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[Diskussion] Änderung Status der OIK
#11
Ein sim-off-Sprecher pro "Projekt" wäre auch ein Delegierter. Delegierte sind Teil einer repräsentativen Demokratie und dies ist sim-on wie sim-off das Gleiche.

Ich habe schon seit Jahren dafür plädiert die OIK endlich als das anzusehen, was sie ist, nämlich sim-off.

1. Egal, ob man Trolle, Raumstationen oder Fantastilliarden-Armeen simuliert oder nicht, dass da plötzlich mal ein neuer Nachbar kommt oder ein Land mal eben komplett verschwindet ist innersimulatorisch komplett unrealistisch. Wie stellen manche sich das vor? Zack, haben wir statt Österreich plötzlich einen riesigen See, wo die umgebenden Alpenberge steil drumrumstehen? Im rL diskutiert ja auch niemand, ob die Polen östlich von Oder-Neiße wohnen dürfen oder nicht, die sind eben da. Das Klima ist vorgegeben, das sucht sich niemand aus. Wieso sollte man also innersimulatorisch plötzlich beeinflussen können, ob an der Grenze nun ein Volk leben kann oder nicht? Wer sowas als realistisch ansieht, der sollte dringendst zum Psychiater gehen.

2. Wenn die OIK sim-on wäre, dann wäre das Verhalten hier, sagen wir mal kurios. Erstens, sämtliche Delegierte, deren Staat nicht ausdrücklich von Arcor (das OIK-Gebäude steht ja dort) diplomatisch anerkannt wurde, müssten sofort gesperrt werden, da sie nicht als existent anerkannt wurden. Wie kann ein nichtexistentes Staatsgebilde einen offiziellen Vertreter entsenden? Zweitens, man müsste Aussagen von Delegierten, die nicht vom eigenen Land anerkannt wurden praktisch ignorieren. Das wird zwar mitunter gemacht, aber zu selten und wenn, dann aus sim-off-Gründen.

3. Sim-off hätte man hier bei manchen Gestalten eine andere Gesprächskultur. Leider scheinen manche hier nur zu spielen, anstatt zu versuchen eine sinnvolle Lösung zu erreichen. Sim-off kann man ungezwungener miteinander reden und mal offen und ehrlich sein. Als außenpolitischer Repräsentant muss aber immer daran denken, dass das Verhalten hier diplomatische Konsequenzen haben kann. Was für ein Verlust. Was macht man, wenn man mit einem Land simulieren will, es aber aus simulationsrealistischen Gründen nicht als direkten Nachbar will? Akzeptiert man unpassende Geografie oder verprellt man mögliche Simpartner? Die OIK krankt mMn massiv an Sim-on-Geplänkeln und selbst wenn man sich sim-off nicht mag (dann mag man sich sim-on nämlich noch weniger), kann man ordentlich miteinander reden. Es ist mMn ein Unterschied, ob man eine sim-on-Person bepöbelt (man kann mit der rL-Person trotzdem nachher noch ein Bier trinken gehen) oder ob man eine rL-Person beschimpft.

Ernsthaft, wenn die OIK endlich mal auch in den Köpfen der Delegierten sim-off wird und dazu wäre eine offizielle Ansage wichtig, dann wird zwar nicht alles perfekt, aber manches leichter. Wieso sich in Spielereien hier vertuddeln, die einen von einer Lösungsfindung abhalten und die bei einem Staatsbesuch in den Nationenforen besser aufgehoben wären?
#12
Ich habe keine Probleme mit dem derzeigen Zustand und auch keine mit einer Änderung.
#13
Zitat:Original von Pharaoh
.....


Dem ist meinerseits nichts weiter hinzuzufügen. Diese Aussagen finden meine volle Zustimmung. Ich möchte nur noch mal betonen, dass es wichtig wäre den Status der OIK definitiv zu bestimmen!

Das man vom Simon gerne mals ins Simoff driftet, sich aber dann hinter angeblichem "Simon-Gehabe" verstecken kann, wenn man für seine Äußerungen zu viel "Prügel" bezieht, das kennen wir alle und genau das könnte so vermieden werden und wäre für das Klima hier wichtig! Aber genau so rutscht man schonmal vom Simoff verbals ins Simon, wobei das dann allerdings meistens eher lustig als ärgerlich ist. Warum auch immer das so ist. Big Grin Wink

Und "Delegierte" müssen natürlich auch weiterhin hier tätig sein..... ein Sprecher pro Land, denn die Gestaltung der Karte geht uns alle an! Smile
#14
Ich habe mit dem derzeitigen Status und Zustand der OIK keine Probleme und sehe keine Notwendigkeit für eine grundsätzliche Änderung. Sollte es aber von einer deutlichen Mehrheit der Mitspieler anders gesehen werden, könnte ich mich wohl oder übel auch mit einer Änderung abfinden.

