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Ich muss das leider bestätigen. Wir wollten (und wollen noch) auf die CartA.
Was wir uns da alles anhören dürfen! Ein "Rom" in Südamerika"? Das geht ja überhaupt nicht! Warum eigentlich nicht? Irkanien lag doch einst auf der CartA auch in der westlichen Hemisphäre und hatte Wikinger im Stammbaum.
Eurozentristisch trifft es! In unserem Fall sogar dramatisch: Ein "europäischer" Staat im Süden Südamerikas? Und keine Kolonie gewesen wie Argentinien? Neee, igitt!
Mit Verlaub: Solche Ansichten sprechen der Idee der Mikronationen, wie ich sie verstehe, nur Hohn. All unsere "Staaten" existieren doch sowieso nicht, also was soll das?
Diese ganzen "kulturellen" Argumente sind an den Haaren herbeigezogen, denn sonst könnte man die reale Weltkarte nehmen und neue Staaten (aber natürlich nur "stimmige") dort eintragen. Ich kann mich an die Verhandlungen zwischen GF und AIC noch sehr gut erinnern, ich war beteiligt. Die tote GF fusionierte mit der durchaus lebendigen AIC, weil der AIC ihre Mitglieder nicht ausreichten ( etwa 9 Monate nach ihrer Gründung!) Und nun? Die merken gar nicht, dass die GF noch nachträglich einen Sieg davon trägt. Sollte die CartA nicht wach werden, so wird sie enden wie die GF.
Die OIK hat ja schon so manches durchgestanden. Warten wir es ab.
Umgekehrt hat die CartA auch etliche Vorteile: Klimazonen (wenn auch nicht immer wirklich schlüssig, aber sei es drum.), insgesamt eine Neigung den eigenen Maßstab auch wirklich anzuwenden etc,pp...darum möchten wir auch dort hin. AUCH! Die OIK verlassen werden wir nicht. Wenn es zu einer Fusion käme wäre das auch schön - aber nicht zu den Kriterien der Graphein Fundation.
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Daß die CartA auch nicht perfekt ist, liegt auf der Hand. Warum wollen "wir" dann aber alles tun, um es der CartA gleich zu tun (Klimazonen, Kugelkarte)?
Was ich übrigens noch nie verstanden habe ist, warum manche Klimazonen wollen, aber keine Kulturzonen? Ob jetzt der Schneesturm an der Grenze halt macht oder die Kultur, das ist doch Jacke wie Hose. Mit dem Wetterwechsel am Schlagbaum kann ich sogar eher leben als mit der Nachbarschaft einer Nation, die keinen einzigen kulturellen und verwandtschaftlichen Bezug zu uns aufweist, obwohl man Jahrhunderte nebeneinander lebt.
Zum Thema Irkanien (auch wenn es wirklich nicht hierher gehört):
Irkanien bildete sich aus (mindestens) zwei Kulturen, einer ersten Siedlerwelle aus Tengoku und einer zweiten aus dem germanischen Raum, beide haben ihre Spuren hinterlassen.
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Und trotzdem hatten Sie Einwände gegen ein "Rom am Ende der Welt". Warum eigentlich? Wir würden dort klimatisch sehr gut hinpassen und hätten (noch) nicht einmal Nachbarn. Mal abgesehen davon, dass dort noch der ganze Kontinent frei ist. Da siedelt sonst niemand!
Warum ich gegen Kulturzonen bin? Weil es schon einmal nicht fuktioniert hat!
"Wenn Du einen toten Gaul reitest, steig ab und geh zu Fuß!" Kulturzonen funktionieren eben nicht, dass hat die Praxis hinlänglich bewiesen.
Aber gut: Sie hätten die GF wohl gut gefunden, allerdings war sie schon tot, als es zu den Verhandlungen mit der AIC kam.
So perfekt kann ein Forum, kann eine Website nicht sein, das daraus ein Lazarus-Effekt für die GF wird. Eine GF 2.0 wäre schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.
Ach hätten wir uns doch die Verhandlungen mit der GF gespart! Wäre die AIC doch lieber die AIC geblieben! Die AIC könnte wesentlich besser mit der OIK verhandeln als eine als CartA getarnte GF.
