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Wie wäre es, das (teilweise) zu streichen?
#11
Ist mehr Arbeit für den Direktor, aber ich hätte nichts dagegen. Ich wähle/stimme ab wo es gewünscht wird. Wink
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#12
Zitat:Und wie immer steht hier die Möglichkeit diese Regel zu ändern, offen.

Das weiß ich, ich wollte es lediglich mal im Café andiskutieren.

Mir scheint es alles in allem eben äußerst ungünstig, daß kleinste Unachtsamkeiten ein Mitglied um seine Stimme bringen.

Zitat:Original von Kaiser Veuxin II.
Wie wäre denn allgemein die Stimmung angesichts des Vorschlages, Wahlen und/oder Abstimmungen auf ein Wahltool auszulagern?

Gibt es denn Wahltools, bei denen man offen abstimmen kann? Wir hatten nämlich schon Kontroversen um offene/geschlossene Abstimmung und die herrschende Praxis ist ja Zuordnungsfähigkeit bei den Abstimmungen undGeheimhaltung bei den Wahlen.

Wobei ich, offen gesagt, inzwischen nichts mehr gegen geheime Abstimmungen habe, wenn hier schon offen in einem Thread von "Verbündeten" geredet wird. Das klingt so für mich, als sei man sich gegenseitig etwas schuldig. Wenn das allerdings für eine Abstimmung in der OIK ausschlaggebend wäre/ist, dann wäre das nicht schön.
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#13
Wahltools kann man programmieren; das soll nicht das Problem sein. Eine nachträglich öffentliche Abstimmung wäre vielleicht allgemein sinnvoll, um taktisches Abstimmen zu unterbinden. Aber das ist Formalfoo.
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#14
Ich mag geheime Wahlen nicht. RL nicht und im Spiel auch nicht.
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#15
Weswegen nicht?
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#16
Wer zu feige ist, seine Meinung offen zu vertreten, der sollte die Fresse halten und auch nicht wählen
Mein alter M-L-Lehrer in Delitzsch, der Herr Kurt Dunkel hat zu dem Thema viel wahres gesagt. Unter anderem, daß es Gesetze gäbe und wir alle an den Zuständen mit Schuld seien. Gerade Parteimitglieder. Wie meinte er mal? "Männer die fast aufgestanden und beinahe ihre Meinung gesagt hätten. Aber immer mit geballter Faust in der Tasche, wie dann später im vertrauten Kreis betont wird..." .
Der Herr Dunkel war Staatswissenschaftler, hat an der Verfassung von 68 mitgewirkt, später "Bewährung in der Produktion" bekommen, die sich wegen seiner Ansichten über gut zehn Jahre hinzog. Schließlich haben sie ihm das "Gnadenbrot" an der Betriebsakademie gewährt. Ein Fehler.... Big Grin
Der war nämlich noch immer von so verqueren Ansichten befallen, daß unsere Gesetze gelten, und zwar für alle.... . Und das man das offen sagen und durchkämpfen sollte. Er hat jedem, der zu ihm kam, dabei jede erdenkliche Schützenhilfe geleistet. Selbst Toeplitz( war mit dem im selben Verein) kannte ihn und hat ihn zähneknirschend geachtet.

Kurz und gut, der Mann war der Ansicht, daß man stets offen seine Meinung sagen solle, eine Gesellschaft in der das nicht geht, krank ist, aber die Leute an solchen Zuständen mitschuldig sind.
Und wisst ihr was? Recht hatte und hat er.
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#17
Hätte er mal dazu in der Wikipedia recherchiert, dann hätte er gewusst, wozu das Wahlgeheimnis gut ist. ^^ Dass das durchaus praxisrelevant ist, zeigt etwa der Fall der Rotten Boroughs in Großbritannien.
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#18
Leider ist der Mann etwas vor der Entstehung von Wikipedia verstorben.
Und ich will mal die Landsgemeinden als Gegenbeispiel anführen.
Ich bleib dabei: Eine Demokratie in der man seine Meinung verbergen muss, ist keine.
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#19
Man MUSS sie nicht verbergen, man DARF sie verbergen. Niemand wird vor und nach einer Wahl gehindert öffentlich kundzutun wen oder was man gewählt hat. Aber jeder, der sich dazu entschieden hat zu schweigen, wird durch geheime Wahl die Möglichkeit dazu gegeben.
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#20
Zitat:Kurz und gut, der Mann war der Ansicht, daß man stets offen seine Meinung sagen solle, eine Gesellschaft in der das nicht geht, krank ist, aber die Leute an solchen Zuständen mitschuldig sind.
Und wisst ihr was? Recht hatte und hat er.

Ich glaube, das ist ehrlich gesagt zu idealistisch gedacht, vermutlich ist daran der Sozialismus letzten Endes gescheitert, daß das Konzept der menschlichen Natur nicht gerecht wird und dieses Nichtgerechtwerden immer irgendwie kaschiert werden mußte.

Schon in den MNs können wir uns dutzende Beispiele vorstellen, wo einer vom anderen abhängg ist. Sei es, daß der nachher nicht mehr bei einem mitspielen oder den Webspace nicht mehr geben mag usw.

Vielleicht würde ich RL sehen, welche Partei mein Friseur gewählt hat und wenn es die "Falsche" war, gehe ich nicht mehr hin usf. Weshalb der dann gar nicht mehr zur Wahl geht oder das wählt, was alle wählen.

Zitat:Und ich will mal die Landsgemeinden als Gegenbeispiel anführen.

Die gibt es auch nur noch in zwei Kantonen. Man müßte ansonsten mal fragen, wer hingeht, wer wegbleibt, inwiefern man bei einer solchen Menschenansammlung wirklich noch nachvollziehen kann, wer wie gestimmt hat. Im Grunde wird ja bloß oberflächlich festgestellt wieviele Hände gehoben wurden.
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