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[Diskussion] Änderung des Kartenregelwerks beteffend Gebietsteilungen
#11
Zitat:Original von Mr. Thumbsup
Würde man den Abspaltern Recht geben, stünde Sabotage Tür und Tor offen. Jeder, der einer Nation Böses will, meldet ein paar NIDs an und zersplittet seinen Haßstaat.
Mit diesem Verfahren sabotieren Sie jede Demokratie sofern sich diese nicht gegen NIDs schützt. Das darunter auch der Kartenplatz bei der OIK leidet, ist dann eher eine Randerscheinung. Das dürfte die alten Staatsbürger, denen gerade die Gesetze und Verfassung per Mehrheitsvotum unterm Hintern weggezogen werden, erst in dritter oder vierter Linie interessieren. Die haben dann andere Probleme als die OIK ...
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#12
Nur gibt es nicht ausschließlich Demokratien. Wie wollen Sie denn plausibel erklären, daß in einer straffen Militärdiktatur oder einer absoluten Monarchie die Mehrheit per Wahl bestimmen könne, ob sie eine Insel ausgliedere? Und was, wenn diese Mehrheit 90% der Staatsfläche ausgliedern will? Oder gar 99%. Per Mehrheit können Sie dann aus jeder Monarchie eine Demokratie machen. Sie lesen dann auf dem Forum, wie Panzer über eine Demonstrantenmenge fahren und die alte Ordnung wieder herstellen und gleichzeitig halbiert die OIK eine Nation in eine diktatorische und eine demokratische Hälfte. Damit mischt sie sich in politische Belange nicht nur ein, sondern zeichnet ihre eigene Karte falsch. Denn mitnichten wird der verbliebene Staatsteil eine Halbierung anerkennen.

Zudem wird in einem solchen Fall der Forenadmin in aller Regel die Demokraten sperren und die Wahlthemen löschen. Und was dann? Wie will die OIK überprüfen, ob eine Wahl stattgefunden hat? Zeugenaussagen?

Nein, Herr Goldmann, Sie fordern einfach, nur demokratisch legitimeirte MN dürfen auf die OIK. Alle anderen sind nur solange geduldet, bis sich eine Mehrheit aus NIDs findet und für Aquatropolis, Irkanien, Geldern etc. einklagt, 99% der Landesflächen gehörten jetz dem Volk. Militärinterventionen, staatssicherheiten, Forensperrungen usw. zum Trotz. Mit Verlaub, Herr Goldmann, das ist Unfug.
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#13
Auch Militärherrscher werden von Zeit zu Zeit vom Volke (oder anderen Militärherrschern) hinweggefegt.

*so*
> Per Mehrheit können Sie dann aus jeder Monarchie eine Demokratie machen.

Soll im RL schon vorgekommen sein ... Wink
*so*
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#14
*so* Aber doch nicht per Mehrheitsbeschluß eine Monarchie oder Diktatur abschaffen. Wenn jemand eine Diktatur oder Monarchie simst, dann schließt die Sim schon per Definition Mehrheitsbeschlüsse aus. Folglich ist ein Mehrheitsbeschluß in der betreffenden MN bedeutungslos.