Und genau darum wird es eine Fusion und damit eine Ballung der mikronationalen Kräfte wohl eher nicht geben: Weil MNs wie Astor, DU etc. sich mit uns Schmuddelkindern nicht an einen Tisch setzen.
Ich weiß wovon ich spreche: Sowohl an der Schaffung der AIC als auch an den Fusionsverhandlungen zwischen AIC und GF war ich beteiligt.
Wie gesagt: Diese Fusionsgespräche hätte man sich sparen können, MNs wie Astor und die DU gäbe es immer noch - sie wären nur praktisch kartenlos, da Kulturzonen in der Virtualität an Nutzlosigkeit nicht zu überbieten sind!
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Auf der CartA befürworte ich eine anthropologische und kulturelle Ordnung, weil alles bereits so schön geordnet ist, auf der OIK haben wir seit eh und je kreativen Wildwuchs.
Wobei das mit der AIC...
Es wahr doch in Wahrheit so: Grimmberg bekam auf der GF nicht den Platz den er wollte und die OIK nicht verkugelt und geordnet, daraufhin machte er seine eigene Organisation auf, bei der dann der Nullmeridian durch Neuenkirchen verlief.
Da es schon zwei Karten gab, konnte er freilich nicht den unverwechselbaren neuenkirchischen Stil dort ausleben (das wäre auf leere Karte hinausgelaufen) und mußte das etwas weniger elitär und mit vielen Freiheiten gestalten und ein paar Leute mit ins Boot holen. Eine neuenklirchische Alleinkarte hätte nun kaum dem dort gepflogenen Geltungsbedürfnis genüge getan.
Was die "Kulturzonen" angeht, geht es mir auch weniger um scharf umrissene Zonen, sondern eher um eine gewisse Stimmigkeit. Daß halt nicht die reinrassigen Spanier von den reinrassigen Chinesen bloß durch einen Fluß getrennt sind und so unverbunden nebeneinander leben als wäre beiderseits des Flusses eine unüberwindbare Mauer errichtet worden (wie einst in Xinhai und Darusien). Aber das auf der OIK zu realisieren wäre illusorisch. Man kann daraus feilich auch eine herrlich absurde Simulation machen, nur ist die CartA im Gegensatz zur OIK doch eben eher einem gewissen Realismus verpflichtet, wenn vielleicht auch nicht durch ihre Statuten, aber doch durch ihre Entwicklung.
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Na dann passen doch "Römer" auf der Südhalbkugel hervorragend. In der Antike dorthin ausgewildert....ausgewandert.
Und dennoch: Die AIC gefiel mir besser als mir heute die CartA gefällt. Was ich im Vorfeld der Fusionsgespräche auch genau so geäussert habe.
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Erinnerst Du Dich noch?
Zitat:Original von Georg von Strebermann
Zitat:Original von Dr. Hermann Korwitz
Wurde langsam Zeit für so einen Vorschlag. Als erwachsener Mensch, der ansonsten von den meisten Rollenspielen wenig hält, war mir der OIK Kram immer etwas suspekt. Eine etwas geordnetere Weltkarte kann ich da nur begrüßen.
Nur zu wahr! Gegen kulturelle Vielfalt hab ich auch nichts....ich finde nur die Befindlichkeiten von manchen MN´s etwas verwunderlich, wenn´s um Neuansiedler geht, die auf Mammuts reiten, neben"Preussen" wohnen- und anderen Phantasterei vorwerfen. Wären da die Zusammenhänge besser gewahrt, die OIK müsste sich wegen der GF keine Gedanken machen...Übrigens wäre ich von Vornherein für einen gemeinsamen Maßstab! So wie sich der "Weltentwurf" (unsere eigener!) jetzt gestaltet, gefällt er mir schon recht gut....wo liegt eigentlich Goryo? 
Zitat:Sehr damit einverstanden, wir können ja die RL-Welt modifizieren...vor allem ist mir auch wichtig, dass wir uns eventuell von vornherein auf einen technischen Höchststandard einigen...darunter geht´s dann immer, "Star Trek" bleibt uns erspart- obwohl das seinen Reiz haben dürfte- trotzdem wäre es wichtig festzulegen, das die Technik die 40.er- 50er Jahre des 20.ten Jahrhunderts erreicht hat...alles andere baut dann darauf auf. Es sollte alles im "Absehbaren Bereich" bleiben.
