der Bundesrepublik Bergen kann ich nur eine Abstimmung und eine Ablehnung des horstzösischen Antrags nahe legen.
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Hat sich Verlaufen und ihren Frage bereits im Foyer gestellt, will diese hier aber gerne nochmals wiederholen.
Wieso heißt dieses Etwas "Inselbündnis", wenn dort auch reine Festlandmassen eingezeichnet sind?
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Gut, wenn man sich das nun so zurechtbiegen möchte, daß hier nicht der Antrag an sich, sondern die "Veränderung an der Gesamtkarte" diskutiert werden soll, dann berufe ich mich auf das innerhalb der OIK übliche Gewohnheitsrecht: warum gestattete man anderen Staaten, die Karte bereits bei der Reservierung zu verändern, Horstreich aber nicht? Weil die Veränderungen umfangreicher sind? Für eine solche Begründung sähe ich keine Grundlage.
Fazit: die OIK sollte sich lieber bereits jetzt daran machen, die rechtlichen Grundlagen für eine Behandlung solcher Anträge zu schaffen, anstatt sich mit diesem speziellen Antrag aufzuhalten.
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Ich stimme Ihnen zu Excelllenz, aber nicht nur diese Regellücke macht es schwierig. man sollte das Regelwerk viel stärker erweitern und dabei vorher über mögliche Regellücken und Auffüllungen im Beirat diskutieren.
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Hier soll doch wieder das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden! Und der Grummelbär natürlich vorneweg ...
Mitnichten sollte man den obskuren Horstantrag zum Anlass nehmen, das bewährte und gute Regelwerk der OIK umzukrempeln. Korrekturen und kleine Verbesserungen: ja und gerne. Totalumbau: nein. Da kann man auch gleich zu den GF-, AIC- und sonstigen Kleinkartlern abwandern, wenn man sich vom Grundkonsens der OIK verabschieden will ...
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... Fazit: Freiland nimmt lieber eine OIK mit viel Streit, endlosen Diskussionen und dreisten Anträgen in Kauf, als diese durch eine kleine Korrektur des Regelwerkes für die Zukunft auszumerzen - hier hat sich wirklich nichts geändert.
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Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
...Weil die Veränderungen umfangreicher sind? Für eine solche Begründung sähe ich keine Grundlage...
Gut, Ihre Ansicht. Diese können Sie gern bei der später erfolgenden Abstimmung in Ihr Votum einfließen lassen.
Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
...Fazit: die OIK sollte sich lieber bereits jetzt daran machen, die rechtlichen Grundlagen für eine Behandlung solcher Anträge zu schaffen, anstatt sich mit diesem speziellen Antrag aufzuhalten.
Nun, ich bin der Überzeugung, dass es genug fähige Mitglieder des Beirats gibt, welche entsprechende Änderungen initiieren und formulieren können und, ja und das ist das wichtigste, eine Mehrheit der Beiratsmitglieder von diesen Änderungen zu überzeugen. So funktioniert das halt in einer demokratisch verfassten Organisation.
Zitat:Original von Hermann zu Grimmberg
... Fazit: Freiland nimmt lieber eine OIK mit viel Streit, endlosen Diskussionen und dreisten Anträgen in Kauf, als diese durch eine kleine Korrektur des Regelwerkes für die Zukunft auszumerzen - hier hat sich wirklich nichts geändert.
Warum sollte sich hier auch Grundsätzliches ändern? Die "endlosen Diskussionen" gehören halt zur Kultur der OIK. Und wenn das jemandem nicht gefällt, braucht er sich ja auch nicht daran beteiligen. Diese Diskussionen und möglicherweise auch manche unleidlichen Auseinandersetzungen haben jedoch keinerlei Einfluss auf das Funktionieren der Organisation.
Wenn Sie mal all Ihre Vorbehalte und schlechten Meinungen weglassen und den Blick vom Foyer weg bewegen, werden Sie erkennen, dass fast ausnahmslos alle Abläufe, welche die Organisation ausmachen, also Karteneinträge und -löschungen, problemlos funktionieren. Die meisten Diskussionen ergeben sich doch meist aus persönlichen Animositäten oder werden von Leuten initiiert, die sich (aus welchen Gründen auch immer) entweder benachteiligt oder zu höherem berufen fühlen. Wenn es dann konkret wird, zeigt die Organisation jedoch im 99% der Fälle ihre Funktionsfähigkeit. Na und wenn der Normfall mal verlassen wird, wie dies im Falle Inselbündnis Horstreich nach Ansicht des Direktoriums der Fall ist, sind die Mitglieder schon gewillt und befähigt, solche Probleme auf grunddemokratische Art zu lösen.
Zitat:Original von Hermann von Nienburg-Lore
...Man sollte das Regelwerk viel stärker erweitern und dabei vorher über mögliche Regellücken und Auffüllungen im Beirat diskutieren.
Wie Herr Goldmann schon ausführte sehe ich derzeit keinen grundsätzlichen oder umfassenden Revisionsbedarf für das Regelwerk. Es hat sich, mit den immer mal wieder auftretenden aber lösbaren Problemen recht gut bewährt. Wie gesagt, lassen Sie einfach mal das ganze Diskussions-Drum-und-Dran weg und verfolgen Sie die tatsächlichen Antragsbearbeitungen und -entscheidungen im Kartographie-Büro und im Abstimmungsforum des Beirats. Ich persönlich kann in diesen Bereichen, und genau diese machen eigentlich die Arbeit der OIK aus, grundsätzliche Probleme erkennen.
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Es geht hier nicht um irgendwelche "grunddemokratischen Art[en]", sondern um rechtliche Sicherheit - was sind das für Zustände, in denen geltendes Recht einfach so über Bord geworfen wird, nur weil einige (in diesem Fall viele) Delegierte laut danach schreien?
Und zum Thema Effektivität - eine Organisation, die nicht oder nur kaum dazu in der Lage ist, ihre Statuten dann, wenn es nützlich oder gar zwingend nötig wäre, anzupassen, arbeitet für mich alles andere als effektiv. Aber ich will mich hier gar nicht weiter einmischen; unser finaler Antrag folgt bald und die paar Tage, die ich in letzter Zeit mal wieder hier mitgelesen habe, bekräftigen mich stark darin, daß die AIC der OIK in puncto Regularien um einige Generationen voraus ist.
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Solche Reservierungen wie die Horstesssche können mit ein bis drei zusätzlichen Sätzen im Regelwerk verhindert werden. Entweder durch eine Größen- oder Splittbegrenzung oder durch Ähnliches, ohne die Grundprinzipien der OIK zu reformieren.
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