Ein absoluter König regiert absolut. Die OIK kann nicht hingehen und das Volk befragen und dann 3/4 des Staates zur Demokratie erklären. Und auch wenn ausgestoßene IDs an die OIK herantreten und eine Staatsspaltung fordern, hat das die OIK nicht zu interessieren. Das ist, als ob Emigranten Staatsgebeite zugesprochen kommen. Es finden sich dann mit Sicherheit genügend NIDs, die in Aquatropols einbürgern, verstoßen werden und zur OIK laufen und sagen: "Wir waren mal Bürger dort und haben die Mehrheit, gebt uns jetzt mal die Hälfte von Aquatropois ab." Das könnte zum Volkssport werden. Wer zerpflückt die meisten MNs? Die Mehrheit hat in einer MN faktisch nur die Rechte, die ihnen der Admin einräumt. Gesperrte IDs haben mitnichten irgendwelche Abtrittsansprüche. Denn gesperrte IDs nehmen an der Sim nicht mehr Teil. Allenfalls, wenn sich die Admins uneins sind, ist die Situation unklar. Ansonsten wird für jeden Staat gelten, daß er die Grenzen simuliert, die er einmal hier angemeldet hat. Wenn eine Mehrheit mit einer MN unzufrieden ist, geht sie oder gründet eine Neue. Die OIK kann nicht das Werkzeug irgendwelcher unzufriedenen Spieler sein, die verbliebenen Spielern eins reinwürgen wollen. *so*
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#15
*so*
Deine Vermutungen über mögliche und unmögliche Vorgänge in MNs sind schlicht nicht wahr. Die Historie Freilands ist der Gegenbeweis zu Deinen Thesen. Die jetzt real existierende Republik Freiland ist Ergebnis einer Revolution gegen einen diktatorischen Admin. Und wenn es hart auf hart kommt, so könnte es auch Aquatropolis so ergehen. Natürlich nur, wenn die Bürger von Aquatropolis das wirklich wollen. Die Meinung von Nr.1 mag da gewichtig sein, ist aber nicht unumstösslich. Auch wenn er das gerne glauben mag. Ein Stoertebecker glaubte das auch und lag erwiesenermassen falsch.
*so*
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#16
*so* Die genauen Freilandsachverhalte kenne ich nicht. Es fällt mir jedoch schwer, vom Einzelfall eine Verbindlichkeit für alle herstellen zu wollen, die dermaßen viele Gefahren birgt. Wenn Bürger aus einer MN ausgebürgert wurden, haben sie einfach keine Ansprüche mehr. Deine Idee würde unzählige neue Regelwerksänderungen erzwingen. Wieviel Gebiet darf man abtreten? Wie lange darf die Ausbürgerung zurückliegen? Wie groß muß die Mehrheit sein? Dürfen NIDs oder nur HIDs Mehrheiten stellen? Wie beweist man, daß es sich um HIDs handelt? Was, wenn nach der Gebietsteilung die unterlegene Gruppe neue IDs hinzugewinnt und nun ihrerseits eine Abspaltung des abgespalteten Gebietes verlangt? Was, wenn der Admin auf seinem neuen Forum NIDs selbst erstellt und dadurch die anfängliche Mehrheit wieder kippt? Verlangt dann die OIK Zugriff auf das Adminmenü des Forums? Ich könnte tausend weitere Fragen dieser Art stellen, welche das Regelwerk abdecken müßte. Jede einzelne davon würde Jahre der Diskussion benötigen.

Deshalb nehme ich deine demokratischen Ideale mal als utopischen Firlefanz hin. Meine Ideale sind die, daß jemand, der z.B. eine höfische Rokoko MN aufbaut, ein Recht darauf hat, höfisches Leben zu simulieren. Und nicht von einer diffusen Mehrheit vorgeschrieben bekommt, daß er jetzt bitte eine Bundesrepublik in Afrika zu simulieren hat.

Eigentlich könnte unser Geheimdienst auch ohne Anlaß mal Spione in Freiland einbürgern lassen und bei der OIK anklingeln, sie soll mal eben 90% der Fläche abspalten. Da Sie von Mehrheitsentscheidungen überzeugt sind, treten Sie das Gebiet sicher bereitwillig ab.

EDIT: Nicht zu vergessen, die sinkende Attraktivität der OIK für Neustaaten. Denn ein solcher Eingriff in die Simulationsfreiheit wäre gravierender als der aller anderer Kartenorganisationen. Neubetreiber würden sich zweimal überlegen, sich anzumelden, wenn sie wissen, daß sie schon in wenigen Wochen ihre MN verlieren könnten.
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#17
*so*
Das sind nicht meine "seltsamen Ideale", ich versuche Dir die Realität in den MNs zu beschreiben, so wie sie ist und war.

