Zitat:Original von Nara
Sie werden nicht als Lernform eingesetzt, d.h. aber nicht das sie nicht entsprechendes Potential hätten. Übrigens wird unter "Problemlösen" schon eine Lernform verstanden und mindestens das trifft auf eine Mn zu.
Wenn du Potential so verstehst, daß man etwas daraus machen könnte, dann ja. Man müßte die Konzepte komplett umstellen und etwas anderes draus machen und zwar ein Planspiel. Planspiele gibt es aber schon und es gibt MNs, einmal was für die Pädagogik und letzteres für den Zeitvertreib.
Zitat:Die Untersuchung von Randlösungen ist in den Wirtschaftswissenschaften z.B. normal.
Du sprachst von "unrealistischen Randlösungen".
Zitat:Das Staatsvolk (Mitspieler) ist unzufrieden, wenn es den Staat verläßt. Auch der Eingriff des Admins/Spielleiters ist doch in Planspielen nicht anders. Wenn die Situationsparameter von den Mitspielern geändert werden, wird eingegriffen.
Eine Handvoll Mitspieler können kein richtiges Staatsvolk simulieren. Man müßte in einem Staat wenigstens alle Schichten vertreten haben. Ich finde in den MNs z.B. keine leidende Unterschicht-IDs. Situationsparameter sind auch willkürlich gesetzt und nicht vernetzt. Wenn man den Rüstungsetat aufstockt, werden die Einbußen in anderen Ressorts grob geschätzt und wenn sie den Spielspaß trüben, wird das Problem ausgeblendet. Doppel-IDs bei politischen Wahlen sind ebenfalls ungeeignete Parameter. Es gibt zahlreiche Dinge, die geändert werden müßten, um aus den MNs hier ein pädagogisch taugliches Planspiel zu machen.
Zitat:Sag ich ja, daß es den MNs vorrangig um Spaß geht, doch dem wird nicht grundsätzlich alles untergeordnet. [...] Die OIK ist nicht immer spaßig, dennoch wird nicht einfach geändert.
Oh doch, weil sonst steigen die Mitspieler aus. Spaß will nicht als Lachanfall verstanden werden. Sicher machen einigen komplexere WiSims und Wechselwirkungen mehr Spaß. Der Masse aber nicht und wir sprechen von den MN, wie sie von der Masse gespielt werden.
Zitat:Mns sind zumindestens potentiell komplexer und weitaus breiter angelegt.
Das sehe ich nicht so. Ich halte MNs für gering komplex. In den Browserspielen ist alles über Ursache Wirkung vernetzt. Wenn ich dort einen Fehler mache, fällt der unweigerlich auf mich zurück. In den MNs
Zitat:Die Mns in ihrer jetzigen Form mögen nicht alle Ansprüche an ein Planspiel zu hundert Prozent erfüllen, aber das Konzept hat das Potential zu einem langfristig angelegten gesellschaftlichen Planspiel, welches grundsätzlich auch zu pädagogischen Zwecken bei Jugendliche eingesetzt werden könnte.
Wohl wahr, ich schätze das Potential in den Bereich von Fantasy-Tischrollenspielen, nur mit negativen Gefahren der Internetsucht, insbesondere bei Heranwachsenden.
Zitat:Bist du in dem Bereich, daß du dich so auf den Schwanz getreten fühlst? 
Die Frage wollte ich dir gerade stellen.
Ich frage mal in die Runde, wer glaubt, seine MN eigne sich für den Schulunterricht, melde sich bitte.