Man ändert die Meinung im Leben irgendwie viel zu oft... Ich bin mir sicher hier im Forum finden sich Posts von mir die sind meinen jetzigen teilweise diametral entgegengesetzt. Aber ganz mit Adenauer kann man es wohl keinem verbieten, klüger zu werden oder was man gerade (zwischenzeitlich) dafür hält.
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Zitat:Original von Marcus Flavius Celtillus
Na dann passen doch "Römer" auf der Südhalbkugel hervorragend. In der Antike dorthin ausgewildert....ausgewandert.
Und dennoch: Die AIC gefiel mir besser als mir heute die CartA gefällt. Was ich im Vorfeld der Fusionsgespräche auch genau so geäussert habe.
Wie drüben gesagt, ich habe mich, was die CartA betrifft, damit abgefunden, daß Ladinien da unten hin will, auch wenn ich mich frage, wie potentielle Südamerikaner damit zurechtkommen.
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So viele potentielle "Südamerikaner" gab es bislang nicht. Und die, die es gab, siedelten weiter nördlich, also in tropischen Gebieten. Bei uns im Süden ist es ja doch etwas "kälter", also eben nicht tropisch sondern subtropisch. Darum gedeihen bei uns Wein und Oliven. Also ideal für uns und und genügend Raum für "potentielle Südamerikaner". Wer "Brasilien" will, der dürfte laut den Bestimmungen der CartA genau nicht da siedeln, wo wir hin wollen.
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Zitat:Original von Ernst Willun
Erinnerst Du Dich noch? 
Zitat:Original von Georg von Strebermann
Zitat:Original von Dr. Hermann Korwitz
Wurde langsam Zeit für so einen Vorschlag. Als erwachsener Mensch, der ansonsten von den meisten Rollenspielen wenig hält, war mir der OIK Kram immer etwas suspekt. Eine etwas geordnetere Weltkarte kann ich da nur begrüßen.
Nur zu wahr! Gegen kulturelle Vielfalt hab ich auch nichts....ich finde nur die Befindlichkeiten von manchen MN´s etwas verwunderlich, wenn´s um Neuansiedler geht, die auf Mammuts reiten, neben"Preussen" wohnen- und anderen Phantasterei vorwerfen. Wären da die Zusammenhänge besser gewahrt, die OIK müsste sich wegen der GF keine Gedanken machen...Übrigens wäre ich von Vornherein für einen gemeinsamen Maßstab! So wie sich der "Weltentwurf" (unsere eigener!) jetzt gestaltet, gefällt er mir schon recht gut....wo liegt eigentlich Goryo? 
Zitat:Sehr damit einverstanden, wir können ja die RL-Welt modifizieren...vor allem ist mir auch wichtig, dass wir uns eventuell von vornherein auf einen technischen Höchststandard einigen...darunter geht´s dann immer, "Star Trek" bleibt uns erspart- obwohl das seinen Reiz haben dürfte- trotzdem wäre es wichtig festzulegen, das die Technik die 40.er- 50er Jahre des 20.ten Jahrhunderts erreicht hat...alles andere baut dann darauf auf. Es sollte alles im "Absehbaren Bereich" bleiben.
Man ändert die Meinung im Leben irgendwie viel zu oft... Ich bin mir sicher hier im Forum finden sich Posts von mir die sind meinen jetzigen teilweise diametral entgegengesetzt. Aber ganz mit Adenauer kann man es wohl keinem verbieten, klüger zu werden oder was man gerade (zwischenzeitlich) dafür hält. 
Und wie ich mich erinnere!
Wenn es klimatisch passt und sich neben uns nicht eine Superdupernuklearmacht ansiedeln will (wie Illyrien auf der OIK) - kein Problem damit.
Mit den Mammuts hätte ich übrigens als allerletzter Schwierigkeiten. Schon deshalb nicht, weil bei uns Tierarten überlebt haben, die es in Südamerika heute nicht mehr gibt.
Man nehme nur das Dreizehen-Langnasenkamel.
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