Eine Attacke Aquatropolis auf Freiland wie von Dir beschrieben ist durchaus möglich (und ähnliches gab es auch schon). Das hat nichts mit der OIK zu tun (als ob das eingezeichnete Land auf der OIK-Karte das wichtigste und wertvollste einer Nation wäre).
Und der Ausgang eines solchen Angriffes ist auch ziemlich ungewiss. Natürlich würden wir Schutzmassnahmen versuchen. Und vielleicht würdet ihr weitere Unfreundlichkeiten aushecken. Den Ausgang würde erst die Zeit zeigen und er wäre hauptsächlich abhängig vom gezeigten Einsatz und der Kreativität beider Seiten. Das ist MN Politik ...

Abschliessend: Du tust so, als würde ich wollen, dass die Regularien der OIK in dieser Sache verändert werden sollten ("Deine Idee würde unzählige neue Regelwerksänderungen erzwingen.") Dem ist ausdrücklich nicht so. Wie kommst Du darauf? Siehe dazu meinen ersten Beitrag hier im Thread.
*so*
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#18
*so* Ich hatte den Eindruck, wohl fälschlich. Sorry. Also gegen Unterwanderungen ist ja prinzipiell nichts zu sagen. Jeder kann Spione einschleusen und Einfluß auf die Politik nehmen. Allein ich kann dem Gedanken nicht folgen, wie eine Mehrheit gegen eine Minderheit in einer Diktaturen-MN Recht auf eine Staatsabspaltung haben soll, wenn die Administration/Spielleitung da nicht mitzieht. Dafür, daß Goldmannbeiträge sonst ziemlich durchdacht sind, ist es dieser herzlich wenig. Sechs IDs bürgern in Freiland ein und gehen dann schnurstracks zur OIK und sagen: "Wir sind mehr als die alten Freiländer. Wir möchten die Hälfte als eigenen Staat abgetreten haben." Was antwortest du dann?
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#19
Eine µN gehört dem Gründer: Der hat sie entworfen, eben gegründet und leitet sie. Könnte ja jeder daherkommen und einem das geistige Eigentum wegnehmen. Nene, "Mitspieler" spielen eben nur "mit", sind aber nicht Mitinhaber.
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#20
*so*
Also erstmal dürfen diese 6 Leute (übrigens mehr als die derzeitigen Bürger in Freiland!) nicht direkt zur OIK gehen sondern müssen zumindest nennenswerte Fakten schaffen. Nehmen wir an sie simulieren eine Revolution mit Abspaltung von Landesteilen, ziehen dafür ihre eigenen Foren auf, basteln Homepages, suchen und finden Unterstützung und Anerkennung im Ausland (und zwar nicht nur in irgendwelchen NID-Staaten sondern in _wichtigen_ Staaten der OIK - was auch immer hier "wichtig" meint) und kommen DANN zur OIK.

Alles andere ist ja Kindergarten. Da lache ich hier kurz und der Spuk hat ein Ende (dieses Lachen und Lächerlichmachen ist ja eine blendende und gern genutzte Form der MN-Aussenpolitik).

Aber nehmen wir den von mir geschilderten ernsthaften Fall. Was macht die OIK dann? Dann wird es sowohl für mich als Delegierten Freilands, wie auch für das Direktorium schwierig. Wichtige Teile des Beirats unterstützen ja die Forderungen der 6 Abtrünnigen. Stellen (zu Recht?) die Frage, warum diese 6 weniger Rechte haben "für Freiland" zu sprechen als die anderen? Das ist schwierig für die Beteiligten. Und durchaus spannend. Unentschlossen Mitglieder des Beirats werden auch versuchen einen "Kompromiss" zu finden. Also doch Teilung der Republik und jede Fraktion behält einen Teil? Oder muss wirklich eine Partei ihren Anspruch komplett aufgeben? Warum? Welche? Auch wenn beide Seiten z.B. schon mehrere Wochen und Monate intensiv aussen- und innenpolitisch gearbeitet haben?
Eine genaue Vorhersage, wie sich das dann entwicklen würde, würde ich nicht abzugeben wagen ...

Wie gesagt: das ist alles nicht reine Spekulation sondern so oder so ähnlich schon passiert.
*so*
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