Was mir bei den Grundsatzdiskussionen der letzten Tage, Wochen und Monate irgendwie nicht klar werden will, ist die ständig wiederholte Einschätzung, die OIK hätte bedeutende Problem, grundsätzliche Schwächen oder (wie Pharaoh gerade ausführte) kranke an irgend etwas. Ich kann alle diese negativen Einschätzungen einfach nicht nachvollziehen.

Lässt man mal die teils hitzigen, teils sinnlosen oder auch teilweise recht unerfreulichen Diskussionen im Foyer oder im SimOff-Bereich (egal ob zu Karten- oder sonstigen Problemen) außer Acht, funktioniert die OIK doch nahezu perfekt. Länder erscheinen, werden eingetragen, simulieren auf der Karte, werden evtl. wieder gelöscht und sind bis auf verschwindend geringe Ausnahmen mit dem Verfahren zufrieden. Auch das immer mal wieder umstrittene Vetorecht in seiner derzeitigen Ausgestaltung und Anwendung ist keinesfalls ein Problem, welches die OIK zu einem handlungsunfähigen oder grundsätzlich reformbedürftigen "kranken Mann" macht. Dass es immer wieder Details zu verändern gibt, ist natürlich klar, aber Änderungen der Grundstruktur und des Selbstverständnisses der OIK sehe ich nicht als notwendig an.

Dass dies andere Mitspieler, allen voran namentlich natürlich die unüberbrückbar unzufriedenen AIC-Gründer, grundsätzlich anders sehen, ist mir schon klar. Nur wegen einigen wenigen, die eben leider nicht kompromissbereit genug waren (und es offensichtlich auch noch sind) um bestimmte, unbestritten vorhandene Mängel an der Organisationsstruktur und dem Regelwerk auf Konsensbasis zu korrigieren, sondern die OIK eben als reformunfähigen Sanierungsfall sehen, lasse ich mir unsere Organisation nicht komplett zerreden.

Mein Vorschlag würde in die Richtung zielen, alle karten- und organisationsfremden Themen konsequent zu unterbinden und ansonsten den Status und die Organisation der OIK im Grundsatz unverändert zu lassen. Die Frage ist eigentlich nur, ob die OIK auch weiterhin eine SimOff-Plattform für den Gedankenaustausch unter den Spielern oder auch SimOn für politische Themen bleiben soll oder nicht. Trotzdem ich natürlich in Bezug auf den MdM nicht unbeeinflusst bin, würde ich auf diesen (oder auch andere Projekte auf Meta-Ebene) bzw. auf die internationalen SimOn-Organisationen für den Gedankenaustausch jenseits der Karte verweisen wollen. Dann könnte das unleidliche Herumdiskutieren mitsamt dem öfters mal recht weit sinkenden Argumentationsniveau aus der OIK verbannt werden und sie wäre wieder eine reine Kartenorganisation mit ihrem Status-Mischmasch aus SimOn und SimOff. Aber letzteres sollte doch für die Mitspieler in den MN, die sich ja eigentlich durch recht hohe Kreativität und ausgeprägte Phantasie auszeichnen, kein wirklich ernsthaftes Problem sein.
#15
Zitat:Original von Attila Saxburger
.....

Mir geht es nicht um das Funktionieren der OIK, Senor Saxburger. Das ist unbestritten vorhanden. Mir geht es um die Kultur und das Ansehen dieser Organisation, sowie um das tägliche Miteinander. Dabei ist das Mischmasch aus simon und simoff noch gar nicht mal so relevant, sondern vielmehr die Tatsache, dass hier meines Erachtens zu viele Themen besprochen und somit die eigentliche Aufgabe der OIK in Mitleidenschaft gezogen wird. Man kann sich nicht politisch streiten und gleichzeitig vernünftig über die Handhabung des Regelwerkes unterhalten. Das funktioniert hier nicht und somit müssen da klare Grenzen gezogen werden. Und ich denke natürlich nach wie vor, dass wenn man die OIK als Simoff-Sache deklariert, dass sich dann hier einiges zum Besseren wenden wird. Wink
#16
So viele politische Themen sind mir gar nicht bekannt.
#17
Naja, im Grunde ist es egal.

Aber wenn die die Protagonisten hier nicht mehr hinter ihrer MN und Sim verstecken können, werden die Streits und Diskussionen sicher noch persönlicher.

Das muß ja nicht sein. 8)
#18
Ich würde es begrüßen wenn die OIK komplett zu einer SimOff Organisation umgestaltet wird.
#19
Ebenfalls
#20
Zitat:Original von Attila Saxburger
Nur wegen einigen wenigen, die eben leider nicht kompromissbereit genug waren (und es offensichtlich auch noch sind) um bestimmte, unbestritten vorhandene Mängel an der Organisationsstruktur und dem Regelwerk auf Konsensbasis zu korrigieren, sondern die OIK eben als reformunfähigen Sanierungsfall sehen, lasse ich mir unsere Organisation nicht komplett zerreden.
Sie sind doch tatsächlich genau der Gewohnheitslügner, als den Monsieur Gried Sie immer bezeichnet.


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